
von *Amira*
tatatataaaratatatataaa ;D
hier bin ich wieder mit einem neuen chap... eigentlich sollte es schon gestern kommen aber unser internet ging nicht -.-
also etwas verspätet hier das neue chap
@anna molly: huhu :) ja ich weiß, dafür als trost jetzt das neue xP ob das als kleine versunsicherung ihrerseits zu interpretieren ist? mmh *unschuldig pfeif* das musst du schon selber rausfinden *fg* danke für dein kommi *knutsch* und gute besserung!
@Ginny14Weasley: huhu ;D ich freu mich, egal ob gestolpert oder gefallen, oder schwarz hereingeflogen hauptsache DA :)
freut mich total das du meine FF liest *happy* *gg*
von sirius, seinem allerbesten freund, der ihn anscheinend mit seiner guten laune angesteckt hat... ist nur die frage wie lange das hält...
@all: naja 'all' ist wahrscheinlich das falsche wort :D @two triffts schon eher... naja ;D also was ich eigentlich sagen wollte... danke für eure kommis :-* und viel spaß bei meinem neuen chap, ich muss zugeben es ist etwas traurig... *schluchz*
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No, I don't want to battle from beginning to end,
I don't want a cycle of recycled revenge,
I don't want to follow death and all of his friends
No, I don't want to battle from beginning to end,
I don't want a cycle of recycled revenge,
I don't want to follow death and all of his friends – Death and all his friends. Coldplay
Es waren bereits drei Wochen um, seit ich Raven im Hogwartsexpress kennen gelernt hatte; seit ich offiziell erfahren hatte, dass Remus und Lily zusammen waren, ja, seit das neue Schuljahr begonnen hatte.
Eines Morgens dann, kam Professor McGonagall hinunter zum Gryffindortisch.
„Mr. Potter, ich müsste sie einen Moment sprechen“, sagte sie in einem ernsten Ton.
Sirius sah auch auf, doch sie wies auf mich und führte mich aus der Halle.
„Mr. Potter, wir haben gerade eine Nachricht von ihrer Mutter enthalten.
Ihr Vater liegt seit heute Nacht im St. Mungo. Er wurde gestern von Todessern angegriffen, konnte sich allerdings…“
Sie sprach nicht zu Ende.
Es war als würde mir jemand eine Faust in die Magengrube rammen.
Meine Beine begannen zu zittern.
„Kann ich-?“
„Ich werde sie jetzt per Flohpulver direkt zum St. Mungo schicken“, erklärte Professor McGonagall knapp.
Ich nickte schwach, stellte mich in den Kamin und spürte kurz darauf das bekannte Rauschen.
Dann landete ich auf den Knien in einem unscheinbar weißen Krankenzimmer. Auf dem Nachttisch standen keine Blumen. Keine Bilder hingen an den Wänden.
Es war, als würde mein Vater schon in seinem Sarg liegen.
Meine Mutter schrie auf, als sie mich entdeckte.
Sie sah aus wie immer.
Ihr enges weißes Kostüm und einer dieser schrecklichen Hüte.
Und wie immer roch sie nach Haarspray und deftig süßem Parfüm.
„Mom“, krächzte ich nur, ließ sie los und warf einen Blick auf den Menschen, der hinter ihr lag.
Er hatte die Augen geschlossen.
Spuren vom Kampf waren auf seinem Gesicht zu sehen, und eine Ader pochte an seiner Schläfe.
Die kleine Narbe knapp über der linken Augenbraue wirkte fast normal. Unscheinbar, im Gegensatz zu den schlimmen Wunden am Rest seines Körpers.
Seine Brust senkte sich nur schwach und sein rasselnder Atem erfüllte den ganzen Raum.
„Er war nur einmal kurz wach. Hat sich ver.…“ Meine Mutter brach ab.
Ich warf ihr einen kurzen Blick zu.
In ihren Augen standen keine Tränen.
In ihren Augen stand blanke Wut.
Ich fuhr erschrocken zurück. Sie lächelte nur traurig.
