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Fanfiction

Die Galerie der seltsamen Begebenheiten - Bis in den Tod

von Lonny_Lovegood

Hey. :)

Ich habe gestern Harry Potter und die Heiligtümer des Todes noch einmal gelesen, und mir sind so viele Stellen begegnetet, an denen ich weiter schreiben wollte. Und das erste Ergebnis findet ihr hier. Ist wahrscheinlich nichts für die breite Masse, aber vielleicht gefällt es ja ein paar von euch. Und noch mal vielen, vielen Dank für eure vielen Kommentare. <3

Achja: Das Zitat am Ende ist aus dem wunderwunderschönen Lied 'Wish you were here' von Pink Floyd.

Ginny**Weasly

Uii, freut mich, das es dir gefallen hat.
Danke für dein Lob. <3

!!Saphira!!

Nein, solltest du wirklich nicht. Das ist für meine Verhältnisse noch normal.

Anilein

Ganz im Ernst, ich fand's richtig eklig. Mir ist beim Tippen fast schlecht geworden.

Eo-Lahallia

Ohh, zum Glück siehst du meine roten Backen nicht :/
Das ist lieb von dir. <3

Hedwig88

Na, das freut mich dann doch. =) Dankeschön!

Deena Jones

Sind ja gar nicht meine Ränge. Aus dem Kapitel ist ja dermaßen viel geklaut, so viel Lob habe ich gar nicht verdient. Allein schon die Filmzitate.
Trotzdem Danke. <3

tonkspatschig

Ähm. Gute Frage. Habe ich ehrlich nicht darüber nachgedacht. Ich schäme mich meiner Existenz.

Lilienblüte

Jep, ich hatte während des Schreibens auch sehr...unangenehme Bilder im Kopf.
Lecker.

Eo-Lahallia

Ja, ich! *meld*
Ich mag den OS nämlich nicht. Was wohl auch daran lag, dass ich ihn auf die Schnelle fertig gemacht hab. *versteck*
Trotzdem Danke!

~*Hermine95*~

Ach, war doch kein Ding. Habe ich gerne gemacht *knuffel*
Und ja, ich verstehe, was du meinst XD

shaly

Uii. Da kann ich nicht mehr sagen als Danke. :)

Federflügel

Ich mag James/Lily auch, aber für das, was ich sonst schreibe, sind sie mir zu normal XD

GinnyFan94

Oh, scheiße, hätte nicht gedacht, dass meine pseudodramatische Schlusseinlage solche Auswirkungen hat.
*Taschentuch reich*


Der Wind rüttelte an dem kleinen Haus, das Feuer loderte und knisterte, und es dauerte nicht lange und Bill öffnete eine weitere Flasche Wein. Lupin hatte sie mit seiner Nachricht offenbar auf andere Gedanken gebracht, hatte sie für eine Weile aus ihren Belagerungszustand herausgeholt: Die Kunde von neuem Leben hatte sie aufgeheitert. Nur den Kobold schien die nun plötzlich festliche Stimmund ungerührt zu lassen, und nach einer Weile schlich er zurück in das Schlafzimmer, das er jetzt ganz für sich hatte. Harry glaubte, dass er der Einzige war, der seinen Weggang bemerkt hatte, bis er sah, wie Bills Blick dem Kobold die Treppe hinauf folgte.
"Nein...nein...ich muss wirklich zurück", sagte Lupin schließlich und lehnte ein weiteres Glas Wein ab.

(Harry Potter und die Heiligtümer des Todes von der göttlichen Joanne K. Rowling, S. 524)

