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Fanfiction

Neue Seiten an der Fledermaus - Warum einfach, wenn's auch kompliziert geht?

von Isabel Dumbledore

So, das ist teilweise wieder ein Übergangs- bzw. Zusammenfassungskapitel (sucht euch aus, welcher Name euch besser gefällt xD). Ich denke, eines der letzten dieser Art. Ihr müsst euch noch gedulden, bis ich ans äußerste Ende des siebten Bandes gelangt bin, dann gibt’s mehr Neues und ich hoffe, es wird spannender.

@Keria: Schön, dass Dir das Gespräch gefallen hat.
@dornroeschenkathryn: Das mit dem Duzen ist echt mal was Besonderes, da hast Du Recht xD!
@halbblutprinzessin137: Dein neuer Kommentar hat mich sehr gefreut :D. Ich wollte mit der Art, wie Harry und Severus sich unterhalten haben, zeigen, dass Severus Snape nicht der gefühlskalte und fiese Typ ist, für den ihn viele halten…
@Electra: Danke fĂĽr Dein Lob =).
________________________________________________

„Du schaffst das. Und das weißt du, Harry.“
„Ich hoffe es doch. Danke noch mal.“
Harry ging Richtung Ausgang, blickte kurz noch einmal zurĂĽck und verlieĂź dann das BĂĽro des Schulleiters.

________________________________________________

Harry ging langsam durch das Schloss und versuchte die letzten Augenblicke seines Lebens noch intensiv zu spüren. Er atmete tief ein. Dann zog er sich den Tarnumhang über. Das Schloss war zwar leer, niemand hätte ihn sehen können. Aber da er sich jetzt der Großen Halle und dem Portal näherte, könnte sich das schlagartig ändern.
Er stieg die Treppen hinab und warf keinen Blick in die GroĂźe Halle: Er wollte nicht in Versuchung kommen, sich den Tarnumhang vom Leib zu reiĂźen und zurĂĽck zu seinen Freunden zu rennen. Nein, dies war allein seine Aufgabe, niemand konnte und sollte ihm helfen.
Als er draußen auf Neville traf, entschied er sich jedoch um. Er zeigte sich Neville und sagte ihm, er solle Voldemorts Schlange Nagini töten, wenn er die Möglichkeit bekäme. Es war schwer für Harry, Neville vorzumachen, alles wäre in Ordnung und er würde sich bestimmt nicht ausliefern, aber Neville schöpfte keinen Verdacht. So ging Harry – wieder unsichtbar – weiter in Richtung des Verbotenen Waldes. Er lief an Ginny, die sich um eine Verletzte kümmerte, und an Hagrids Hütte vorbei und erreichte den Waldrand. Es wimmelte hier von Dementoren, aber er hatte keine Kraft für einen Patronus. Gedanken über das Leben geisterten in seinem Kopf umher und irgendwie kam er so zu Quidditch und dem Schnatz. Der Schnatz, den Dumbledore ihm vererbt hatte… Er nahm ihn aus dem Beutel um seinen Hals heraus und sah die eingravierten Worte: Ich öffne mich zum Schluss.
Harry wusste, dass jetzt der richtige Moment gekommen war, fĂĽhrte den Schnatz zu seinem Mund, flĂĽsterte, dass er gleich sterben werde, und der Schnatz brach auf. Zum Vorschein kam der schwarze Stein der Auferstehung mit dem Riss in der Mitte. Er drehte ihn in der Hand, woraufhin seine Eltern, Sirius und Lupin vor ihm standen und ihm aufmunternde Worte zukommen lieĂźen. Sie waren weder Geister noch normale Menschen aus Fleisch und Blut.
Er ging nun mit seinen Begleitern, die wie ein Patronus auf ihn wirkten, in den Wald hinein. Fast hätten ihn die Todesser Dolohow und Yaxley entdeckt, aber sie einigten sich darauf, ein Tier gehört zu haben und wandten sich ab. Harry folgte ihnen, seine Verwandten und Lupin dicht neben sich. Nach kurzer Zeit erreichten sie die Lichtung, auf der sich die Todesser um Voldemort versammelt hatten. Voldemort wunderte sich, dass Harry nicht gekommen war. Dieser packte seinen Zauberstab und seinen Tarnumhang unter seinen Umhang, schritt auf die Lichtung und stellte sich seinem größten Kontrahenten. Nach wenigen Sekunden brachten sie es hinter sich und der grüne Blitz traf Harry…

