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Fanfiction

Horcruxe, Abenteuer und Gefühle... - Vorbereitungen

von Dracodormiens

Sorry, eine Idee musste ich einfach von JK klauen... Aber die Sache mit dem Medaillonträger im 7. Band erinnert ja auch stark an den Einen Ring, also, wenn JK klauen darf, darf ich das auch!! :-)

9.Vorbereitungen

Viel Zeit für Vorbereitungen hatten die DA-Mitglieder nicht. In der letzten Woche vor den Fereien sollten noch in fast allen Fächern Prüfungen geschrieben werden. Die Nachforschungen blieben beinahe völlig an Ginny und Luna hängen, die ihre O.W.L.-Prüfungen schon hinter sich hatten - und an Draco, der tagsüber ja viel Zeit hatte. Dobby musste die halbe Bibliothek in die Wohnung der Malfoys schleppen . Draco hatte auch seine Mutter nach Horcruxen gefragt, sie wusste zwar, was das war, aber leider auch nichts Näheres über die von Voldemort. Jetzt wälzte er Dutzende Bücher auf der Suche nach Informationen über die drei Hausgründer, ihre Geschichte und ihre wichtigsten Besitztümer.

Ein paar Tage später traf sich die DA zum letzten Mal vor den Ferien. Die Prüfungen standen unmittelbar bevor, und besonders Hermine war sehr nervös. Aber sie hatte trotzdem mit Luna, Blaise und Draco zusammen schon eine Art Plan ausgearbeitet, wo sie anfangen wollten zu suchen, auch wenn sie noch keine Vorstellung hatten, wonach. Rowena Ravenclaw hatte an der schottischen Westküste gelebt, in einem kleinen Ort namens Ravenglass. Das sollte ihr erstes Ziel sein. Nevilles Gruppe wollte zuerst nach Godric´s Hollow gehen und dort nach Anhaltspunkten suchen. Ginny hatte versucht, mehr über Helga Hufflepuff herauszufinden, war aber bisher noch nicht sehr erfolgreich gewesen.

Harry wollte das Treffen nicht unnötig in die Länge ziehen, alle mussten noch lernen. „Na gut, wir treffen uns am ersten Ferientag im Fuchsbau.“ sagte er. „Vor den Ferien schaffen wir wohl nicht mehr allzuviel, was die Nachforschungen betrifft. Ihr könnt euch stattdessen auch schon mal um die praktischen Dinge für die Reise kümmern, Zelte zum Beispiel. Und nützliche Zauber für unterwegs, zum Beispiel zum Kochen, oder zum Gepäck verkleinern. Wissen alle, wie sie zum Fuchsbau kommen?“

„Ich nicht“ meinte Draco. „Stimmt, das müssen wir noch überlegen.“ Harry dachte nach, wurde aber von Hermine unterbrochen. „Blaise und du, ihr könnt erstmal mit zu mir kommen, es macht ja auch für Blaise keinen Sinn, für eine Nacht noch nach Italien zu fahren. Dann lassen wir uns am nächsten Tag von meinen Eltern nach Ottery St. Catchpole bringen. Du könntest im Hogwarts-Express Harrys Tarnumhang benutzen.“ „Für die Reise möchte ich ihn aber dann wiederhaben!“ protestierte Harry. „Du hattest ihn jetzt schon lange genug.“ Blaise meldete sich zu Wort. „Zu Hause habe ich auch einen, wenn auch nicht so einen guten. Ich kann ihn mir noch schicken lassen.“ „Das wäre prima.“ meinte Hermine. Harry sah in die Runde. „Noch irgendwelche Fragen? Sonst wünsche ich euch erstmal allen viel Erfolg bei den Prüfungen.“

„Wir müssen wohl noch ein bisschen lernen.“ seufzte Hermine. Sie und Draco hatten gewartet, bis alle anderen weg waren, damit Draco wieder unauffällig in die versteckte Wohnung gelangen konnte. Doch als sie in Dracos Zimmer waren, warf er sich aufs Bett und verweigerte jede Arbeit. „In mein Hirn geht nichts mehr hinein. Wir haben doch alles schon tausendmal wiederholt.“ „Wenn du meinst.“ sagte Hermine achselzuckend und vertiefte sich wieder einmal in „Verwandlung für Fortgeschrittene 6“. Draco sah ihr eine Weile zu. Dann schüttelte er den Kopf und griff nach seinem Zaubertränke-Buch. „Du kannst einem echt ein schlechtes Gewissen machen.“ Hermine grinste ihn an. „Mach deiner Nachhilfelehrerin keine Schande!“ „Nachhilfe!“ schnaubte Draco. „Als ob ich das nötig hätte! Das war... eine Lerngruppe, nichts weiter.“ „Wenn dich die Formulierung glücklicher macht...“ Hermine lächelte in ihr Buch und blätterte eine Seite um, während sie den Zauberstab schwenkte und dabei die Lippen bewegte.