Dann begann der Monitor hinter uns zu flackern. Heiler stürzten ins Zimmer und schubsten mich fort.
Meine Mutter brach ohnmächtig vor meinen Füßen zusammen.
Mein Vater war tot.
Ich blieb nicht lange.
Ich ertrug es nicht, jeden Morgen das blasse Gesicht meiner Mutter zu sehen.
Ich reiste gleich am nächsten Morgen per Kamin zurück nach Hogwarts.
Professor McGonagall nickte mir nur zu.
Ich war froh darüber; Mitleid quälte mich nur.
Als ich in den Gemeinschaftsraum der Gryffindors trat, herrschte sofort Stille.
Der Tod meines Vaters hatte in der Zeitung gestanden; er war ein bekannter Auror gewesen.
Ich schritt an den mitleidigen Gesichtern vorbei und blieb erst wieder stehen, als ich im Schlafsaal angekommen war.
Sirius und Remus hoben den Kopf. Als sie mich sahen, sprangen sie auf.
„Es ist alles okay“, murmelte ich.
Dann brach ich vor meinem Bett zusammen.
„Sei doch leise“, zischte eine Stimme.
„Er ist doch eh wach“, antwortete eine beleidigte Stimme.
Ich schlug die Augen auf.
„Siehst du!“
Ich drehte den Kopf. Raven grinste mich an.
Daneben Sirius, der etwas beleidigt aus der Wäsche guckte.
Peter und Remus.
„Die haben wir aufgegabelt, als wir dich in den Krankenflügel gebracht haben“, antwortete Sirius auf meinen fragenden Blick hin und deutete auf Raven.
„So wichtig waren mit die Diricawl dann doch nicht“, sagte sie naserümpfend.
Madam Pomfrey kam herbeigeeilt und scheuchte die vier weg.
Sie steckte mir zwei Löffel eines grünen Saftes in den Mund, der so ekelig schmeckte, wie er aussah.
Die Bilder verschwammen vor meinen Augen und ich sank wieder zurück in die Kissen.
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These wounds won't seem to heal
this pain is just too real
there’s just too much that time cannot erase
When you cried I'd wipe away all of your tears
When you'd scream I'd fight away all of your fears
And I held your hand through all of these years
But you still have
All of me - My immortal. Evanescence
Am nächsten Morgen wurde ich von der Sonne geweckt die ins Zimmer schien.
Madam Pomfrey wuselte schon herbei.
„Sie werden gleich entlassen. Noch einmal der Saft“, sagte sie auf meinen ungeduldigen Blick hin.
Ich hatte es satt, hier zu liegen und Löcher in die Decke zu starren.
Kurz darauf rappelte ich mich auf.
Anstatt runter zum Frühstück zu gehen, schlich ich mich hoch in den 6. Stock und setzte mich in den Schulsprecherraum, zu dem nur Lily und ich Zutritt hatten.
Ich dachte an meinen Vater.
Wie er dort auf dem Bett gelegen hatte, als wäre er aus Glas und konnte jeden Moment zerspringen.
Dann an meine Mum, deren Augen so voller Wut gewesen waren.
Wut. Keine Trauer.
Ich wusste, dass sie ihn nie wirklich geliebt hatte.
Es lag wahrscheinlich an meiner Familie, weswegen sie heirateten.
Reinblüter heiratete Reinblüter.
Ich wurde wütend, als ich daran dachte, dass mein Dad eine Frau geheiratet hatte, die er wahrscheinlich nie richtig geliebt hatte.
Das Feuer verschwamm vor meinen Augen.
Hastig wischte ich mir die Tränen von der Wange.
In diesem Moment flog die Tür auf.
Ich sah dunkelrote Locken, dann ein „Oh“.
Lily.
Sie stand in der Tür, wirkte verdutzt.
„Hallo“, sagte ich nur.
„Hey“, antwortete sie.
„Komm ruhig rein“, sagte ich dann. Sie warf mir einen zweifelnden Blick zu, setzte sich dann neben mich auf das Sofa.