Er erwachte in einer Zwischenwelt, in einem großen strahlend weißen Gebäude mit Glaskuppel, dass Harry später an King’s Cross erinnerte. Das einzige „Lebewesen“ außer ihm im Raum war ein kleines Etwas, dass einem Kleinkind von Gestalt und Größe zwar ähnlich sah, jedoch um einiges hässlicher war.
Als Harry sich ihm näherte, tauchte plötzlich Dumbledore auf, der ihn zu zwei Sitzplätzen führte und sich mit ihm unterhielt. Harry war verblüfft; er dachte schließlich, er wäre tot. Die Situation war äußerst sonderbar.
Harry fand mit Dumbledores Hilfe heraus, dass er nicht wirklich tot war, zum einen, weil er sich freiwillig wollte töten lassen, um alle anderen im Schloss davor zu bewahren, angegriffen zu werden. Voldemort hätte die Schlacht ja neu begonnen, wenn Harry nicht gekommen wäre. Zum anderen wurde er ans Leben gebunden, solange Voldemort lebt, da dieser Harry in seinem vierten Schuljahr Blut abgenommen hatte und so Lilys Schutz in beiden war. Außerdem war nun das Seelenbruchstück Voldemorts in Harry zerstört, sodass Harry kein Horkrux mehr war.
Er fragte Dumbledore, warum sein Zauberstab in der Nacht, als er den Ligusterweg verlassen hatte, den zerstört hatte, den Voldemort sich von Lucius Malfoy ausgeliehen hatte. Dumbledore vermutete folgendes: Voldemort hatte eine zweifache Verbindung zu Harry aufgebaut, nämlich durch sein Seelenstück an Harrys Seele und durch ihr beider Blut, das Lilys Schutz enthielt. In der Nacht auf dem Friedhof griff Voldemort Harry dann mit einem Zauberstab an, der denselben Kern wie Harrys hatte. Harry besiegte Voldemort damals aufgrund seines Mutes, da er den Tod angenommen hätte. Wahrscheinlich nahm Harrys Zauberstab in jener Nacht einen Teil der Macht von Voldemorts Zauberstab in sich auf. So erkannte Harrys Zauberstab in der Nacht der Verfolgung seinen größten Feind wieder und spie etwas von dessen eigener Magie gegen ihn aus. Diese Magie war aber viel zu mächtig für Lucius Malfoys Zauberstab, denn Harrys Zauberstab enthielt die Macht seines enormen Mutes und der tödlichen Fähigkeiten Voldemorts. Hermine konnte seinen Zauberstab jedoch trotzdem zerbrechen, da diese besondere Überlegenheit nur gegen Voldemort selbst gerichtet war…

