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Fanfiction

Horcruxe, Abenteuer und Gefühle... - Horcruxe und Reiseplanungen

von Dracodormiens

Für diejenigen, die diese Geschichte durch die Suche nach Hauptcharakter Blaise Zabini gefunden haben: Hier kommt er auch endlich vor!

8. Horcruxe und Reiseplanungen

Als Hermine spät am Abend in den Gemeinschaftsraum zurückkam, wartete Harry noch auf sie. „Ich war bei Dumbledore.“ berichtete er. „Er wollte Draco sowieso noch nach den Horcruxen fragen, aber er hat auch nichts dagegen, wenn wir ihn mitnehmen. Meint, er könnte uns eine große Hilfe sein.“ Hermine strahlte. Dann fiel ihr Lächeln in sich zusammen. „Und Ron? Der wird das nie akzeptieren.“ Harry nickte nachdenklich. „Ich habe mir überlegt, dass wir vielleicht noch mehr Hilfe gebrauchen könnten. Wir sollten einige von der DA fragen, ob sie auch helfen wollen. Und wenn noch mehr Leute mitkommen außer Draco, ist das erstens nicht so kränkend für Ron, und zweitens können sie sich auch besser aus dem Weg gehen. Vielleicht sollten wir uns sogar in mehrere Gruppen aufteilen.“

Hermines Gesicht hatte sich immer mehr aufgehellt. „Das ist eine großartige Idee, Harry. Du hast also endlich eingesehen, dass du nicht immer alles allein machen kannst? Wen wollen wir denn noch fragen?“ Harry überlegte. „Auf jeden Fall Neville, Ginny und Luna, wobei Ginny mit Sicherheit Probleme mit ihrer Mutter bekommen wird, sie ist ja noch nicht volljährig.“ Hermine nickte. „Und wenn wir Fred und George fragen? Mit gleich drei älteren Brüdern zum Aufpassen darf sie vielleicht.“ „Die können doch sicher den Laden nicht alleine lassen. Aber vielleicht kann ja wenigstens einer von ihnen mit.“ „Dann würde ich noch Seamus und Dean vorschlagen.“ meinte Hermine. Harry hatte inzwischen ein Blatt Pergament herausgeholt und machte sich Notizen. „Dann werde ich morgen mal ein DA-Treffen einberufen. Hoffentlich haben noch alle die Münzen. Kann man damit eigentlich auswählen, ob alle oder nur bestimmte Leute die Nachricht bekommen?“ Hermine nickte. „Prima. Dann rede du morgen mal mit Draco. Hoffentlich hat er kein Problem damit, mit einem Haufen Gryffindors campen zu gehen.“ grinste Harry. „Luna ist eine Ravenclaw“, erinnerte ihn Hermine, aber auch sie musste grinsen.

Am nächsten Abend traf sich die DA im Raum der Wünsche. Harry erklärte allen, was es mit den Horcruxen auf sich hatte, die Zwillinge informierte er währenddessen in Stichworten mit Hilfe der Münzen. Alle waren wie elektrisiert bei dem Gedanken, in den Ferien auf Horcruxsuche zu gehen. Allerdings hatten die Minderjährigen ziemliche Bedenken, ob sie ihre Eltern würden überzeugen können. Von Draco erzählte Harry noch nichts. Er hatte ohnehin vor, die Gruppe aufzuteilen, die meisten würden wenig mit Draco zu tun haben.

Währenddessen hockte Hermine ein paar Räume weiter mit angezogenen Knien auf Dracos Bett und berichtete ihm ebenfalls von den Horcruxen. Leider hatte Draco davon noch nie etwas gehört und konnte auch nicht weiterhelfen, was die drei fehlenden betraf, aber er war sehr interessiert daran, mit auf die Suche zu gehen. „Aber werden die anderen mich alle akzeptieren?“ fragte er besorgt. „Ich habe schließlich, mal abgesehen von allem anderen, auch die DA auffliegen lassen.“ „Harry wollte uns sowieso in Gruppen aufteilen“, beruhigte Hermine ihn. „Du wirst dich wahrscheinlich gar nicht mit ihnen auseinandersetzen müssen.“

