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Dursley, Petunia

(engl. Dursley, Petunia)

"Mrs. Dursley behauptete sogar, dass sie gar keine Schwester hätte, denn diese und deren Nichtsnutz von einem Mann waren so undursleyhaft, wie man es sich nur denken konnte." (HP1, 1)

Petunia Dursley ist die Tochter von Mr und Mrs Evans und ist, wie sie, ein Muggel. Sie wurde die Ehefrau von Vernon Dursley, dem Direktor der Bohrmaschinenfabrik Grunnings, und die Mutter von Dudley, den sie von vorne bis hinten mit Geschenken verwöhnt. (HP1, 2)

Mit ihren Eltern und ihrer kleinen Schwester Lily lebte sie in der Nähe von Spinners End, wo Eileen Prince mit ihrem Ehemann Tobias Snape und dem gemeinsamen Sohn Severus lebte. (HP7, 33)

Ihre Schwester tat alles, was Petunia ihr sagte und sie wollte sie an allem teilhaben. Doch als Lily begann, merkwürdige Dinge zu tun, die Petunia nicht verstand, bekam sie Angst und verbot ihr, so etwas zu machen. Gleichzeitig war sie aber auch neugierig und wollte wissen, wie sie das nur hinbekommt. An einem Tag waren die Schwestern auf einem Spielplatz in ihrer Wohngegend und Lily brachte eine Blüte zum aufblühen, was Petunia wieder sehr verärgerte. Severus Snape erklärte Lily, die sofort Schutz bei Petunia suchte als er auftauchte, dass sie eine Hexe sei. Nachdem Petunia ihren Schock über Snapes Erscheinen überwunden hatte, lachte sie ihn aus und sprach herablassend über seine Familie. Lily teilte ihre Abneigung, da sie Petunias Meinung als richtig empfand und ihr auch nicht wiedersprechen wollte. (HP7, 33)

Doch nach einiger Zeit änderte Lily ihre Meinung, traf sich ab und zu mit Severus und hörte sich seine Geschichten über die Zauberwelt an. Petunia belauschte die beiden, als sie im Wald über Askaban, das Zauberergefängnis, sprachen. Sie verlor jedoch den Halt und stolperte aus dem Versteck. Sie wollte Snape verletzen und beleidigte ihn erneut. Er wurde wütend und verlor die Kontrolle über sich und ein Ast fiel auf Petunia, die daraufhin weinend nach Hause lief. Lily war sehr sauer auf Severus und lief ihrer Schwester nach. (HP7, 33)

Als Lily dann ihren Brief von Hogwarts bekam waren ihre Eltern sehr stolz, eine Hexe in der Familie zu haben und sie schenkten ihr sehr viel Aufmerksamkeit (HP1, 4). Petunia war eifersüchtig und wollte auch ein Teil ihrer Welt sein. Sie schrieb einen Brief an Albus Dumbledore, den Schulleiter von Hogwarts. Sie bat ihn, sie ebenfalls auf seiner Schule aufzunehmen. Er schrieb ihr einen netten Antwortbrief, in dem er ihr erklärte, warum das nicht möglich ist. (HP7, 33)

Am Tag von Lilys Abreise versuchte Petunia am Gleis 9 ¾ Lily zu ignorieren, die auf sie einredete und verzweifelt versuchte ihre Schwester zurückzugewinnen. Sie will versuchen, den Schulleiter zu überreden Petunia doch aufzunehmen, doch diese bestritt nach Hogwarts gehen zu wollen und bezeichnete es als “Sonderschule für Spinner“. Petunia meinte außerdem es sei gut die Verrückten zur Sicherheit der Normalen wegzusperren. Dass sie ihre Schwester damit sehr verletzte, schien sie nicht mehr zu stören. (HP7, 33)

Seit dem haben sich die Schwestern immer weiter von einander entfernt, da Petunia Lily nicht vergeben kann. Nachdem beide geheiratet haben, blieb der Kontakt fast ganz aus, nur über Weihnachtsgeschenke oder Ähnlichem verblieb ein wenig Kontakt, aber gesehen haben sie sich seit Jahren nicht mehr (HP1, 1; HP7, 10). Petunia versucht ein Leben zu führen, das so normal ist, wie nur möglich (HP1, 1). Sie redet sich selbst ein, die Zauberwelt für verrückt zu halten und dass man sich unbedingt von ihr fernhalten soll (HP1, 4).