Harry brachte die Heiligtümer des Todes ins Gespräch ein. Dumbledore bat ihn daraufhin um Verzeihung, dass er Harry nicht vertraut und ihm nicht davon erzählt hatte. Er war verzweifelt und glaubte, er wäre nicht besser als Voldemort, da er auch Gebieter des Todes werden wollte. Harry musste ihn ein wenig beruhigen. Dumbledore erzählte weiter. Er war sich relativ sicher, dass die Brüder Peverell die drei Brüder aus dem Märchen waren. Zudem war Harry der letzte lebende Nachfahre von Ignotus und hatte deswegen auch den Tarnumhang vererbt bekommen, den Dumbledore kurz vor James Tod an sich genommen hatte, um ihn zu untersuchen. Er war begeistert, dass er zu dem Zeitpunkt zwei Heiligtümer besaß, obwohl er die Suche nach ihnen schon aufgegeben hatte.
Dann sprach er von seiner Familie. Er hatte die Situation gehasst: Seine Schwester krank aufgrund einiger Muggel; sein Vater im Gefängnis, weil er sie rächen wollte und seine Mutter, die sich ständig um Ariana kümmern müsste, starb durch sie. Zwar liebte er seine Familie, aber er fühlte sein Talent verschwendet, als er nach dem Tod seiner Mutter nach Godric’s Hollow zurückkehren musste, um für seinen eigenwilligen Bruder und seine kranke Schwester zu sorgen. Eigentlich wollte er ja Ruhm erreichen… – Dumbledore erwartete unterdessen, dass Harry ihn für seinen Egoismus verachtete – aber dann kam Grindelwald, der Dumbledore für seine Ideen, die Muggel zu unterwerfen, begeisterte. Dumbledore hatte zwar Skrupel, aber er redete sich ein, es wäre nur gut für die Zauberer. Am wichtigsten für die Verwirklichung des Plans waren für die beiden die Heiligtümer des Todes, die sie besitzen wollten, um Gebieter des Todes zu werden. Zwei Monate verbrachten sie mit ihrem großen Traum – bis Aberforth seiner Wut Luft machte und seinem großen Bruder entgegenschrie, was dieser nicht hören wollte, obwohl es wahr war. Dumbledore konnte nicht in die Welt ausziehen und seine labile Schwester mitnehmen. Ein Kampf brach aus, den Grindelwald noch verschlimmerte und letztendlich war Ariana tot. Grindelwald floh und verfolgte seine Pläne allein weiter.
Dumbledore wurde später mehrmals angeboten, Zaubereiminister zu werden, aber er lehnte ab, da Macht ihm nicht gut tat, und ging als Lehrer nach Hogwarts. Als Grindelwald seine Schreckensherrschaft führte, zögerte Dumbledore eine Begegnung lange heraus. Er hatte Angst zu erfahren, dass einer seiner eigenen Flüche seine Schwester umgebracht hatte. Irgendwann kam es dann zum Kampf. Dumbledore besiegte Grindelwald und bekam den Elderstab.
Harry erzählte ihm, dass Grindelwald versucht hatte, Voldemort aufzuhalten, damit dieser den Elderstab nicht bekam. Dumbledore hoffte, dass er am Ende seines Lebens seine Taten bereut hatte.
Dumbledore erklärte Harry, dass dieser der würdige Besitzer der Heiligtümer sei und nicht er, der z. B. den Stein der Auferstehung nur benutzen wollte, um die Toten auf die Erde zurückzuzerren und nicht, um sich selbst zu opfern, wie Harry es getan hatte.
Der ehemalige Schulleiter vermutete, dass Voldemort nicht von den Heiligtümern wusste, aber er war sich recht sicher, dass dieser den Elderstab suchen würde, nachdem Harry ihn auf dem Friedhof besiegt hatte. Als er dann von den Zwillingskernen erfuhr, hielt er das für die Erklärung, aber auch ein anderer Zauberstab half nicht gegen Harry. Deswegen suchte er den Elderstab, der jeden besiegen würde. Da er glaubte, Severus Snape sei der Herrscher des Elderstabs, wollte er diesen natürlich umbringen.

