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Potter, Harry

(engl. Potter, Harry)

"Er wird berĂŒhmt werden - eine Legende -, es wĂŒrde mich nicht wundern, wenn der heutige Tag in Zukunft Harry-Potter-Tag heißt - ganze BĂŒcher wird man ĂŒber Harry schreiben - jedes Kind auf der Welt wird seinen Namen kennen!" (Professor McGonagall, HP1,1)

Harry Potter ist, als alles beginnt, zehn Jahre alt und lebt bei seiner Tante Petunia und seinem Onkel Vernon Dursley. Er ist klein und dĂŒrr und sieht sogar noch kleiner und dĂŒrrer aus, als er tatsĂ€chlich ist, da er die abgelegten Klamotten seines Cousins Dudley tragen muss, der etwa viermal so dick ist, wie er selbst. (HP1, 2)

Harry sieht seinem Vater James sehr Ă€hnlich: Er hat schwarzes strubbeliges Haar, ist klein, hat eine schmale Statur, ebenso wie ein schmales Gesicht und knubbelige Knie, die er allerdings von seinem Großvater geerbt hat (HP1, 12). Er trĂ€gt eine Brille mit runden GlĂ€sern und hat auffallend hellgrĂŒne Augen (HP1, 2) - anscheinend das einzige Ă€ußerliche Merkmal, das er von seiner Mutter Lily geerbt hat (HP1, 12). "Das Einzige, das Harry an seinem Aussehen mochte, war eine sehr feine Narbe auf seiner Stirn, die an einen Blitz erinnerte." (HP1, 2).


Kindheit

Harry James Potter wurde am 31. Juli 1980 (HP1, 8) als erster und einziger Sohn von Lily und James Potter (HP1, 1) geboren.

Bevor er das Licht der Welt erblickte, wurde eine Prophezeiung ĂŒber einen Jungen gemacht, der Ende Juli geboren werden sollte und der den dunklen Lord Voldemort besiegen wird können. Voldemort bekam einen Teil dieser Prophezeiung zu Gehör und setzte alles daran, dieses Kind zu vernichten (HP5, 37). Harry war nicht der einzige kleine Junge, der in diesem Jahr Ende Juli zur Welt kam. Neville Longbottom wurde nur einen Tag vor ihm, am 30. Juli 19801, geboren. FĂŒr Lord Voldemort stand jedoch fest, dass Harry derjenige war, auf den die Prophezeiung zutraf. Lily und James wussten, dass Voldemort versuchen wĂŒrde, ihren Sohn zu töten. Sie versteckten sich daher in ihrem Haus in Godric's Hollow (HP1, 1) und schĂŒtzen sich durch den Fidelius-Zauber (HP3, 10). Peter Pettigrew, den sie zu ihrem Geheimnisverwahrer bestimmt hatten, verriet das Versteck der Potters jedoch an Voldemort (HP3, 19).

Am Abend des 31. Oktobers 1981 (HP1, 4) erschien Voldemort schließlich in Godric's Hollow. Er tötete zuerst James, der versuchte, sich ihm in den Weg zu stellen, und befahl anschließend Lily, die den kleinen Harry schĂŒtzend im Arm hielt, beiseite zu treten, damit er Harry töten konnte. Lily folgte Voldemorts Befehl nicht. Er ermordete daraufhin auch sie (HP4, 14). Indem sie ihr Leben opferte, um Harry vor Voldemort zu schĂŒtzen, hinterließ sie ihrem Sohne jedoch einen dauerhaften Schutz gegen den dunklen Lord (HP4, 33). Als Voldemorts Todesfluch Avada Kedavra Harry traf, prallte er von dem hilflosen Kind zurĂŒck und traf den dunklen Lord selbst. Voldemorts Macht fiel in sich zusammen und er verschwand fĂŒr viele Jahre spurlos. Harry behielt von diesem Vorfall nur eine blitzförmige Narbe auf seiner Stirn zurĂŒck.