Draco ließ sein Buch sinken. „Nein, mal ehrlich jetzt.. Hab ich mich dafür eigentlich schon bedankt?“ „Brauchst du nicht.“ meinte Hermine geistesabwesend. „Wir sind doch Freunde.“ Dann realisierte sie, was sie da gerade gesagt hatte und wurde rot. Doch Draco lächelte sie an. „Sind wir das?“ „Äh, naja, ich meine... Sind wir das nicht?“ gab sie die Frage an ihn zurück. Draco wurde ernst. Er legte sich auf dem Bett zurück und verschränkte nachdenklich die Arme hinter dem Kopf. „Das musst du entscheiden. So wie ich dich die letzten sechs Jahre behandelt habe, habe ich jedes Recht verwirkt, dir meine Freundschaft anzubieten.“ Hermine sprang auf und setzte sich neben ihn. „Aber ich biete dir meine Freundschaft an!“ sagte sie entschlossen. Sie streckte ihm die Hand entgegen. Draco ergriff sie und zog Hermine zu sich herunter in eine schnelle Umarmung.

Es klopfte an der Tür. Die beiden fuhren erschrocken auseinander. Narcissa steckte den Kopf herein. „Oh, störe ich?“ fragte sie. „Das tut mir leid, aber mir ist gerade etwas Interessantes eingefallen, was ich mal über Helga Hufflepuff gehört habe.“ Hermine sprang auf und zog Dracos Sessel heran. „Setzen Sie sich doch.“ Draco hatte sich aufgerichtet und sah seine Mutter mit einer Mischung aus gespannter Erwartung und Bedauern über die Störung an.
Narcissa nahm Platz und schlug die Beine übereinander. „Dass Helga Hufflepuff eine hervorragende Köchin war und viele Rezepte erfunden hat, die Hogwarts noch heute verwendet, ist ja eins der wenigen Dinge, die allgemein bekannt sind.“ begann sie. „Ich weiß nicht, ob es stimmt oder ob es nur ein Gerücht ist, aber angeblich hat Helga Hufflepuff einen Kessel besessen, mit dem sie entgegen der 5. Ausnahme von Gamps Gesetz der Elementaren Transfiguration in der Lage gewesen sein soll, Essen aus dem Nichts herbeizuzaubern.“ „Wenn das stimmt, wäre das ein idealer Gegenstand für ein Horcrux!“ rief Hermine. „Schade, dass wir ihn dann vernichten müssten. So ein tolles und seltenes magisches Teil“ fügte sie nachdenklich hinzu. „Wie wollt ihr die Horcruxe eigentlich zerstören?“ fragte Narcissa. „Soweit ich weiß, gibt es da nicht so viele Möglichkeiten.“ „Tom Riddles Tagebuch hat Harry mit einem Basiliskenzahn zerstört.“ berichtete Hermine. „Der tote Basilisk liegt ja immer noch in der Kammer des Schreckens. Wir werden einfach noch einmal hinuntergehen und für jede Gruppe einen Zahn holen.“

Narcissa stand auf. „Dann werde ich euch jetzt nicht mehr länger stören.“ Sie verschwand wieder im Wohnzimmer. „Das muss ich gleich Ginny und Harry erzählen. Das ist doch mal ein Anhaltspunkt!“ strahlte Hermine. „Schade, dass wir nicht wissen, wo wir diesen Kessel suchen sollen.“ „Damit müssen sich dann Potter und die Weasleys auseinandersetzen. Wir sollten uns lieber auf Rowena Ravenclaw konzentrieren. Dieses Dorf da in Schottland klingt ja recht vielversprechend, aber wir haben noch überhaupt keine Idee, wonach wir da eigentlich genau suchen, oder?“ Hermine seufzte. „Was wissen wir denn alles über Ravenclaw?“ „Also, ich immer noch nicht viel.“ gab Draco zu. „In den Büchern findet man vor allem Informationen über Gryffindor und Slytherin.“ Hermine nickte und stand auf. „Ich geh heute lieber mal früh ins Bett, morgen ist das Examen in Verwandlung. Professor McGonagall prüft dich nachmittags, oder?“ Draco nickte. „Sie kommt nach dem Mittagessen und überwacht meinen Aufsatz und die praktische Prüfung höchstpersönlich.“ „Ich wünsche dir viel Glück!“ „Dir auch!“ Er drückte sie schnell an sich.