Auch ihren Neffen, den einzigen Sohn ihrer Schwester, der den gewöhnlichen Namen "Harry" trägt, hat sie nie gesehen, bis Lily und deren Ehemann James Potter an Halloween 1981 von Voldemort getötet werden. Albus Dumbledore schreibt Petunia erneut (HP7, 33) einen Brief (HP1, 1), in dem er ihr mitteilt, dass sie diesmal haben kann, was sie sich als Kind wünschte: sie kann ein Teil der Zauberwelt sein1. Außerdem besiegelt diese Tat einen Zauber, den Dumbledore auferlegt hatte und der maßgeblich dafür verantwortlich ist, dass Harry die ganzen letzten Jahre am Leben geblieben ist (HP5, 37). Also nimmt sie ihren Neffen bei sich auf und gibt ihm ein – wenn auch liebloses – Zuhause (HP5, 37), denn trotz allem neidet sie auch Harry seine Zauberkraft (HP7, 33).

Mit ihrer Familie lebt sie im Ligusterweg Nummer 4, Little Whinging, Surrey – einer Gegend mit normalerweise topgepflegten Gärten und smaragdgrünen Rasenflächen (HP5, 1), die sich außerdem bestens dazu eignet, mit dem neuen Wagen anzugeben oder beim Tee den neuesten Klatsch über die Nachbarn zu hören (HP1, 1). Obwohl Petunia Dursley eigentlich keine Einladungen zum Tee benötigt, um die neuesten Neuigkeiten zu erfahren, denn sie ist eine dünne, knochige Frau, deren pferdegesichtiger blonder Kopf auf einem langen Hals thront, der sich vorzüglich dafür eignet, den Nachbarn über den Zaun hinweg hinterher zu spionieren (HP1, 1 und HP2, 1). Ihre Schwester verleugnet sie für gewöhnlich, weil sie so undursleyhaft war, wie man es sich nur denken konnte (HP1, 1).

Bis zu Harrys elftem Geburtstag im Jahr 1991 hat sie ihren Neffen glauben lassen, dass seine Eltern bei einem Autounfall ums Leben gekommen seien und dass seine ungewöhnliche Narbe ebenfalls dort herzuführen sei. Sie wollte ihm die Welt vorenthalten, die auch ihr vergönnt war (HP7, 33). Erst als Harry seinen Hogwarts-Brief erhält, platzt sie mit der Wahrheit heraus und erklärt, dass schon seine Mutter seinerzeit einen solchen Brief bekam, und dass ihre Eltern – Mr und Mrs Evans – ja so unglaublich stolz auf Lily waren. Nur sie, Petunia, habe erkannt, dass Lily eine "Missgeburt" sei. Und sie war auch von Anfang an sicher, dass ihr Neffe ebenso "unnormal" werden würde, wie seine Eltern. (HP1, 4)

Seit Harry in Hogwarts zur Schule geht, sieht Petunia ihren Neffen immer nur in den Sommerferien. Und um bei den Nachbarn, Freunden und Verwandten nicht als "unnormal" abgestempelt zu werden, gibt sie vor, er ginge im St.- Brutus-Sicherheitszentrum zur Schule, einer Anstalt fĂĽr unheilbar kriminelle Jungen. (HP3, 2)

Ihre Kochkünste lässt Petunia im Allgemeinen nur ihrem Mann Vernon und ihrem Sohn Dudley zugute kommen – oder ihren Gästen. So serviert sie beispielsweise Mr und Mrs Mason im Sommer 1992 Schweinebraten und als Nachtisch Schlagsahne mit kandierten Veilchenblättern (HP2, 2), und als ihre Schwägerin Magda Dursley im Sommer 1993 zu Besuch ist, tischt sie nach Suppe und Lachs auch noch eine Zitronen-Meringe-Torte auf, und Magda bedankt sich für den ausgezeichneten Schmaus. (HP3, 2)

Im Sommer 1994 erlebt sie wohl den größten Schock seit Harry seinen Hogwarts–Brief bekommen hat: Arthur Weasley – seines Zeichens Zauberer – reist mit seinen Söhnen Ron, Fred und George per Flohpulver zu den Dursleys und steckt unversehens in deren Kamin fest, welcher elektrisch betrieben wird und daher zugenagelt ist. Mr Weasley bleibt nur eine Wahl – er sprengt den Kamin in die Luft. Anschließend ist Petunias ansonsten makelloses Wohnzimmer zu ihrem Leid mit Schutt, weißem Staub und Holzspänen übersät. (HP4, 4)

Allerdings findet Petunias penible Reinlichkeit nicht überall Anklang. Nymphadora Tonks, die im Sommer 1995 mit mehreren anderen Zauberern und Hexen in den Ligusterweg reist, um Harry abzuholen, findet diese Reinlichkeit ein bisschen zu sauber und ein bisschen unnatürlich (HP5, 3). Doch im Gegenzug dazu scheint Petunia das rosa Haar von Tonks so anstößig zu finden, dass sie davor die Augen schließt (HP5, 38).