Noch in der Nacht, in der bekannt wird, dass Lord Voldemort Lily und James Potter getötet hat, wird Harry von Rubeus Hagrid auf Anweisung von Albus Dumbledore aus den TrĂŒmmern des vom Kampf zerstörten Hauses seiner Eltern gerettet. Sein Taufpate Sirius Black ist ebenfalls dort, um Harry zu sich zu holen. Doch Hagrid erklĂ€rt, dass er auf Anweisung Dumbledores, den kleinen Harry nach Little Whinging bringen soll. Sirius Black leiht Hagrid daraufhin sein fliegendes Motorrad, damit Harry in Sicherheit gebracht werden kann. Im Ligusterweg in Little Whinging erwarten bereits Dumbledore und Minerva McGonagall Hagrid und den kleinen Harry. Sie legen Harry schweren Herzens der Familie seiner Tante Petunia Dursley vor die HaustĂŒr und verschwinden, um den Sturz von Lord Voldemort zu feiern. Da seine Großeltern, Mr und Mrs Evans sowie Mr und Mrs Potter, zu dieser Zeit schon tot sind, gibt es keine anderen Verwandten, zu denen man Harry bringen könnte. (HP1,1)

Petunia und ihr Mann Vernon sind nicht erfreut ĂŒber den unfreiwilligen Familienzuwachs. Sie verschweigen Harry die nĂ€chsten zehn Jahre lang, wie seine Eltern ums Leben gekommen sind und dass er ein Zauberer ist. Er wird von ihnen sehr schlecht behandelt, hat nicht einmal ein eigenes Zimmer, sondern wohnt in einem Schrank unter der Treppe (HP1, 2). Sein Cousin Dudley, der in Harrys Alter ist, macht Harry zusĂ€tzlich das Leben schwer, indem er ununterbrochen auf ihm herumhackt. Harry ahnt wĂ€hrend der ganzen Zeit bei den Dursleys nichts ĂŒber seine wahre IdentitĂ€t. Er glaubt, seine Eltern seien bei einem Autounfall ums Leben gekommen (HP1, 2). Als eines Tages jedoch ein Brief aus Hogwarts fĂŒr ihn eintrifft, Ă€ndert sich sein Leben schlagartig (HP1, 3).


Harrys erstes Schuljahr auf Hogwarts

Nachdem Onkel Vernon mit der gesamten Familie aus dem Ligusterweg geflĂŒchtet ist, um Harry daran zu hindern, einen der Briefe aus Hogwarts, die in nicht enden wollender Flut bei den Dursleys eintreffen, zu lesen, sucht Hagrid Harry auf und ĂŒbergibt ihm den Brief persönlich. In diesem Brief wird Harry mitgeteilt, dass er in Hogwarts, der Schule fĂŒr Hexerei und Zauberei, aufgenommen wurde. So erfĂ€hrt Harry an seinem 11. Geburtstag von Hagrid, dass er ein Zauberer ist und dass seine Eltern von Lord Voldemort getötet wurden. Er hört nun auch zum ersten Mal in seinem Leben, dass er in der Zaubererwelt eine BerĂŒhmtheit ist, da Lord Voldemort beim Versuch, ihn zu töten, seine Macht verlor (HP1,4).

Hagrid nimmt Harry mit nach London und fĂŒhrt ihn in die Welt der Zauberer ein: Harry lernt den Tropfenden Kessel, die Winkelgasse mit all ihren GeschĂ€ften und die Zaubererbank Gringotts kennen. Er stellt fest, dass seine Eltern ihm ein kleines Vermögen hinterlassen haben und macht seine ersten EinkĂ€ufe, um sich fĂŒr Hogwarts zu rĂŒsten. Sein Zauberstab, den er bei Mr. Ollivander ersteht, ist elf Zoll lang und besteht aus Stechpalme. Er enthĂ€lt eine Feder von Dumbledores Phönix Fawkes und Mr Ollivander erzĂ€hlt Harry, dass es nur noch einen Zauberstab gibt, der eine Feder desselben Phönix' enthĂ€lt: der Zauberstab von Lord Voldemort.