Als Hermine im Gryffindor-Mädchen-Schlafsaal in ihrem Bett lag, konnte sie lange nicht einschlafen. Doch es waren nicht die Gedanken an das bevorstehende Examen, die sie wachhielten. Hatte sie sich tatsächlich mit Draco Malfoy angefreundet? Es schien ihr unbegreiflich. Der Malfoy, der sie sechs Jahre lang verspottet und beschimpft hatte? Der Malfoy, der Muggelgeborene hasste? Der Malfoy, der beinahe Katie Bell, Ron und Dumbledore getötet hatte? Der die Todesser in die Schule gelassen hatte? Aber auch der Draco Malfoy, der sich entschieden hatte, auf die gute Seite zu kommen. Der Draco, der zugegeben hatte dass Muggelgeborene nichts Schlechteres waren als reinblütige Zauberer. Der Draco, der solch verzweifelte Angst um seine Familie gehabt hatte. Der Malfoy, der mehr über sie erfahren wollte, der auf einmal seine Arroganz abgelegt hatte, mit dem man vernünftige Gespräche führen und sogar Spaß haben konnte. Der Draco, der bereute, was er getan hatte.
Als Hermine mit ihren Gedanken bei ´der Draco mit den wunderschönen grauen Augen` angelangt war, gab sie sich erschrocken eine mentale Ohrfeige und zwang sich, an etwas anderes zu denken.

Zur gleichen Zeit lag Draco wach in seinem Bett und hing seinen Gedanken nach. Sie schweiften von seinem Vater zu Hermine, von Hermine zu den Horcruxen, von den Horcruxen zur DA, von der DA zu Hermine, von Hermine zu seinen Prüfungen, von seinen Prüfungen zu Hermine... Neuerdings schien sich sein ganzes Leben um sie zu drehen. Seit der Nacht auf dem Astronomieturm war nichts mehr wie vorher. Sein Leben, alles woran er geglaubt hatte - oder zumindest geglaubt hatte zu glauben - war in Trümmer gefallen. Er schämte sich für das, was er getan hatte. Nicht für alles hatte er ´Angst um seine Familie` als Entschuldigung. Draco gab vor sich selbst zu, dass er ein arroganter boshafter Fiesling gewesen war und verzog das Gesicht. Er konnte nicht genau sagen, wann sich seine Einstellung gewandelt hatte. Es war natürlich nicht erst in der Nacht auf dem Turm gewesen.

Als Lucius es nicht geschafft hatte, im Ministerium die Prophezeiung zu erlangen, hatte sich der Zorn des Dunklen Lords gegen die Malfoys gerichtet. Da hatte Draco am eigenen Leib erfahren, wie sich diese Bedrohung anfühlte. Vorher hatte er blind seinem Vater nachgeplappert, die Macht genossen, die man in Voldemorts innerem Kreis hatte, und kaum einen Gedanken an die Opfer verschwendet. Der Cruciatus an seinem Vater und der nicht zu erfüllende Auftrag an ihn selbst, verbunden mit der dazugehörigen Drohung, hatten ihm die Augen geöffnet. Und doch hatte es ein ganzes Jahr gedauert, bis er den Mut gefunden hatte, auszusteigen. Sich klarzumachen, dass alles falsch gewesen war.