"Ja", sagte Hermine plötzlich. "Wir wollten dir noch etwas sagen."
Remus blickte sie verwundert an. Ihr Gesicht war ernst. Sie warf Ron und Harry aus dem Augenwinkel Blicke zu, doch auch diese beiden schienen nicht zu verstehen, was sie meinte, bis Harry nickte.
Sie tauschten noch ein paar Blicke, anscheinend wollten wieder Hermine noch Harry Remus sagen, was passiert war, und Ron schien immer noch nicht zu wissen, worum es ging.
Was zur Hölle war hier los?
"Wurmschwanz ist tot", antwortete Hermine tonlos, als hätte sie seine Gedanken gehört.
Sie sah ihn nicht an. Ihr Blick wanderte irgendwie an ihm vorbei. Wahrscheinlich konnte sie ihn ansehen, genau wie Remus weder sprechen noch verstehen konnte, was sie gerade gesagt hatte.
"Wir konnten nichts tun", sprang jetzt Harry ein. "Er...seine Hand...sie hat sich selbstständig gemacht...sie hat..."
Er sah bittend zu Ron.
"Ich und Hary...wir haben noch probiert, ihn zu retten, aber es ging nicht...er hat sich selbst erwürgt."
"Seine eigene Hand hat ihn erwürgt", fügte Hermine nachdrücklich hinzu.
Remus wollte fort, fort von diesen Menschen, die diese Dinge sagten, die er nicht glauben wollte, fort an einen anderen Ort, wo er in Ruhe verstehen konnte.
Er räusperte sich.
"Ich...ich sollte jetzt wirklich gehen", sagte er und stand schnell auf, um genau so schnell seinen Mantel anzuziehen.
Er hob die Hand zu einer Art Gruß, nuschelte eine Verabschiedung und schritt zur Tür. Er konnte sie nicht ordentlich zumachen, also ließ er sie einfach fallen.
Und nun stand er da. Allein. Sie hatten ihn im Stich gelassen, alle drei, seine besten Freunde, die für ihn alles getan hätten.
Es war seltsam. Eigentlich hatte Remus Peter schon so lange verloren, seit dieser James verraten hatte. Aber Remus hatte bis zum Schluss gehofft, dass Peter vielleicht noch irgendwie, irgendwann auf die gute Seite wechseln würde. Weil er Peter kannte, er hatte ihn fast sein ganzes Leben lang gekannt, seit er ein kleiner Erstklässler in Hogwarts war, der so verdammt froh war, dass er Freunde war.
Nein, Peter war kein schlechter Mensch. Er war einer der wichtigsten Personen, die je in Remus' Leben getreten waren. Und jetzt war er tot.
Tot. Fort. Für immer fort. Remus fiel ein, dass er genau diese Trauer schon einmal empfunden hatte. Das Zaubereiministerium hatte Peters Mutter den Merlin-Orden erster Klasse überreicht, zusammen mit dem letzten Überbleibsel von Peter: Einem Finger seiner rechten Hand. Remus hätte es normalerweise geschmacklos gefunden, aber so war er ganz taub vor Schmerz, und er konnte nicht mehr tun, als Mrs Pettigrew fest halten, die an seiner Brust schluchzte.
Und damals hatte er Sirius so gehasst. Jetzt hasste er Voldemort. Er hasste ihn, weil sich Peter ihm angeschlossen hatte, und weil es den Tod seiner besten Freunde zu Folge hatte. Wenn es Voldemort nicht gegeben hätte, wären sie alle noch zusammen, Lily, James, Sirius, Peter und er selbst.
Aber jetzt war er allein, und wenn es so etwas wie einen Himmel gab, dann saßen sie wahrscheinlich alle dort. James und Sirius hätten Peter vermutlich so lange verprügelt, bis Lily sie getrennt und ihnen allen eine gehörige Standpauke gehalten hatte. Vermutlich hätten sie dann alle gelacht. James war nicht nachtragend. Und Sirius war schrecklich vergesslich. Und Lily hatte Peter immer gemocht.
Er lächelte fast. Warum konnte er nicht oben bei ihnen sein?
Das geht nicht. Du hast ein Kind und eine Frau.
Das wusste er ja selbst, und er liebte sie alle beide. Aber er liebte seine Freunde so sehr, vielleicht auf eine andere Art als Nymphadora, eher auf die Art, wie er Teddy liebte. Und er würde nie damit aufhören. Sie würden für immer Freunde bleiben trotz der Ereignisse der Vergangenheit. Bis in den Tod. Es hatte sich nicht verändert. Es war einfach so.
Er strich sich über die Augen. Sie waren nicht einmal feucht. Und trotzdem war er voll von einer Trauer, die stärker war als alle Tränen.
Er sollte jetzt wirklich disapparieren. Nymphadora würde sich Sorgen machen. Vielleicht hatte Teddy jetzt sogar blaue Haare. Remus wünschte, er könnte Peter Teddy zeigen.

How I wish, how I wish you were here.
We're just two lost souls swimming in a fish bowl, year after year,
Running over the same old ground


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Beziehungskomödien aufzubauen und die entsprechenden Dialoge zu schreiben kann Joanne K. Rowling so gut wie Woody Allen. Im vierten und fünften Band ist das schön zu beobachten, wenn es die ersten Eifersüchteleien zwischen den Freunden gibt.
Klaus Fritz