Sie rechnete kurz nach. „Wir werden etwa 10 Leute, wahrscheinlich trennen wir uns dann in drei Gruppen, und jede sucht nach einem fehlenden Horcrux.“ Draco schien noch nicht überzeugt. Zögernd sagte er: „Es ist wahrscheinlich ziemlich dreist von mir... aber könnte ich vielleicht auch noch jemanden vorschlagen, der mitkommt?“ Hermine sah ihn erstaunt an. „Wer denn? Ich dachte, deine Freunde waren alle Anhänger von Voldemort.“ Draco schüttelte den Kopf. „Nein, nicht alle. Blaise Zabini nicht.“ „Zabini?“ fragte Hermine erstaunt. Sie kannte den dunkelhaarigen Slytherin flüchtig aus dem Slug-Club und aus Arithmantik, aber sie wusste nicht viel über ihn, da er selten etwas sagte. „Und du bist ganz sicher, dass er kein Todesser oder Unterstützer ist?“ Draco nickte. „Die meisten Slytherins ja, aber er nicht. Wir sind nicht besonders eng befreundet, aber vermutlich ist er der einzige Slytherin, der meinen Kopf nicht ausgestopft an der Wand sehen will. Wir haben uns früher mal ganz gut verstanden, aber das ist im letzten Jahr weniger geworden.... seit ich das Dunkle Mal hatte. Und er ist ein sehr fähiger Zauberer.“ „Ich kann dir nichts versprechen, Draco, ich muss erstmal mit Harry reden, und mit Blaise dann natürlich auch.“ Draco nickte. „Das ist mir klar.“ Hermine schwang die Beine über die Bettkante und streckte sich. „Ich geh dann mal, werde noch bei dem DA-Treffen vorbeischauen, wenn es noch nicht zuende ist.“ Als Draco sie wie immer umarmte, murmelte er in ihre Haare: „Ich hoffe, wir beide kommen in eine Gruppe.“

Hermine schaute vorsichtig aus der Tür. Der Raum der Wünsche war nicht weit von der versteckten Wohnung entfernt, und da er heute abend von etlichen Schülern benutzt wurde, wollte sie nicht das Risiko eingehen, beim Verlassen der Wohnung entdeckt zu werden. Doch der Korridor war verlassen. Sie lief schnell dreimal auf und ab und dachte dabei: „Ich möchte in die Zentrale der DA.“ Die Tür erschien. Hermine sah sich noch einmal schnell auf dem Flur um und trat ein. Das Treffen schien gerade beendet zu sein, alle waren aufgestanden und sammelten ihre Taschen ein. Hermine lief in dem allgemeinen Durcheinander zu Harry hinüber und berichtete ihm leise, was sie mit Draco besprochen hatte.

„Blaise Zabini?“ fragte Harry erstaunt. „Der aus dem Slug-Club? Ist der nicht ziemlich arrogant?“ Hermine zuckte die Achseln. „Ehrlich gesagt hab ich ihn noch nie reden hören außer in Arithmantik. Vielleicht ist er auch einfach ein ruhiger Typ.“ „Und Draco meint, wir können ihm vertrauen? Okay, ich vertraue Draco, und er hätte ja auch nichts davon, einen Voldemort-Anhänger mitnehmen zu wollen, im Gegenteil, aber er kann sich auch nicht ganz sicher sein über Zabini, oder?“ „Naja, sein Vater gehört zum innersten Kreis der Todesser, ich denke schon, dass er ziemlich gut Bescheid weiß, wer dazugehört und wer nicht.“ Nachdenklich meinte Harry: „Ist er wirklich so ein guter Zauberer? Ist mir in Zaubertränke nie so aufgefallen.“ „Also, in Alte Runen und Arithmantik ist er ziemlich gut, glaube ich.“ Harry seufzte. „Na gut, rede mal mit ihm. Aber erwähn noch nicht zu viel über Horcruxe.“ „Für wie blöd hältst du mich?!“ fragte Hermine empört.