Draco war nach wie vor erstaunt, wie leicht er akzeptiert worden war. Vermutlich war es ein Glück für ihn gewesen, dass Potter auf dem Turm Zeuge gewesen war. Harrys und Hermines Meinung zählte etwas in Hogwarts. Hatte er sich tatsächlich mit dem Schlammblut angefreundet, das er die letzten sechs Jahre beschimpft und verspottet hatte? Allerdings hatte er sich schon vor einiger Zeit eingestanden, dass sein Hass auf sie eigentlich Neid war. Neid darauf, dass sie in allen Fächern besser war als er. Neid auf ihre Freundschaften, in denen jeder für den anderen einstand. So etwas kannte er nicht. Crabbe und Goyle waren mehr Leibwächter, Pansy Parkinson eine anhängliche Nervensäge, und die Freundschaft zu Blaise Zabini war nie so eng gewesen, bevor er das Dunkle Mal erhalten und Zabini sich zurückgezogen hatte. Doch jetzt hatte er die Freundschaft der nicht-mehr-buschhaarigen-und-hasenzähnigen Gryffindor gewonnen.

Dracos Gedanken schweiften ab, und er begann zu träumen. Vor seinem geistigen Auge erschien eine Szene, in der ein Mädchen mit braunen Locken und bernsteinfarbenen Augen lachend auf ihn zulief und ihm um den Hals fiel. Er wirbelte das Mädchen einmal im Kreis und sah ihr dann in die Augen. Sie schaute zu ihm auf und lächelte ihn strahlend an. Draco senkte den Kopf und berührte ihre Lippen mit seinen... Moment mal, was dachte er hier eigentlich? Sie waren nur befreundet! Draco versuchte die Bilder aus seinem Kopf zu vertreiben und konzentrierte sich auf die Pläne für ihre Reise. Doch er konnte nicht verhindern, dass Hermines Gesicht immer wieder in seinen Gedanken auftauchte...

Nachdem alle ihre Prüfungen mehr oder weniger erfolgreich hinter sich gebracht hatten, war endlich der letzte Schultag gekommen. Blaise hatte sich nicht nur seinen Tarnumhang, sondern auch ein Zelt schicken lassen. Er hielt sich auf dem Bahnsteig aber fern von den DA-Mitgliedern und stieg wie immer ins Slytherin-Abteil ein. Draco und Hermine warteten ein wenig, bis sich das Gedränge gelegt hatte, damit Draco mit seinem Gepäck unter dem Tarnumhang nicht mit jemandem zusammenstieß. Harry hatte versprochen, ihnen Plätze zu reservieren. Schließlich stiegen sie ins letzte Abteil ein, wo schon Harry, Ron, Luna und Ginny saßen. Neville, der sonst immer bei ihnen saß, hatte sich diesmal freiwillig zu Seamus und Dean begeben, er wusste ja, dass sie Platz für Draco und sein Gepäck brauchten.

Als sie abends in King´s Cross ankamen, nahmen die Weasleys Harry mit und auch Luna, die ebenfalls in Ottery St. Catchpole wohnte. Hermine hielt nach Blaise Ausschau. Sie mussten warten, bis alle Slytherins verschwunden waren, damit er sich unauffällig zu ihnen gesellen konnte. Endlich verschwand auch Malcolm Baddock als letzter durch die Barriere. Blaise schlenderte auf Hermine und den immer noch unsichtbaren Draco zu. „Und wie kommen wir nun zu dir nach Hause, Granger?“ fragte er. „Meine Eltern holen uns mit dem Auto ab.“ Sie winkte den beiden Jungen, ihr zu folgen. Nacheinander durchbrachen sie die Wand, und Hermine organisierte einen Gepäckwagen. Sie hatte sich mit ihren Eltern vor dem Bahnhof auf dem Parkplatz verabredet. Suchend sah sie sich um, bis sie ihren Vater entdeckte. „Hallo, Dad!“ Sie fiel ihm um den Hals. „Hallo, meine Süße! Schön, dass du wieder da bist!“ Hermine stellte ihm Blaise vor. „Wo ist denn Mum?“ „Sie dachte, da ihr zu dritt kommt, könnte es mit so viel Gepäck etwas eng im Auto werden. Aber seid ihr jetzt doch nur zu zweit?“ fragte Mr Granger erstaunt. „Nein, Draco ist unter Harrys Tarnumhang. Das hatte ich doch erzählt. Tut mir leid, dass ich euch noch nicht bekanntmachen kann, aber es ist besser, wenn er erst zu Hause wieder sichtbar wird.“ „Na gut. Hallo Draco, wo auch immer du gerade bist.“ lächelte Hermines Vater. Dann öffnete er den Kofferraum und wuchtete das Gepäck hinein. Draco sah sich suchend um, ob auch keiner herschaute, bevor er vorsichtig den Tarnumhang von seinem Rucksack zog, damit auch der verstaut werden konnte. Dann stiegen sie alle ein.