WĂ€hrend der Anprobe seiner neuen Hogwarts-Uniform bei Madam Malkins AnzĂŒge fĂŒr alle Gelegenheiten lernt Harry schließlich den ersten SchĂŒler seines Jahrgangs, Draco Malfoy, kennen, der ihm auf Anhieb unsympathisch ist (HP1,5). Zum GlĂŒck trifft er im Zug nach Hogwarts auf einen netteren Schulkameraden: Ronald Weasley (HP1, 6). Die beiden verstehen sich sofort und werden die besten Freunde. Hermine Granger kann Harry dagegen wegen ihrer besserwisserischen Art anfangs gar nicht leiden und er und Ron freunden sich erst im Laufe des Schuljahres mit ihr an. Von da an sind die drei jedoch unzertrennlich.

Das erste Schuljahr hĂ€lt zahlreiche Überraschungen fĂŒr Harry bereit: Die neuen UnterrichtsfĂ€cher wie KrĂ€uterkunde, Zauberkunst, Verwandlung und Geschichte der Zauberei sind absolutes Neuland fĂŒr ihn und er lernt rasch, dass zum Zaubern mehr gehört, als nur mit dem Zauberstab herumzufuchteln (HP1, 8). Als weitere Herausforderung erwartet ihn die erste Flugstunde bei Madam Hooch. Als Harry das erste Mal in seinem Leben auf einem Besen sitzt, wird sein Flugtalent von Professor McGonagall entdeckt und er wird zum Sucher des Quidditch-Teams der Gryffindors ernannt (HP1, 9).

Doch das Leben in Hogwarts ist nicht immer leicht fĂŒr Harry. Aus ihm unerklĂ€rlichen GrĂŒnden, hasst Professor Snape, sein Lehrer fĂŒr ZaubertrĂ€nke, ihn so sehr, dass er Harry von der ersten Unterrichtsstunde an vor der Klasse bloß stellt und unfair behandelt (HP1, 9). Harry kommt im Laufe des Schuljahres sogar der Verdacht, Professor Snape will ihn umbringen.

Zusammen mit Ron und Hermine kommt Harry im Laufe des Schuljahres hinter das Geheimnis des Stein der Weisen und deckt auf, dass Lord Voldemort sich mit Hilfe von Professor Quirrell des Steines bemĂ€chtigen will. In letzter Sekunde kann Harry dies verhindern. Da er im Gegensatz zu Quirrell weiß, wie der Spiegel Nerhegeb funktioniert, kann er den Stein der Weisen vor Quirrell an sich nehmen. Professor Dumbledore kommt gerade noch rechtzeitig, um Harry vor Quirrell, der ihm den Stein auf Befehl von Lord Voldemort hin entreißen und Harry töten soll, zu retten.


Harrys zweites Schuljahr auf Hogwarts

Das zweite Schuljahr beginnt aufregend fĂŒr Harry. Noch bevor er nach Hogwarts zurĂŒckfĂ€hrt, sucht ihn Dobby, der Hauself, bei den Dursleys auf und warnt ihn davor, nach Hogwarts zurĂŒckzukehren, da dort tödliche Gefahr auf ihn lauert. Da Dobby Mrs Mason, der Frau von Onkel Vernon GeschĂ€ftspartner Mr Mason, den Nachtisch ĂŒber den Kopf schĂŒttet und Vernon annimmt, dies wĂ€re Harrys Schuld, wird er fĂŒr den Rest des Sommers in sein Zimmer eingesperrt - sogar ein Gitter lĂ€sst er vor das Fenster anbringen. (HP2, 2)

Ron Weasley und seine BrĂŒder Fred und George befreien Harry jedoch und fliegen ihn mit dem Ford Anglia ihres Vaters Arthur zu sich nach Hause in den Fuchsbau. Dies ist das erste Mal, dass Harry den Haushalt einer Zaubererfamilie kennenlernt. Die Weasleys nehmen ihn freundlich auf - Harry lernt endlich auch Molly Weasley, Arthur Weasley und Ginny Weasley kennen - und er verbringt dort den Rest seiner Ferien. (HP2, 3)

Zusammen mit den Weasleys macht er sich so auf den Weg in die Winkelgasse, um seine EinkĂ€ufe fĂŒr das kommende Schuljahr zu beginnen. Da das Reisen mit Flohpulver neu fĂŒr Harry ist, landet er jedoch in der dĂŒsteren Nokturngasse bei Borgin & Burkes, wo er Lucius Malfoy dabei beobachtet, wie er Mr Borgin GegenstĂ€nde verkauft, die er unbedingt loswerden will, da sie ihn bei einer Hausdurchsuchung in Schwierigkeiten bringen könnten. (HP2, 4)