Im Juli des Folgejahres bekommen die Dursleys Besuch von Albus Dumbledore, dem sie notgedrungenerweise Gastfreundschaft beweisen müssen. Der Schulleiter von Hogwarts macht die Familie mit sich verschiebenden Sofas und penetranten Gläsern bekannt. Er wirft Harrys Anverwandten vor, sich nicht nach seinen Wünschen gerichtet bzw. seiner Bitte, Harry ein liebevolles Elternhaus zu geben, nicht Folge geleistet zu haben, wofür er ihnen mit dem Hinweis auf Dudleys körperlichen und seelischen Zustand eigentlich doch dankbar ist. Petunia und Vernon müssen sich bereiterklären, Harry bis zu seiner Volljährigkeit mit siebzehn, ein Zuhause zu geben. Dass Harry vor Dudley volljährig wird, ist für Petunia unbegreiflich. Empört zeigt sie sich darüber, dass Dumbledore auch noch die Dreistigkeit besitzt, ihnen mangelnde Manieren vorzuwerfen, nur weil sie die Gläser nicht angerührt haben. (HP6, 3)

Sobald Harry also seinen 17. Geburtstag erreicht, wird der Schutzzauber unwirksam. Somit befinden sich auch die Dursleys in unmittelbarer Gefahr. Lord Voldemort könnte sie aufsuchen und foltern, um Harrys Aufenthaltsort zu erfahren oder sie gefangen zu halten, in der Hoffnung, Harry würde sie retten wollen. Daher haben sich die Ordensmitglieder Hestia Jones und Dädalus Diggle bereiterklärt, den Schutz für Petunia, Dudley und Vernon zu übernehmen. Arthur Weasley und Kingsley Shacklebolt versuchen eben diese Situation der Familie zu erläutern, doch Vernon traut dem Ganzen nicht und entscheidet sich immer wieder dazu, nicht zu fahren und ihm kommen immer neue Ideen, weshalb er das Haus angeblich verlassen solle. Während sich ihr Mann und ihr Neffe darüber streiten, versucht sie Harry zurecht zu weisen, der respektlos mit seinem Onkel redet, doch Vernon bringt sie durch einen Wink zum Schweigen. Sobald Dudley sich dazu entschiedet, die Hilfe anzunehmen, ist es auch für Petunia keine Frage mehr, denn von ihrem Sohn getrennt zu sein, kommt für sie nicht in Frage. (HP7, 3)

Zum Schock seiner Eltern, fragt Dudley Harry, warum er sie nicht begleitet und wo er sonst hingeht. Es stellt sich heraus, dass er seinem Cousin dankbar ist, für die Rettung seines Lebens vor zwei Jahren. Petunia ist sehr berührt, dass ihr Sohn sich auch noch dafür bedankt, dass ihm das Leben gerettet wurde. Völlig überwältigt bricht sie in Tränen aus und umarmt ihren Sohn. Wenn sich Dudley von Harry verabschiedet, vergräbt sie sich in einem Taschentuch. (HP7, 3)

Als sie bemerkt, dass sie allein mit ihrem Neffen im Zimmer ist, verabschiedet sie sich hastig und geht zur TĂĽr, ohne ihn anzusehen. An der Schwelle dreht sie sich jedoch noch einmal um, und sieht Harry an, als wollte sie ihm etwas sagen, doch sie bringt es nicht ĂĽber sich und geht ohne ein weiteres Wort zum Auto, mit dem Wissen, dass sie Harry wahrscheinlich nie wieder sehen wird. (HP7, 3)

In all den Jahren hat sie so getan, als ob sie sich nicht um Harry sorge, weshalb sie auch beim Abschied die Worte nicht über die Lippen bringt, die sie ihm gerne noch mitgeteilt hätte; dass sie weiß, was ihm bevorsteht und dass sie ihm viel Glück dabei wünscht1.

Quelle: HP1, HP2, HP3, HP4, HP5, HP6, HP7


Quellennachweis und Anmerkungen:

  1. Open Book Tour 2007 – New York, 19. Oktober 2007

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