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Fanfiction

Horcruxe, Abenteuer und Gefühle... - Lucius` Reaktion

von Dracodormiens

Hm, liest das hier überhaupt jemand? Nur 4 Kommentare bei 6 Kapiteln... :-(
Naja, aber ich werde trotzdem mal weiterposten. Nichts ist schrecklicher als halbfertige Fanfics im Internet...


7. Lucius´ Reaktion

Am nächsten Tag machte Hermine sich schon am späten Nachmittag auf den Weg in den siebten Stock. Narcissa hieß sie freundlich wie immer willkommen, aber Hermine hatte den Eindruck, als ob sie geweint hätte. Schnell durchquerte sie das Wohnzimmer und klopfte an Dracos Tür. „Ja!“ knurrte es von drinnen. Oje, der hat ja wieder eine Laune..., dachte sie beklommen. Doch sie atmete tief durch, stieß die Tür auf und marschierte in sein Zimmer. Die Vorhänge waren zugezogen, um die Sommerhitze abzuweisen. Als ihre Augen sich an das Dämmerlicht gewöhnt hatten, sah sie, dass Draco auf dem Bett lag und finster vor sich hinstarrte . Ab und zu schlug er wie unbewusst mit der Faust in die Kissen. Zögernd trat sie näher und setzte sich daneben. „Was ist denn los?“
Draco boxte wieder in sein Kissen. „Lucius hat geschrieben.“ stieß er hervor. „Dieser Bastard.“ Hermine wartete stumm, bis er weiter berichtete. „Dumbledore hat ihn in Azkaban besucht und den Brief mitgebracht. Dieser Feigling hat soviel Angst vor dem Dunklen Lord, dass er lieber seine Familie verstößt als ihn zu verlassen. Wir sind enterbt und er hat sich von Mum getrennt.“ Hermine zog scharf die Luft ein. Sie kannte Lucius Malfoy nicht besonders gut, aber sie hatte eigentlich immer gedacht, dass wenigstens seine Familie ihm wichtig wäre. Offensichtlich galt das nur, so lange sie funktionierte wie er wollte.

Draco lachte bitter. „Ich wollte meine Mutter retten, und stattdessen mache ich sie unglücklich. Sie liebt Lucius wirklich, auch wenn sie nicht mit allen seinen Überzeugungen einverstanden ist. Aber sie hat gesagt, sie steht hinter meiner Entscheidung und allen Konsequenzen.“ Hermine fühlte sich schrecklich unsicher. Sie wusste nicht, wie sie mit dieser Familientragödie umgehen sollte. „Möchtest du heute lieber nicht lernen?“ fragte sie schließlich leise. „Wollt ihr lieber allein sein?“ Sie stand auf und sah unsicher auf ihn hinab. Erstaunt sah er zu ihr hoch. „Nein, bleib doch hier.“ Er griff nach ihrer Hand und zog sie wieder zu sich aufs Bett. „Das Lernen können wir vielleicht wirklich ausfallen lassen heute. Dumbledore wird das verstehen. Aber es tut gut, jemanden zu haben, der zuhört.“ Er rückte ein wenig zur Seite und klopfte auffordernd auf die Matratze. Zögernd legte sie sich mit ein wenig Abstand neben ihn.

Draco sah nachdenklich vor sich hin. „Weißt du, mir selber macht das mit Lucius im Grunde gar nicht so viel aus.“ sagte er. „Wie standen uns nie nahe. Aber es ist so unfair meiner Mutter gegenüber.“ Er seufzte. „Gut, dass sie noch einen Teil des Black´schen Familienvermögens hat. Pleite sind wir also nicht.“

„In der Schule hat sich jetzt übrigens herumgesprochen, dass du übergelaufen und auf der Flucht bist.“ erzählte Hermine. „Aber so weit ich das mitbekommen habe, vermutet bisher keiner, dass du noch in Hogwarts bist. Die meisten tippen auf das Hauptquartier des Phönixordens.“ „Wer weiß es denn jetzt eigentlich? Es sind doch gar nicht so wenige, oder? Einige Lehrer, du, Potter, Weasley?“ „Und Ginny.“ „Eigentlich sind mir das schon fast zuviele.“ Draco fühlte sich ein bisschen unbehaglich. „Je mehr Leute davon wissen, desto größer ist erstens die Gefahr, dass jemand sich verplappert, und zweitens sind ja auch die Leute in Gefahr, die davon wissen. Ich will eigentlich niemanden da mit hineinziehen.“ Dieser zweite Punkt überraschte Hermine. Sie hatte sich immer noch nicht an den neuen Draco gewöhnt, der nicht nur an sich selbst dachte. „Wo du genau bist, wissen nur Dumbledore und ich. Die Lehrer sehen ja nur den Teil deines Zimmers, den man vom Kamin aus erkennen kann, und Harry, Ron und Ginny habe ich nichts Näheres gesagt.“