„Tut mir Leid mit deinem Dad“, sagte sie leise.
Dann bemerkte sie meine Tränen und senkte betreten den Kopf.
„Es ist schon okay“, murmelte ich.
„Das letzte, was ich meinem Dad gesagt habe, ist, dass es mir egal ist, was er sagt. Das ich es gleichgültig empfinde, was er meint.
Das ich nie das tun werde, dass er von mir verlangt.
Und dann hat er mich angeschrien; mir mit der Faust gedroht und ich habe gesagt: ‚Halt den Mund‘.“
Ich spürte neue Tränen und wandte den Kopf weg.
Doch Lily schien es nicht zu stören. Sie streckte mir ein zerknülltes Taschentuch entgegen.
„Dein Dad weiß, dass du es nicht ernst gemeint hast.“
„Das glaube ich nicht“, flüsterte ich heiser.
„Ich habe mich noch nie gut mit meinem Dad verstanden.“
Sie sah auf.
Ich erinnerte mich an den Vorfall auf dem Parkplatz.
Als ich die Potters gesehen hatte.
„Ich glaube auch, dass meine Eltern sich nie wirklich liebten.“
James, lass es, schrie eine Stimme in meinem Kopf. Doch ich blieb sitzen, hörte ihm zu.
„Sie haben nur geheiratet, um weiter als reinblütig zu gelten“, murmelte James verächtlich. Dann hob er den Kopf.
„Ein Grund, warum ich ganz bestimmt niemand heiraten werde, der reinblütig ist.“
Einen Moment sah er mich durchdringend an.
„Meine Mom hat nicht geweint, als er gestorben ist.
Sie sah eher aus, als würde es ihr gleichgültig sein.
Eine Genugtuung.“
„James, das ist nicht wahr“, sagte ich leise.
Er schnaubte.
„Du kennst meine Eltern nicht!“, stieß er dann hervor.
Er sah mich wütend an.
„Mein Vater redete kaum mit mir. Er war nie da.
Wie meine Mom. Sie war ständig auf irgendwelchen Versammlungen.“
Er zog ein Foto aus seiner Hosentasche.
„Da war ich zwei Jahre alt. Eine der wenigen Augenblicke wo ich glaubte, eine richtige Familie zu sein.“
Mrs. Potter trug ein altes weißes Leinenkleid und trug ein Baby im Arm, deren schwarzen Haare unnatürlich in alle Richtungen abstanden.
Mr. Potter stand neben ihnen, den Arm um seine Frau gelegt und lächelte.
„Das Foto ist schön“, sagte ich ehrlich.
James nickte.
„Aber das ist lange vorbei“, murmelte er dann.
Einen Moment schwiegen wir.
„Ich dachte immer, wir wären gute Freunde“, sagte ich dann leise.
Er hob den Kopf.
Lily sah mich mit einem traurigen Ausdruck an.
„Wir waren keine Freunde“, antwortete ich steif.
Sie nickte.
„Du weißt, dass du diesen Satz nur aus Mitleid sagtest. Lass uns Freunde bleiben… ein Trost für den anderen. Ein Trost, der dir versichert, den anderen nicht vollständig verloren zu haben. “
Ich sah sie kurz von der Seite an.
Sie nickte schwach.
„Man kann vergeben, aber nicht vergessen. Und um Freunde zu sein, muss ich dir vergeben. Das habe ich. Von ganzem Herzen. Aber vergessen werde ich es nicht. Es geht nicht ums Vergeben, Lily. Es geht ums Vergessen.“
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so heute waren es sogar zwei chaps und wir nähern uns dem ende :(
Denkt an das Kommi^^ Und an alle Stillleser unter euch:
Würdet ihr mir nicht bitte noch ein Kommi dalassen?
Muss auch nicht lang sein, aber es ist immer schade nur ein oder zwei kommis zu haben und ich weiß nie, ob es euch anderen dann auch gefallen hat oder nicht.. Danke :)
gvlg
Amii
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