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Fanfiction

Horcruxe, Abenteuer und Gefühle... - Eine neue Idee

von Dracodormiens

Dieses Kapitel ist ein bisschen kurz, aber dafür wird das nächste doppelt so lang! Und außerdem ist Nr. 26 mein Lieblingskapitel!

25. Eine neue Idee

Der Regen ließ sie keine drei Meter weit sehen. Sie hatten diesmal zwar auch sich selbst mit einem Impervius geschützt, aber viel half das nicht. „Wenn das so weitergeht, brauchen wir bald den Kopfblasenzauber, um überhaupt atmen zu können!“ schimpfte Ron. Das Boot lief immer wieder voll, und sie wechselten sich dabei ab, das Wasser mit dem Zauberstab aufzusaugen, um nicht zu sinken.

Sinead starrte nachdenklich die Insel an, während Blaise wieder einmal rundherum ruderte. „Ob diese Schutzzauber bis unter die Wasseroberfläche reichen?“ fragte sie plötzlich. „Ich frage mich, ob es in diesen ganzen Felsen nicht irgendwelche Gänge unter Wasser gibt, durch die man hindurchtauchen könnte, so dass man die Zauber umgeht?“ Sie richtete kurz entschlossen den Zauberstab auf ihren Kopf und zauberte sich eine Luftblase. „Kommst du mit?“ fragte sie Blaise. „Wir beide können wohl am besten schwimmen.“ „Ich lasse dich bestimmt nicht allein da runter!“ Blaise zauberte sich ebenfalls eine Blase, und die beiden sprangen über Bord. „Findet ihr uns denn wieder?“ fragte Hermine besorgt. „Moment!“ Sie ließ aus ihrem Zauberstab eine dünne Schnur hervorschießen. „Binde dir die um den Fuß!“ ordnete sie an. Sinead gehorchte, und Blaise tat das gleiche mit einer Schnur aus Dracos Zauberstab. Dann tauchten die beiden ab. Die Schnüre aus den Zauberstäben wurden länger und länger. Besorgt starrten die vier Zurückgebliebenen ins Wasser.

Schließlich tauchte Sinead wieder auf. Blaise folgte ihr prustend dicht darauf. Sie schüttelte den Kopf. „Noch nichts. Könnt ihr mal ein Stück weiter rudern? Die Schnüre verheddern sich sonst.“
Auf diese Weise suchten sie die Unterwasserfelsen rund um die halbe Insel ab. Während Blaise und Sinead unter Wasser waren, probierten Ron und Luna weitere Zaubersprüche aus, um den Schutz der Insel zu brechen; Draco und Hermine konnten ihre Zauberstäbe ja gerade nicht benutzen.

„Sag mal, müssten die beiden nicht langsam mal wieder auftauchen?“ Hermine starrte ins Wasser und ruckte ein wenig an der Schnur. Doch sie spürte keinen Widerstand. Erschrocken holte sie die Schnur ein, die einige Meter weiter sauber durchtrennt war. Entsetzt sah sie Draco an. Auch er hielt ein abgetrenntes Stück Sicherungsleine in der Hand.

Da rief Luna: „Schaut doch mal!“ Sie zeigte zur Insel. Hermine seufzte erleichtert auf. Auf einem Felsen in der Nähe des Ufers standen Blaise und Sinead und winkten und riefen etwas. Ron ruderte näher heran. „Es funktioniert!“ schrie Sinead und hüpfte aufgeregt auf und ab. Blaise griff lachend nach ihrem Arm, als sie auf dem regennassen Stein beinahe ausgeglitten wäre. „Ihr müsst da drüben tauchen, dann kommt man hier oben heraus.“ Hermine winkte zurück und legte die Hände an den Mund. „Kommt erstmal zurück!“ rief sie. „Wir holen die Zelte!“ Sinead schüttelte den Kopf. „Wir können uns doch schon mal umsehen, während ihr das Gepäck holt!“ schrie sie zurück. „Ok!“ Ron wendete das Boot und steuerte aufs Ufer zu, während Hermine Wasser aus dem Boot saugte. Sie war wegen ihrer Rückenverletzung noch vom Rudern befreit.

Als Luna sie ablöste, lehnte sie sich an Draco, der den Arm um sie legte. „Also, ich schwimme ja gerne, aber auf Tauchen bin ich ehrlich gesagt nicht besonders scharf...“ seufzte sie. „Besonders so ein unterirdischer Tunnel... Das ist irgendwie unheimlich.“ „Wir sind ja bei dir...“ grinste Ron, was ihm einen finsteren Blick von Draco einbrachte, den aber sowohl Ron als auch Hermine ignorierten.