„Was ist denn jetzt eigentlich mit Ron?“ fragte Draco. „Alles wieder im Lot beim Unzertrennlichen Trio?“ „Oberflächlich gesehen erstmal ja.“ seufzte Hermine. „Übrigens sind wir eigentlich ja schon fast ein Quartett, seit Harry mit Ginny zusammen ist. Harry und Ginny würden dich übrigens gern besser kennenlernen, jetzt, wo wir auf der gleichen Seite stehen.“ „Und wie soll das gehen, wenn ich hier nicht raus kann und sie nicht rein?“ „Vielleicht mit Harrys Tarnumhang.“ Draco richtete sich so abrupt auf, dass Hermine fast aus dem Bett rutschte. „Potter hat einen Tarnumhang?!“ Er ließ sich wieder zurückfallen. „Das erklärt einiges...“ Hermine grinste. Sie dachte an den Hogsmeade-Ausflug in der dritten Klasse. „Ja, das ist in der Tat ein ganz nützliches Ding. Ich könnte es morgen mitbringen und wir treffen uns dann mit Harry und Ginny.“ „Wenn das für euch okay ist... meinetwegen gern.“

Hermine sah auf die Uhr. „Ich muss los. Morgen um die gleiche Zeit? Aber nach dem Treffen müssen wir dann wirklich wieder lernen!“ Draco zog ein Gesicht, aber er nickte. Die beiden standen auf. „Also dann...“ meinte Hermine unschlüssig. „Ja, dann bis morgen...“ Draco sah sie an, dann machte er einen Schritt auf sie zu und zog sie sanft an sich. Die Abschiedsumarmung dauerte ein klein wenig länger als die letzten Male... „Schlaf gut!“ flüsterte sie.

Nachdenklich machte sie sich dann auf den Weg zum Gryffindor-Turm.
Im Gemeinschaftsraum saßen Harry und Ginny mit Seamus und Dean und spielten Exploding Snap.
„Hey, Hermine, willst du mitspielen?“ rief Seamus. „Wo kommst du überhaupt jetzt her?“ „Oh, äh, ich gebe neuerdings jemandem Nachhilfe.“ Zum ersten Mal musste Hermine die Ausrede benutzen, die sie sich zurechtgelegt hatte. Bevor Seamus und Dean weitere neugierige Fragen stellen konnten, setzte sie sich neben Ginny auf die Couch und griff nach den Karten. „Wetten, dass ich gewinne?“

Nachdem Hermine tatsächlich die nächsten vier Spiele gewonnen hatte, hatten Seamus und Dean keine Lust mehr. Sie satnden auf und setzten sich zu einigen Mädchen aus der vierten Klasse. Harry sah Hermine streng an. „Du hast gemogelt!“ Hermine wurde rot. „Aber nur, weil ich die beiden unauffällig loswerden wollte! Ich muss mit euch reden!“ Ginny grinste. „Du wirst schon richtig slytherin! Dann schieß mal los!“

„Naja, ich denke, ihr solltet Draco auch besser kennenlernen, jetzt, wo er quasi zu uns gehört.“ „Hab ich doch auch schon gesagt!“ meinte Harry. „Nur, wie stellen wir das an, wenn er in seinem Versteck ist?“ „Ich dachte an deinen Tarnumhang. Ich könnte Draco morgen damit abholen und wir treffen uns irgendwo.“ „Klingt gut. Wo wollen wir uns denn treffen? Raum der Wünsche?“ Hermine überlegte. Dann müsste Draco nur ein paar Schritte aus seinem Versteck machen. Und das wäre ein ziemlich sicherer Ort für ein Treffen. Trotzdem schüttelte sie den Kopf. „Ich glaube, Draco würde sich freuen, wenn wir uns irgendwo draußen treffen.“ Ginny lächelte mitfühlend. „Muss schrecklich sein, so eingesperrt zu sein.“ „Vielleicht einfach am See unten?“ schlug Harry vor. „Es fällt bestimmt nicht auf, wenn wir drei uns dort treffen, Draco sieht ja keiner. Wenn wir uns eine ruhige Ecke suchen, kann er vielleicht sogar den Tarnumhang weglassen.“