Als er endlich in die Winkelgasse gefunden hat, trifft er bei Flourish & Blott das erste Mal auf Gilderoy Lockhart, der dort sein neues Buch signiert. Harry wird von Lockhart nach vorne gezerrt, da dieser hofft, dass ein Foto von ihm und Harry zusammen es auf die Titelseite des Tagespropheten schafft. (HP2, 4)

Da Dobby unbedingt verhindern will, dass Harry nach Hogwarts zurĂŒckkehrt, verhext er den Zugang zum Gleis neundreiviertel, sodass Ron und Harry den Hogwarts-Express nicht mehr rechtzeitig erreichen. Die beiden fliegen daher mit dem Ford Anglia nach Hogwarts, was ihnen eine Begegnung mit der Peitschenden Weide und riesengroßen Ärger einbringt. Professor Snape, der die beiden in Hogwarts abfĂ€ngt, wĂŒrde sie, wenn es in seiner Befugnis lĂ€ge, am liebsten von der Schule verweisen. Doch stattdessen bekommen sie nur eine Strafarbeit von Professor McGonagall erteilt. Leider verpassen Harry und Ron wegen dieses Vorfalls die Auswahlfeier der ErstklĂ€ssler. (HP2, 5)

Der schlechte Start ins neue Schuljahr wird auch nicht dadurch besser, dass der neue Lehrer fĂŒr Verteidigung gegen die dunklen KĂŒnste Gilderoy Lockhart ist, der offenbar einen Narren an Harry gefressen hat. StĂ€ndig will er ihm RatschlĂ€ge geben, wie er mit seiner BerĂŒhmtheit umgehen soll und bringt Harry dadurch in peinliche Situationen. Als Harry als Strafaufgabe von Professor McGonagall den Auftrag erhĂ€lt, Professor Lockhart bei der Beantwortung seiner Fanpost zu helfen, hört Harry auf einmal eine Stimme, die ihm das Knochenmark gefrieren lĂ€sst, eine Stimme, erfĂŒllt von eiskaltem Hass. "Komm ... komm zu mir ... lass mich dich zerreißen ... lass mich dich zerfetzen ... lass mich dich töten ..." (HP2, 7). Er hört sie im Verlauf des Schuljahres immer wieder und kann sich nicht erklĂ€ren, warum er der Einzige zu sein scheint, der dieses unheimliche FlĂŒstern hören kann.

Als Argus Filch Katze Mrs Norris versteinert aufgefunden wird und Harry, Hermine und Ron zufĂ€llig die Ersten sind (HP2, 8), die sie entdecken, wird Harry von Filch verdĂ€chtig, dass er dies getan habe (HP2,9), da er mit Harry kurz zuvor Ärger hatte. Nach diesem Vorfall ist die ganze Schule in heller Aufruhr. Durch Professor Binns erfahren Harry und seine Klassenkameraden von der Legende um die Kammer des Schreckens, die nur der wahre Erbe Slytherins öffnen und den Schrecken darin entfesseln kann (HP2, 9). Da auch die SchĂŒler der anderen Klassen sich inzwischen in der "Geschichte Hogwarts" ĂŒber diese Legende informiert haben, wird Harry auf einmal von allen Seiten verdĂ€chtigt, der Erbe Slytherins zu sein. Fast glaubt er es selbst, wenn er daran denkt, dass der Sprechende Hut in ursprĂŒnglich nach Slytherin und nicht nach Gryffindor stecken wollte (HP2, 9). Als sich noch dazu herausstellt, dass Harry ein Parselmund ist (HP2, 10) verhĂ€rtet sich der Verdacht gegen ihn und seine Zweifel werden immer grĂ¶ĂŸer.

Da Harry, Hermine und Ron jedoch Draco Malfoy fĂŒr den Erben Slytherin halten, verwandeln Harry und Ron sich mit Hilfe des von Hermine gebrauten Vielsafttranks in Draco Malfoys Freunde Vincent Crabbe und Gregory Goyle und versuchen, so herauszufinden, ob Mafoy derjenige ist, der die Kammer des Schreckens geöffnet hat. Doch sie finden nur heraus, dass Malfoy selbst keine Ahnung hat, wer der Erbe Slytherins ist. (HP2, 12).