Am nächsten Tag vor dem Arithmantikunterricht versuchte Hermine Zabini abzupassen. Zum Glück kam er immer als allerletzter, so dass die anderen Schüler schon im Klassenraum waren, als er auftauchte. Hermine hatte ihr Pergament mit den Hausaufgaben in der Hand und gab vor, Professor Vektor vor dem Unterricht abfangen zu wollen, um sie etwas zu fragen. Als Zabini den Korridor entlang kam, schluckte sie. Ob das wirklich eine gute Idee war? „Zabini, hör zu, hast du heute nachmittag Zeit? Ich muss mit dir reden!“ sagte sie schnell leise, als er in Hörweite war. Erstaunt sah er sie an und musterte demonstrativ ihren Gryffindor-Umhang, allerdings mehr verwundert als feindselig. „Bist du sicher, dass du mich nicht verwechselst, Granger?“ fragte er. „Es ist wichtig, glaub mir. Um drei hinter Gewächshaus Zwei?“ fragte sie drängend. Er zögerte, doch seine Neugier siegte. „Ok.“

Zabini war schon da, als Hermine nachmittags am Gewächshaus ankam. „Lass uns vielleicht ein Stück spazieren gehen, dabei kann uns keiner belauschen.“ schlug sie vor. „Du machst es aber auch spannend!“ meinte Zabini belustigt. Aber er folgte ihr Richtung See. Ein paar Minuten gingen sie stumm nebeneinander her, und Hermine überlegte, wie sie anfangen sollte und wieviel sie preisgeben durfte, so lange sie Blaise nicht völlig vertraute. Sie holte Luft. „Es geht um Draco.“ Sie sah ihn von der Seite an. Sein Gesicht zeigte keine Reaktion. „Draco ist verschwunden, seit er übergelaufen ist. Und?“ Sie zögerte, dann sah sie ihm direkt in die Augen. „Wie stehst du dazu, dass er übergelaufen ist?“ Belustigt sah er sie an. „Meinst du im Ernst, ich diskutiere jetzt mit dir meine Einstellung zu einem Verrat an den Todessern aus? In deinen Augen bin ich doch wahrscheinlich selber einer, wie alle Slytherins.“
Sie bildete sich ein, dass seine Stimme bei den letzten Worten ein kleines bisschen bitter klang. Sie seufzte. „Draco sagt, du bist keiner“, meinte sie entschlossen. Jetzt hatte sie ihn wirklich überrascht. „Du weißt, wo Draco ist?“ rief er erstaunt. Sie nickte. „Aber bevor du nicht ehrlich meine Frage beantwortest - und ich merke, wenn du lügst - ist das alles, was du erfährst.“ Blaise zögerte. Aber was hatte er schon zu verlieren?
„Ok. Ich war früher mal ein bisschen mit Draco befreundet, aber seit er das Dunkle Mal hat, ist das eingeschlafen. Ich bin kein Todesser, und meine Eltern auch nicht. In Slytherin ist das zwar bekannt, aber die meisten denken, ich wäre trotzdem ihrer Meinung und würde sie unterstützen. Ich lasse sie in dem Glauben, ist sicherer für mich. Nur Draco gegenüber habe ich mal meine Meinung gesagt, als er mir das Dunkle Mal gezeigt hat. Ich war so geschockt, dass er diesen letzten Schritt gemacht hat, ich mag ihn nämlich eigentlich wirklich. Als ich gehört habe, dass er endlich zur Vernunft gekommen ist, war ich also erleichtert.“

So viele Sätze hatte Hermine Zabini noch nie an einem Stück reden hören. Sie musterte ihn kritisch. Er hielt ihrem Blick stand. Nicht zum ersten Mal wünschte sie sich, Legilimentik zu beherrschen. Sie musste sich auf ihre Menschenkenntnis verlassen. Was Zabini gesagt hatte, stimmte ziemlich genau mit den Informationen überein, die sie von Draco bekommen hatte. Wenn Zabini mitkommen sollte, musste sie ihm vertrauen. „Draco wird von Dumbledore versteckt. Die DA will in den Sommerferien auf die Suche nach etwas gehen, mit dem man Voldemort vernichten kann, mehr kann ich dir noch nicht verraten. Draco kommt auch mit. Willst du uns begleiten?“
„Hat er dich gebeten, dass du mich fragen sollst? Sind ihm wohl zu viele Gryffindors...“ grinste Blaise, seine Überraschung verbergend. Er überlegte. War es nicht langsam Zeit, in diesem Krieg Farbe zu bekennen? Zu zeigen, dass nicht ganz Slytherin zur Dunklen Seite gehörte? Er streckte Hermine entschlossen die Hand entgegen. „Bin dabei.“