„Ok, dann sagen wir, ihr geht morgen nachmittag schon mal zum See, ich komme dann mit Draco nach. So gegen fünf?“ Harry und Ginny nickten. Hermine stand auf und wünschte den beiden eine gute Nacht. Ginny kuschelte sich an Harry. Er küsste ihre Stirn und zog sie fester an sich. „Ich bin sehr gespannt auf morgen.“ murmelte Ginny. „Er hätte fast meinen Bruder umgebracht. Auch wenn es ein Versehen war, und er im Endeffekt keinen wirklichen Schaden angerichtet hat, ich weiß nicht, ob ich ihn schon als Verbündeten akzeptieren kann.“ „Das verlangt ja auch keiner von dir, Gin.“ Harry drückte sie an sich. „Das ist eine echt merkwürdige Situation. Eigentlich müsste ich ihn hassen, aber irgendwie tut er mir auch leid.“ „Geht mir genauso.“ Ginny hob den Kopf und lächelte Harry an. Er sah auf sie hinunter und näherte sich mit den Lippen ihrem Mund. Ginny schloss die Augen...

Am nächsten Nachmittag klopfte Hermine um kurz vor fünf an die Tür des Verstecks. Sie hatte Harrys Tarnumhang unter dem Arm. Narcissa öffnete ihr. „Draco ist in seinem Zimmer.“ lächelte sie. Hermine lächelte scheu zurück. Dracos Mutter tat ihr leid. Hermine durchquerte das Wohnzimmer, klopfte kurz an Dracos Tür und öffnete sie. „Bist du fertig?“ Draco war nervös auf und ab marschiert, hielt jetzt aber inne. „Meinst du wirklich, dass das eine gute Idee ist?“ fragte er unsicher. Hermine lächelte ihn aufmunternd an. „Für die anderen ist das bestimmt genauso merkwürdig. Wir müssen uns doch alle erst daran gewöhnen, dass du jetzt zu uns gehörst.“ „Aber nach allem, was ich getan habe...“ „Draco, du wirst jetzt nicht kneifen!!“ sagte Hermine streng mit mindestens drei Ausrufezeichen in der Stimme. Sie griff nach seiner Hand und zog ihn energisch aus dem Zimmer. Vor der Tür stoppte sie, entfaltete den Tarnumhang und warf ihn über Draco, der beeindruckt durch die Zähne pfiff. „Tolles Teil!“ „Viel Glück, Draco!“ wünschte seine Mutter. „Bis später, Mrs. Malfoy!“ verabschiedete sich Hermine.

„Wo treffen wir uns eigentlich?“ flüsterte Draco. „Am See.“ zischte Hermine durch den Mundwinkel. „Und jetzt halt die Klappe, wie sieht denn das aus, wenn ich hier scheinbar Selbstgespräche führe?!“ Die beiden durchquerten das Schloss und den Hof ohne Probleme. Auf dem Weg zum See hinunter murmelte Hermine leise: „Es sind nur Harry und Ginny. Ron war noch nicht bereit dazu.“ Draco antwortete nicht. Hermine sah sich misstrauisch um. „Draco? Wo bist du?“ Keine Reaktion. „Shit!“ zischte sie. „Wo habe ich diesen Idioten denn jetzt verloren?“ Da kicherte etwas links von ihr. „Sorry, wollte dich nur ein bisschen erschrecken.“ „Idiot!“ fauchte Hermine halb ärgerlich, halb erleichtert. „Du wiederholst dich!“ grinste Draco.

Hermine verkniff sich eine Antwort und ging mit langen Schritten weiter Richtung Ufer, wo sie sich mit Harry und Ginny zwischen einer Gruppe Felsen verabredet hatte, die nur vom See aus einsehbar war. Durch einen Spalt zwischen den Steinen konnte man aber schon von weitem erkennen, ob sich jemand näherte. Der perfekte Ort für ein Treffen mit jemandem, der nicht gesehen werden wollte. Harry und Ginny hatten eine Decke und Obst mitgebracht und ein kleines Picknick vorbereitet. Hermine ließ sich neben Ginny auf die Decke fallen. Draco blieb unschlüssig stehen. „Du kannst den Umhang abnehmen, hier kann dich niemand sehen.“ meinte Harry. Draco gehorchte und sah dann unsicher von einem zum anderen. „Äh...hallo!“ „Setz dich doch.“ meinte Ginny und rückte näher zu Harry, so dass zwischen ihr und Hermine ein Platz frei wurde. Zögernd ließ sich Draco zwischen den Mädchen nieder.