Harry und Ron finden in der MĂ€dchentoilette, in der sich die Maulende Myrte immer aufhĂ€lt ein kleines, dĂŒnnes Buch, mit schĂ€bigem schwarzen Einband: ein Taschenkalender, auf dessen erste Seite der Name "T. V. Riddle" steht. Der Name sagt den beiden nicht viel. Ron erinnert sich nur daran, dass ein gewisser T. V. Riddle vor fĂŒnfzig Jahren eine Auszeichnung fĂŒr besondere Verdienste um die Schule erhalten hat. Weil der Taschenkalender unbenutzt zu sein scheint, steckt Harry das Buch ein. (HP2, 13)

Da Hermine den Verdacht Ă€ußert, dass der Kalender - als eine Art Tagebuch benutzt - wichtige Hinweise ĂŒber die Kammer des Schreckens preisgeben könnte, versucht Harry mehr ĂŒber Riddle und den Kalender herauszufinden. Eines Abends schreibt er seinen Namen in das Buch. Und er bekommt eine Antwort: Harry kann ĂŒber das Tagebuch mit Tom Riddle kommunizieren. Er versucht, Riddle ĂŒber die Kammer des Schreckens auszufragen. Riddle erzĂ€hlt Harry, dass er derjenige war, der vor fĂŒnfzig Jahren die Person, die die Kammer geöffnet hat, erwischt und verraten hat. Laut Riddle schĂ€mte sich der damalige Schulleiter Professor Dippet, so sehr fĂŒr diese VorfĂ€lle in Hogwarts, dass er Riddle verbot, die Wahrheit
zu sagen. Es wurde laut Riddle ein MÀrchen erfunden, wonach das MÀdchen, das durch das Monster in der Kammer des Schreckens getötet wurde, bei einem tragischen Unfall ums Leben gekommen sei. (HP2, 13)

Da Harry wissen möchte, wer damals die Kammer des Schreckens geöffnet hat, lÀdt Riddle ihn in sein GedÀchtnis ein: "Du brauchst meinen Worten nicht zu glauben. Ich kann dich in mein GedÀchtnis von jener Nacht, in der ich ihn gefangen habe, hereinholen" (HP2, 13)

In Tom Riddles Erinnerung sieht Harry, dass Rubeus Hagrid beschuldigt wurde, die Kammer des Schreckens geöffnet und eine riesige Spinne auf die MitschĂŒler losgelassen zu haben. (HP2, 13)

Wie Harry, Ron und Hermine jedoch herausfinden, war nicht Hagrid derjenige, der die Kammer geöffnet hat, sondern Tom Riddle selbst. Mit Hilfe des Tagebuchs gewann er Kontrolle ĂŒber Ginny Weasley und brachte sie dazu, die Kammer zu öffnen.

Und Harry und seine Freunde finden auch heraus, wer das MÀdchen ist, das damals vom Monster in der Kammer getötet wurde: Myrte. So kommen sie auch dahinter, dass der Eingang zur Kammer des Schreckens in der MÀdchentoilette liegt.

Harry stellt sich in der Kammer des Schreckens dem Basilisken und Tom Riddle und kann mit Hilfe des Schwertes Gryffindors den Basilisken besiegen. Er rammt einen Zahn des Basilisken in Riddles Tagebuch und kann somit auch Ginny Weasley, die Riddle in die Kammer verschleppt hat, retten.