„Voldemort hat Severus umgebracht, oder?“, fragte Dumbledore und blickte Harry an.
„Nein, er hat es nicht geschafft.“, antwortete Harry, „Er hatte dieses Gegengift, war aber zu geschwächt, um es aus der Tasche zu holen. Ich habe die Szenerie beobachtet, bin aus meinem Versteck gekommen und habe es ihm eingeflößt.“
Dumbledore atmete erleichtert auf und strahlte Harry an:
„Das war wirklich äußerst selbstlos von Dir. Die meisten anderen hätten ihn wahrscheinlich liegen gelassen. Ich weiß ja, dass Du ihn nicht ausstehen kannst.“
„Na ja, nach dem, was er mir erzählt hat, ist es nicht mehr so schlimm. Ich verstehe Severus ja jetzt wenigstens teilweise.“
„Severus?“
„Ja, er hat mir das Du angeboten.“
„Das ist ja wundervoll! Severus ist also wirklich über seinen Schatten gesprungen. Er ist eindeutig reifer geworden in den letzten Jahren, denke ich.“, Dumbledore schaute in die Ferne und dachte nach, „Ich hätte nicht gedacht, dass Severus das Gegengift wirklich hergestellt hat. Er hat mir zwar versichert, er würde es tun, aber ich war mir nicht sicher, ob er glaubte, dass es notwendig sei. Ich habe ihm ja nicht vom Elderstab erzählt…“
„Ja, er war ziemlich ungehalten darüber, dass sie ihm viel verschwiegen haben, aber ich denke, er hat verstanden warum. Mir haben Sie es aber auch nicht gerade Einfach gemacht. Es war ziemlich hart, das alles zu erfahren, was Severus mir mitgeteilt hat…“
„Ja, es tut mir wirklich leid. Aber ich habe es nicht übers Herz gebracht, Dir zu sagen, dass Du ein Horkrux bist… Und was Severus Vergangenheit betrifft: Er war sich viel zu stolz, um Dir seine Gefühle zu Lily zu verraten. Es war besonders anfangs sehr schwer für ihn, Dich zu schützen, obwohl Du James Sohn bist.
Als ich ihm damals gesagt habe, er solle Dir von Deinem Schicksal erzählen, habe ich ihm auch vorgeschlagen, Dir von ihm und Lily zu erzählen, damit Du verstehst, warum er Dir bzw. uns geholfen hat. Ich weiß nicht, ob er es Dir gegenüber je erwähnt hätte, wenn er nicht davon ausgegangen wäre, dass Du sterben müsstest. Aber ich glaube nicht, dass er bereut, es Dir gesagt zu haben, wenn ihr euch wieder begegnet, nachdem Du vielleicht Lord Voldemort endgültig vernichtet hast.“
„Ich soll zurück, oder?“
„Du hast die Wahl.“
Harry dachte nach. Er erinnerte sich noch einmal, an die Erinnerung von Snape:
„Meine Tante Petunia hat Ihnen einen Brief geschrieben. Sie wollte auch nach Hogwarts.“
„Ja, bei muggelstämmigen passiert es oft, dass Geschwister auch unbedingt nach Hogwarts wollen. Aber da kann man überhaupt nichts tun. Wie hart das auch klingen mag: Entweder man hat die Magie, oder man hat sie nicht. Deiner Tante habe ich die Nachricht natürlich etwas schonender beigebracht. Es ist schade, dass sie daraufhin ein ziemlich schlechtes Verhältnis zu Deiner Mutter entwickelt hat… Ich weiß, dass die Jahre, die Du bei Deinen Verwandten verbracht hast, sehr schwierig waren.“
„Das stimmt… Wenn ich also zurückgehe… Meinen Sie ich habe gute Chancen?“
„Ich denke schon. Du kannst schaffen, dass viele Menschen am Leben bleiben, wenn Du ihn besiegst.“
„Ich sollte es versuchen, glaube ich.
Also dann, vorerst auf Wiedersehen.“
„Ich hoffe, nicht allzu schnell.“
Sie lächelten sich an. Dann wurden Dumbledore und das warme, weiße Gebäude verschwommen und Harry lag mit dem Gesicht nach unten auf dem Boden des Verbotenen Waldes.


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