Hermine erzählte ihrem Vater lebhaft von der Schule und ihren Freunden. Blaise sagte wie immer wenig, und auch Draco war recht schweigsam. Nachdem sie eine Weile durch London gefahren waren, kamen sie langsam in die Vororte. Hermines Vater bog schließlich in eine schmale Seitenstraße ein, die nur auf der einen Straßenseite Häuser hatte. Auf der anderen Seite waren Wiesen und ein Stück weiter hinten ein kleiner Wald. Das Auto verlangsamte und bog in die Auffahrt eines kleinen weißen Hauses ein. Bevor sie noch richtig standen, flog die Haustür auf, und Mrs Granger kam herausgestürzt, um ihre Tochter zu begrüßen. „Hermine, Schätzchen!“ Sie umarmte ihre Tochter stürmisch, nachdem diese aus dem Auto geklettert war. „Mum, das ist Blaise Zabini.“ Mrs Granger streckte ihm freundlich die Hand hin. „Vielen Dank, dass Draco und ich heute bei Ihnen übernachten dürfen.“ sagte Blaise höflich. Mrs Granger sah sich suchend um. „Mum, lass uns erstmal reingehen.“ bat Hermine. „Dann müssen wir wahrscheinlich eine Menge erklären.“ Mr Granger hatte inzwischen das Gepäck aus dem Kofferraum geholt und im Hausflur gestapelt. „Sicher. Ich habe noch einen Tee gekocht.“ meinte Mrs Granger lächelnd und eilte voraus.

Nachdem sich die Haustür hinter ihnen geschlossen hatte, warf Draco mit einem erleichterten Seufzer endlich den Tarnumhang ab. Er folgte Hermine und Blaise ins Wohnzimmer, wo der Tisch gedeckt war. „Mum, Dad, jetzt kann ich euch auch endlich Draco Malfoy vorstellen.“ sagte Hermine. Die Grangers musterten ihn neugierig. Sie hatten schon viel von ihm gehört, die letzten sechs Jahre meistens nichts Gutes. Doch in den letzten Briefen hatte Hermine ja schon von seinem Wandel berichtet. Freundlich hießen die Grangers nun Draco und auch Blaise willkommen. Hermine berichtete ihren Eltern noch einmal ausführlich, was sie bisher nur kurz in Briefen erklärt hatte. Mrs Granger war nicht begeistert davon, dass Hermine schon am nächsten Tag wieder abreisen wollte, und dann noch auf so eine gefährliche Mission. Aber sie wusste, dass es aussichtslos war, ihre dickköpfige Tochter davon abbringen zu wollen. Nach Zauberergesetz war sie außerdem volljährig.

„Ihr seid bestimmt müde nach der langen Fahrt. Und morgen müssen wir früh aufstehen, wenn ihr noch Reisevorbereitungen treffen wollt, bevor wir nach Ottery St Catchpole fahren.“ sagte Mrs Granger freundlich nach dem Tee. „Hermine, zeig den Jungen doch das Gästezimmer. Entschuldigt, dass wir nur ein Gästezimmer haben, das ihr euch für heute nacht teilen müsst.“ Hermine rollte die Augen. „Mum, in der Schule schlafen sie zu sechst in einem Schlafsaal und wir wollen die nächsten acht Wochen zu viert in einem Zelt verbringen, da werden sie schon eine Nacht zu zweit in einem Zimmer überleben, meinst du nicht?“ Sie wünschten Hermines Eltern eine gute Nacht und stiegen die Treppe hinauf. „Hier, das erste auf der rechten Seite ist mein Zimmer, und direkt daneben schlaft ihr. Meine Eltern schlafen links. Das Bad ist unten, die Tür neben dem Eingang.“ Hermine öffnete die Tür zum Gästezimmer, in dem Mrs Granger noch eine Matratze auf den Boden gelegt hatte. „Ach ja, solltet ihr beiden Reinblüter irgendwelche Muggelprobleme haben, fragt mich einfach.“ grinste sie. „Ich geh zuerst ins Bad, ja? Ich sag euch dann Bescheid, wenn ihr reinkönnt.“


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