Harrys drittes Schuljahr auf Hogwarts

Erneut entwickeln sich die Sommerferien fĂŒr Harry zum Desaster. Dieses Mal wird er zwar nicht eingekerkert, aber Onkel Vernons unausstehliche Schwester, Tante Magda, kommt zu Besuch. An sie und ihre verkommenen Hunde hat er dĂŒstere Erinnerungen, hat ihn doch einmal ein Hund auf einen Baum gejagt und nicht mehr herunter gelassen. (HP3, 1)

Da er fĂŒr die EinverstĂ€ndniserklĂ€rung, die ihm erlauben wĂŒrde, dieses Schuljahr an bestimmten Tagen nach Hogsmeade zu gehen, Onkel Vernons Unterschrift braucht, trifft er kurzerhand eine Vereinbarung mit ihm: Harry erzĂ€hlt Tante Magda, alles, was Vernon von ihm hören will und als Gegenleistung erhĂ€lt er die Unterschrift. Die ganze Woche ĂŒber schafft es Harry, sich zu beherrschen. Doch als die unfreundliche Tante anfĂ€ngt ĂŒber seine Eltern herzuziehen, kann er sich nicht mehr zurĂŒckhalten. Aus Zorn blĂ€st er seine Tante wie einen Luftballon auf. (HP2, 2)

Kurzerhand packt er daraufhin all seinen Kram zusammen und lĂ€uft aus dem Haus der Dursleys. Er weiß, was das bedeutet. Er wird von Hogwarts verwiesen - schon in den letzten Ferien hatte er wegen unerlaubter Zauberei einen mahnenden Brief erhalten. Mit Sack und Pack macht er sich auf den Weg, als er in einer dunklen Straße plötzlich einen großen, schwarzen und zotteligen Hund vor sich sieht. Vor Schreck und um besser sehen zu können, wendet er den Lumos-Zauber an. Doch plötzlich ist der schwarze Hund verschwunden und ein riesiger, dreistöckiger Bus taucht vor seinen Nase auf: Der Fahrende Ritter. Kurzerhand wird Harry im Nottransporter fĂŒr gestrandete Hexen und Zauberer einquartiert und in den Tropfenden Kessel in der Winkelgasse chauffiert. (HP2, 3)

Dort wird er bereits vom Zaubereiminister Cornelius Fudge höchstpersönlich erwartet. Doch wider seines Erwartens ist dieser sehr freundlich und verliert kaum ein Wort ĂŒber Harrys Regelverstoß. Er quartiert Harry kurzerhand fĂŒr den Rest der Sommerferien im Tropfenden Kessel ein und beauftragt den Wirt Tom, ein Auge auf den Jungen zu haben. Harry ermahnt er, sich nur in der Winkelgasse aufzuhalten. (HP2, 4)

So verbringt Harry die Zeit damit, den tollsten Besen der Welt, den Feuerblitz, zu bestaunen, Eis zu essen und seine Hausaufgaben zu erledigen. Eine Nacht vor dem ersten September, dem Schulanfang in Hogwarts, kommen auch die Weasleys samt Hermine Granger in den Tropfenden Kessel. Abends, bevor Harry zu Bett geht, hört er ein merkwĂŒrdiges GesprĂ€ch zwischen Arthur und Molly Weasley mit an. Die beiden reden ĂŒber den entflohenen Mörder Sirius Black. Als ob es nicht schon genug Schlimm wĂ€re, dass ein Mörder aus Askaban ausgebrochen ist, bekommt Harry mit, dass dieser genau hinter ihm her sein soll. (HP3, 4)

Am nĂ€chsten Tag im Hogwarts-Express finden Harry, Ron und Hermine nur noch leere PlĂ€tze in einem Abteil, in dem ein sehr heruntergekommener Fremder sitzt. Dank der Lettern auf seinem Koffer finden sie heraus, dass es sich um Professor R. J. Lupin handelt. Da ihr zukĂŒnftiger Lehrer schlĂ€ft, erzĂ€hlt Harry seinen beiden Freunden, was er am Vorabend von Mr und Mrs Weasley gehört hat. Kaum ist er fertig mit seiner Geschichte gerĂ€t der Zug ins Stoppen und seltsame Gestalten wandeln um und im Zug umher. Als eine dieser Gestalten in ihr Abteil kommt, wird Harry ohnmĂ€chtig. Er spĂŒrt ein GefĂŒhl als ob er nie wieder froh sein kann und hört einen lauten Frauenschrei. (HP3, 5)