Drei Tage später berief Harry ein neues DA-Treffen ein. Diesmal sollten auch Draco und Blaise dabeisein. Hermine war ziemlich nervös. Sie wollte sich lieber gar nicht vorstellen, was die anderen dazu sagen würen. Harry und Hermine waren die ersten im Raum der Wünsche, Draco und Blaise sollten als letzte kommen. Als alle da waren, räusperte sich Harry. „Äh, ja, also, wir haben noch zwei Mitglieder dazubekommen, die uns bei der Suche unterstützen wollen, und ihr werdet wahrscheinlich nicht begeistert davon sein, aber... naja, ich bin mir sicher, dass die beiden auf unserer Seite stehen und wir ihnen vertrauen können und bitte euch, das auch zu versuchen, auch wenn ich weiß, dass es für einige schwer wird.“ Er holte tief Luft, nachdem er das alles in einem Atemzug hervorgebracht hatte. Seamus meinte belustigt: „Du machst es ja spannend. Wer kann denn so schlimm sein, das klingt ja fast, als ob du Slytherins mitnehmen wolltest.“

Harry warf hilfesuchend einen Blick zu Hermine. Sie zuckte die Schultern. „Lass uns die beiden reinholen und sehen, was passiert.“ Die anderen DA-Mitglieder warfen sich verwirrte Blicke zu. Ron saß mit verschränkten Armen auf seinem Stuhl und starrte verbissen vor sich hin, er ahnte, was oder vielmehr wer jetzt kam. Harry stand auf und ging zur Tür. „Ihr könnt reinkommen.“ Als Draco und Blaise, die unter dem Tarnumhang draußen gewartet hatten, durch die Tür traten, sprangen einige DA-Mitglieder so heftig auf, dass sie dabei ihre Stühle umwarfen, und alle richteten ihre Zauberstäbe auf die beiden Neuankömmlinge. „Das ist nicht dein Ernst, Harry!“ rief Neville. „Der Bastard hat die DA auffliegen lassen, und jetzt will er mitmachen?!“ „Du kannst doch keinen Slytherins vertrauen!“

Harry, Ginny und Hermine stellten sich neben die beiden Slytherins. Harry hob die Hände und versuchte, seine aufgebrachten Freunde zu beruhigen. Blaise schien der mehr als kalte Empfang nicht weiter zu stören, er schob die Hände in die Hosentaschen und sah sich fast ein wenig gelangweilt um, bis das Durcheinander sich etwas gelegt hatte. Mit so etwas hatte er gerechnet. Aber Draco war noch ein bisschen blasser als sonst. Die auf ihn gerichteten Zauberstäbe machten ihn nervös, aber noch nervöser machte ihn das, was er gleich tun musste - wenn er denn zu Wort kam. Endlich hatte Harry die Ruhe wieder hergestellt. „Hört doch erstmal zu!“ bat er. „Ich kann ja verstehen, wenn ihr misstrauisch seid, aber dass Draco jetzt auf unserer Seite ist, hat sich doch schon rumgesprochen.“

Draco räusperte sich und trat einen Schritt vor. „Lass mich das erklären, ja?“ Er holte tief Luft, dann berichtete er noch einmal, was im letzten Schuljahr bis zu der Szene auf dem Astronomieturm geschehen war. Er erklärte seinen Gesinnnungswechsel, erzählte, dass Dumbledore ihn und seine Mutter versteckte, und ließ auch Lucius` Reaktion nicht aus. „Ich habe viel Mist gebaut, und es tut mir leid. Ich möchte euch helfen.“ schloss er. Die DA hatte ihm schweigend zugehört. Jetzt meldete Neville sich zu Wort und wandte sich an Harry. „Ihr vertraut ihnen also, ja?“ Harry und Hermine sahen sich an und nickten dann entschieden. „Ja, das tun wir.“ „Wenn ihr das tut, sollten wir das auch tun.“ sagte Neville schlicht.