Blaise und Sinead erkundeten inzwischen die Insel. Sie war zwar nicht groß, aber man hatte sie vom Wasser aus nicht komplett sehen können. Das Landesinnere wurde von Felsen und Bäumen verdeckt. „Da!“ rief Sinead und zeigte auf ein kleines, sehr verfallenes Haus. „Wenigstens das ist nicht versteckt...“ „Aber vielleicht auch geschützt.“ warnte Blaise, als sie darauf zulief, und folgte ihr rasch. Doch das Haus ließ sich ohne weiteres betreten. Die beiden waren fast ein bisschen enttäuscht, denn das bedeutete, dass das Horcrux höchstwahrscheinlich nicht hier war. Neugierig schaute Sinead sich um. „Hier hat also vor hunderten von Jahren Helga Hufflepuff gewohnt... Irgendwie faszinierend. Warum sie wohl so einsam leben wollte?“ Sie stieg über eine eingefallene Mauer. „Das hier war sicher mal die Küche. Hier hat sie mit diesem Kessel gekocht, den wir suchen...“

Blaise hatte währenddessen einige Magiedetektionszauber ausgeführt, aber nichts entdeckt. Die Magie Hufflepuffs lag wohl schon zu lange zurück, und dass auch sonst nichts aufzuspüren war, war ein weiteres Indiz dafür, dass Voldemort sein Horcrux nicht hier im Haus verborgen hatte. „Lass uns mal weiter die Insel anschauen“, drängte er. „Historisch gesehen ist das zwar sehr interessant, aber das Horcrux ist bestimmt nicht hier... Und bald müssen wir wieder zum Strand, um den anderen den Weg zum Tunnel zu zeigen.“ Bedauernd beendete Sinead vorläufig ihre Geschichtsforschungen.

Die beiden marschierten noch ein Stück weiter ins Landesinnere. Die Insel war unwirtlich, es gab wenig Bäume, nur kurzes hartes Gras und Stein. An einer Stelle zwischen mehreren hohen Felsen machten sie halt. Eine Quelle sprudelte zwischen den Steinen hervor, und einstimmig beschlossen sie, hier ihr Lager aufzuschlagen. Dann machten sie sich auf den Weg zurück zum Strand. Inzwischen war es später Nachmittag, und der Regen ließ langsam nach. Sie sahen schon von weitem das Ruderboot näherkommen und hockten sich auf einen Stein am Ufer, um auf ihre Freunde zu warten. Blaise legte den Arm um Sinead. „Eigentlich hätte ich gar nichts dagegen, hier noch eine Weile länger mit dir allein zu sein...“, flüsterte er ihr ins Ohr. Er sah ihr in die Augen und näherte seine Lippen ihrem Mund. Sinead schloss die Augen. Blaises Hände spielten mit ihren Haaren, die sie heute als Pferdeschwanz trug. Er streichelte leicht ihren Nacken, was ihr ein Kichern entlockte. „Du weißt doch, wie kitzelig ich da bin ...“ Blaise seufzte gespielt verzweifelt. „Du bist so unromantisch...“ Sinead schubste ihn in den Sand und ließ sich halb auf ihn fallen. „Das nimmst du sofort zurück!“ Sie drückte seine Arme in den nassen Sand. „Niemals!“ grinste Blaise. Sinead löste eine Hand von seinen Handgelenken und richtete blitzschnell den Zauberstab auf ihn. „Rictusempra!“ Hilflos kichernd wälzte Blaise sich am Boden. Zufrieden lehnte Sinead sich an den Stein und grinste. „Oh, ist da noch jemand kitzelig?“ Doch nach wenigen Minuten erlöste sie ihn. „Du Biest!“ keuchte er außer Atem. Doch dann sprang er auf und nahm sie in den Arm. „Vielleicht sollten wir die Romantik auf heute nacht verschieben“, meinte Sinead trocken. „Da kommen nämlich die anderen.“

Hermine winkte aus dem Boot und richtete den Zauberstab auf ihre Kehle. „Sonorus! Wo müssen wir denn nun hin?“ Draco hatte den Anker in der Hand. Blaise verstärkte ebenfalls seine Stimme. „Da drüben! Da könnt ihr ankern.“ „Und das Gepäck?“ „Solche Abwehrzauber wirken nur auf Menschen, das können wir einfach an den Strand schweben lassen.“ Draco, Ron, Hermine und Luna verpassten sich Kopfblasen, und Draco ließ den Anker fallen. Dann ließen sie die Rucksäcke zum Ufer schweben und sprangen ins Wasser. Hermine belegte das Boot mit einem Desillusionszauber. Dann erklärte Blaise: „Der Eingang zu dem Tunnel ist schräg hinter dem spitzen Felsen da. Ihr müsst etwa vier Meter tief tauchen. Eigentlich gar nicht zu übersehen.“ Hermine winkte noch einmal, dann tauchten die vier ab.