Harry räusperte sich. „Also, vielleicht sollten wir damit anfangen, dass du Ginny nochmal berichtest, was du uns im Krankenflügel erzählt hast, da war sie ja nicht dabei.“ Draco nickte und wandte sich an Ginny. „Zuerst möchte ich dir aber sagen, dass es mir ehrlich sehr leid tut, dass dein Bruder... dass ich... naja, dass ich ihn beinahe... umgebracht hätte.“ Ginny nickte nachdenklich. „Es war ja nur ein Versehen und ist ja nochmal gutgegangen. Allerdings wäre es auch nicht besser gewesen, wenn es die richtige, oder sagen wir lieber, die beabsichtigte Person getroffen hätte!“ Sie sah ihn streng an. Draco seufzte. „Ich weiß, dass ich viele Fehler gemacht habe. Und es ist pures Glück, dass ich nichts Schlimmeres angerichtet habe. Ich kann nur sagen, dass es mir leid tut. Ich möchte auf eurer Seite mitmachen und helfen, um ein bisschen wieder etwas gutzumachen.“ Dann berichtete er Ginny kurz von seiner Aufgabe und wie er Dumbledore nicht hatte töten können. „Und jetzt verstecken meine Mutter und ich uns in Hogwarts.“ schloss er. „Und dein Vater?“ fragte Harry. Draco zuckte ein wenig zusammen. Aber dann sah er Harry offen an. „Lucius hat die Familie verlassen und uns enterbt.“ „Das tut mir leid.“ sagte Ginny leise.

Eine Weile schwiegen die vier. Dann ergriff Harry wieder das Wort. „Du würdest uns also gerne helfen? Wie hast du dir das vorgestellt? Hast du irgendwelche wichtigen Informationen? Danach hat dich Dumbledore aber bestimmt schon gefragt. Oder...“ Hier wurde er unterbrochen durch Hermine, die sich zu ihm hinüberlehnte und ihm etwas ins Ohr flüsterte. Harry sah sie stirnrunzelnd an. „Meinst du wirklich? Damit wird Ron nie einverstanden sein.“ Draco und Ginny sahen neugierig zu. Hermine flüsterte wieder. „Na gut, aber vielleicht sollten wir vorher mit Dumbledore sprechen.“ meinte Harry, noch nicht ganz überzeugt. „Was habt ihr da für Geheimnisse vor uns?“ fragte Ginny inquisitorisch. Draco registrierte, dass sie „uns“ gesagt und ihn ganz selbstverständlich mit eingeschlossen hatte. Harry und Hermine schüttelten nur den Kopf. „Wir müssen erst etwas mit Dumbledore klären, bevor wir das erzählen können.“

„Um auf deine Frage zurückzukommen, Pot... Harry, ich würde am liebsten irgendetwas Handfestes tun. Gegen Todesser kämpfen, oder was weiß ich. Ich will mich nicht feige hier im Schloss verstecken. Und was ich an Informationen geben kann, kriegt ihr natürlich sowieso.“ Harry nickte nachdenklich. Vielleicht war Hermines Idee doch nicht so schlecht. Er wagte nur nicht an Rons Reaktion darauf zu denken. Harry sprang auf. „Ich gehe jetzt am besten gleich zu Dumbledore. Wenn wir deine Idee tatsächlich durchführen wollen, Hermine, sollten wir keine Zeit verlieren.“ Hermine nickte und stand ebenfalls auf. „Dann lass uns mal zurückgehen, Draco. Wir müssen noch lernen.“


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Ich will mehr wie jeder andere, dass Joanne K. Rowling mit meiner Luna zufrieden ist, denn es ist ihr Charakter. Ich hatte schon einen Albtraum davon, auf der After-Show-Party zu sein, Jo zu treffen und sie schüttelt nur ihren Kopf und schaut traurig. Das ist mein Irrwicht. Aber bis jetzt hat sie sich mir gegenüber positiv verhalten, also bin ich optimistisch.
Evanna Lynch