Ron verzog das Gesicht, sagte aber nichts. Seamus und Dean sahen sich an und zuckten mit den Schultern. „Okay.“ Luna lächelte strahlend. „Ich wusste schon immer, dass ihr nicht wirklich böse seid. Wahrscheinlich wart ihr nur von Wrackspurts beeinflusst.“ Blaise sah sie verwirrt an. „Was zum Kuckuck sind...“ Hermine zischte ihn aus dem Mundwinkel an: „Frag lieber nicht!“ Draco grinste.
Doch Harrys Blick war auf Ron gerichtet. „Was meinst du?“ fragte er ihn. „Ist das noch wichtig? Ihr seid euch doch alle einig.“ grummelte Ron. „Ja, das ist mir wichtig!“ fauchte Harry. Ron stand auf. „Na gut, wenn du es unbedingt hören willst...“ Er machte eine Pause.

„...ich bin auch einverstanden.“ Ungläubig sahen Harry, Hermine und Ginny ihn an. Dann fiel Hermine ihm um den Hals. Harrys Blick fiel zufällig auf Draco. Dessen Augen waren mit einem undefinierbaren Ausdruck auf Hermine und Ron gerichtet. Harry runzelte die Stirn. Dann meldete er sich wieder zu Wort. „Jetzt, wo das geklärt ist, können wir ja vielleicht zur allgemeinen Planung übergehen.“ rief er.

Harry ging zur Tafel an der Wand hinüber, auf die er bei den früheren DA-Treffen die Zaubersprüche geschrieben hatte. Jetzt zog er zwei senkrechte Linien auf die Tafel und schrieb in die erste Spalte die Namen Harry, Ginny, Ron und Fred oder George. In der zweiten Spalte folgten Neville, Seamus und Dean, in der dritten Draco, Blaise und Hermine. „Luna, möchtest du lieber mit Nevilles oder mit Hermines Gruppe gehen?“ fragte Harry. „Oh, ich gehe mit Hermine.“ sagte Luna fröhlich. Harry schrieb ihren Namen unter Hermines. Vor dem Treffen hatte er auch noch einmal mit Blaise gesprochen und ihm noch nähere Informationen über die Horcruxsuche gegeben. „Gut, dann lasst uns mal überlegen. Luna ist die einzige Ravenclaw hier, also würde ich sagen, dass eure Gruppe sich auf die Suche nach dem Ravenclaw-Horcrux macht. Nevilles Gruppe kann das Horcrux suchen, das mal Godric Gryffindor gehört hat, und für uns bleibt dann Hufflepuff. Einverstanden?“ Keiner hatte Einwände. Wahrscheinlich waren alle drei gleich schwierig zu finden. „Okay, bis zu den Ferien sind es noch zwei Wochen. Wir haben bis auf Ginny und Luna alle noch Examen zu schreiben, die O.W.L.s sind ja zum Glück schon beendet. Aber wenn ihr ein bisschen Zeit erübrigen könnt, wäre es toll, wenn ihr schon mal nach Informationen über eure Horcruxe suchen würdet. Wir treffen uns wieder in... sagen wir, fünf Tagen?“ Alle nickten. Am nächsten Tag schickte Harry Hedwig zu den Zwillingen und erhielt postwendend Antwort.

Lieber Harry,
wir haben gelost, und George hat gewonnen. Wir haben jedoch beschlossen, dass wir uns zur Hälfte der Ferien abwechseln, wenn wir das Horcrux bis dahin noch nicht gefunden haben. Aber zuerst kommt jedenfalls George mit, um aufzupassen, dass unsere kleinen Geschwister keine Dummheiten machen. Wollen wir uns am ersten Ferientag im Fuchsbau treffen? Nett, dass du an uns gedacht hast, aber sei mal ehrlich, ohne uns würde es auch keinen Spaß machen, oder?

Bis dann erstmal
Fred und George


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Ich war bei MTV in New York und es war tierisch kalt draußen. Sie brachten mich rüber ans Fenster und da stand dieses Mädchen, das nichts außer ein Harry-Potter-Handtuch trug und ein Schild in der Hand hielt, auf dem stand 'Nichts kommt zwischen mich und Harry Potter!'. Es war toll. Sie ist eine Legende.
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