Gespannt warteten Blaise und Sinead am Ausgang des Tunnels, nachdem sie die Rucksäcke geholt hatten. Schließlich hörten sie die Schritte ihrer Freunde, die gleich darauf um die Ecke bogen. „Hallo! Puh, war das...“ begann Hermine, doch Sinead hielt sich grinsend die Ohren zu. „Oh, sorry. Quietus. Hab den Sonorus vergessen... War das unheimlich, wollte ich sagen.“ „Habt ihr euch schon ein bisschen umgesehen?“ fragte Ron. Blaise nickte. „Wir haben Hufflepuffs Haus gefunden, aber da scheint das Horcrux nicht zu sein. Und wir haben einen ganz netten Lagerplatz entdeckt.“ „Dann lasst uns doch mal die Zelte aufbauen, wer weiß, wann es wieder anfängt zu regnen“, meinte Draco mit einem Blick zum Himmel. „Übrigens haben wir vorhin noch den Bootsverleiher getroffen“, erzählte Luna. „Wir haben ihn mit einem Confundus ein bisschen verwirrt, damit er das Boot nicht vermisst.“

Als sie die Zelte aufgebaut hatten, war es schon fast dunkel. Die Wolken hingen immer noch tief und finster über der Insel, und sie beschlossen, dass es heute keinen Zweck mehr hatte, eine Suche zu starten. Stattdessen setzten sie sich im größeren Zelt zusammen und zauberten aus ihren letzten Resten ein leckeres Abendessen. Die fünf, die in der vergangenen Nacht unterwegs gewesen waren, begannen bald zu gähnen, nur Hermine war noch einigermaßen wach. „Geht doch schlafen!“ meinte sie und begann zauberstabschwenkend den Tisch abzuräumen.

Luna ließ sich das nicht zweimal sagen und verschwand herzhaft gähnend im Nachbarzelt. Sinead zog Blaise hinter sich her in ihr Zimmer, und auf einmal war Hermine mit Ron und Draco allein. Sie holte ein Buch aus ihrem Rucksack und ließ sich neben Draco aufs Sofa fallen, der demonstrativ den Arm um ihre Schultern legte. „Seid ihr gar nicht müde?“ fragte sie, während sie im Buch blätterte. Ron gähnte wie auf Kommando. „Doch, aber ich wollte Harry noch eine Nachricht schicken.“ Er holte seine Münze heraus. Hermine legte das Buch weg und sah neugierig zu. „He, sie meinen, sie haben endlich etwas entdeckt!“ sagte Ron aufgeregt. „Zumindest einen Hinweis.“

Hermine beugte sich zu ihm hinüber, um mitzulesen, was Harry berichtete. Ihre Locken streiften Rons Wange, und unwillkürlich schloss er kurz die Augen und atmete ihren Duft ein. Er schob ihr die Haarsträhne aus dem Gesicht. „Das kitzelt mich.“ Als er aufsah, begegnete er Dracos Blick und musste fast grinsen. Dracos Gesicht spiegelte die unterschiedlichsten Emotionen wieder - Eifersucht, Zorn, und der Versuch, beides zu beherrschen. Ron senkte den Blick schnell wieder. Hermine hatte scheinbar nichts bemerkt.

Wir halten euch auf dem Laufenden, schrieb Harry abschließend. Viel Erfolg.

„Toll, dass sie auch endlich Erfolg haben!“ strahlte Hermine. Ron nickte und gähnte erneut. „Aber jetzt geh ich endlich schlafen. Wir haben schließlich noch so einiges zu tun morgen... Gute Nacht!“ Er umarmte Hermine kurz, bevor er aufstand. „Nacht, Draco.“ Draco grummelte etwas, das man mit viel gutem Willen als „Gute Nacht“ interpretieren konnte. Hermine verschwand im Bad. Die beiden Jungen starrten sich einen Moment lang an. „Lass die Finger von meiner Freundin, Weasley“, sagte Draco leise. „Meinst du nicht, das kann Hermine selbst entscheiden?“ fragte Ron herausfordernd. Doch dann lenkte er ein. Streit untereinander konnten sie nun wirklich nicht gebrauchen. „Sie hat sich für dich entschieden, das weiß ich doch....“ Draco sah ihn noch einen Augenblick finster an, dann entspannte er sich. Schließlich hatte Ron recht, Hermine hatte sich für ihn entschieden. „Ok...“ In diesem Moment kam Hermine aus dem Bad. „Nanu? Du bist ja immer noch hier.“ Sie legte von hinten die Arme um Dracos Bauch und das Kinn auf seine Schulter, wozu sie sich auf die Zehenspitzen stellen musste, und sah Ron erstaunt an. „Bin ja schon weg...“ Ron verschwand nach einem letzten Blick auf die beiden durch den Eingang.

Draco drehte sich in Hermines Armen und umarmte sie liebevoll. „Wir sollten auch ins Bett gehen...“ Er hob sie hoch und trug sie ins Schlafzimmer. Als er sie auf dem Bett absetzte, schaute sie ihn neugierig an. „Worüber habt ihr euch noch unterhalten?“ „Ach, nichts Besonderes...“ murmelte Draco ausweichend, während er versuchte, ihr das T-Shirt auszuziehen. Sie grinste. „Du bist ein saumäßiger Lügner... Gib es zu, es hat dich schon wieder gestört, dass Ron mir zu nahe gekommen ist.“ Sie drückte ihn rückwärts in die Kissen und begann Knopf für Knopf sein Hemd zu öffnen. Während sie dabei jeden Zentimeter freigelegter Haut mit Küssen bedeckte, murmelte sie: „So... nahe... wird.... Ron... mir... jedenfalls.... nie... kommen...“ Leise stöhnte Draco auf, als sie auch den Knopf seiner Hose öffnete. Er schloss die Augen und genoss ihre Zärtlichkeiten.


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