Als Harry wieder zu sich kommt, ist Professor Lupin, sein zukĂŒnftiger Lehrer fĂŒr Verteidigung gegen die dunklen KĂŒnste, ĂŒber ihn gebeugt und reicht ihm Schokolade. Er erklĂ€rt ihm und den anderen, dass es sich bei den Wesen um Dementoren handelt, die WĂ€chter von Askaban, die den Zug nach Sirius Black durchforscht haben. Beim großen Festmahl am Abend bei der BegrĂŒĂŸung der SchĂŒler, erklĂ€rt Professor Dumbledore, dass die Dementoren solange in Hogwarts postiert sein werden, wie Sirius Black auf freiem Fuß ist. (HP3, 5)

Auch im neuen Fach Wahrsagen erhĂ€lt Harry keine fröhlichen Nachrichten. Seine Lehrerin, Professor Trelawney sagt seinen Tod voraus und sieht den Grimm in seinen TeeblĂ€ttern. Einen großen, schwarzen Hund, der als das dĂŒsterste aller Todesomen gilt. (HP3, 6)

Als ob das noch nicht genug wĂ€re, darf Harry als einziger DrittklĂ€ssler nicht mit nach Hogsmeade. Außerdem scheint Sirius Black nĂ€her zu sein, als vermutet: wĂ€hrend die SchĂŒler – außer Harry – sich im nahegelegen Hogsmeade amĂŒsieren, versucht Sirius Black in den Gryffindorturm zu gelangen. Die SchĂŒler - und besonders Harry - sind entsetzt. (HP3, 8 und HP3, 9).

Als Harry beim nĂ€chsten Quidditch-Spiel erneut den Grimm erblickt, denkt er, dass Professor Trelawneys Vorhersage von seinem nahen Tod vielleicht doch stimmt. Als dann auch noch die Dementoren zum Spiel auftauchen ist das zuviel fĂŒr Harry. Erneut wird er ohnmĂ€chtig und droht aus schwindelerregenden Höhen abzustĂŒrzen. Dank der Geistesgegenwart von Professor Dumbledore, wird Harry nicht verletzt. Nur sein schöner Besen, der Nimbus 2000, wird in die Äste der Peitschenden Weide geweht und dementsprechend zerstĂŒckelt. (HP3, 9)

Als das zweite Hogsmeade-Wochenende vor der TĂŒr steht, fĂŒhlt sich Harry wieder besonders schlecht. Nicht nur sein Besen ist kaputt - er ist auch wieder der Einzige, der nicht mit darf. Doch es kommt alles anders. Die Weasley-Zwillinge Fred und George offenbaren ihm ein kleines Geheimnis und ĂŒberlassen ihm die Karte des Rumtreibers. Mit deren Hilfe gelingt es Harry unbeobachtet nach Hogsmeade zu gelangen, wo er Hermine und Ron auch bald findet. Gemeinsam gehen sie in die Drei Besen, wo sich Harry mit Hilfe seines Tarnumhangs versteckt hĂ€lt. (HP3, 10)

Als Professor McGonagall, Hagrid und Cornelius Fudge die lauschige Schenke betreten bekommt Harry ein schreckliches Geheimnis mit. Seine Hauslehrerin Minerva McGonagall erzĂ€hlt der Wirtin Rosmerta, wieso sich die Dementoren auf dem Hogwarts-GelĂ€nde herumtreiben: Sirius Black, der der beste Freund seiner Eltern war, hat diese an Lord Voldemort ausgeliefert und es ist somit seine Schuld, dass Harry nun ohne Eltern aufwachsen muss. Es stellt sich ebenfalls noch heraus, dass Sirius Black Harrys Pate ist. FĂŒr Harry steht fest, dass er Black finden und töten muss. Er will sich rĂ€chen. (HP3, 10)

Der Weihnachtsmorgen ist gekommen und vor Harrys FĂŒssen tĂŒrmen sich die Geschenke. Nicht nur seine Freunde, Hermine, Ron und Hagrid haben ihm etwas zukommen lassen, nein, auch ein geheimnisvolles Packet findet er. Zum großen Erstaunen aller ist darin ein Feuerblitz. Harry traut seinen Augen kaum. Hermine, die vermutet, dass der Absender dieses teuren Geschenkes Sirius Black ist, erzĂ€hlt es den Lehrern, welche den Besen darauf hin konfiszieren um ihn auf FlĂŒche oder SchĂ€den zu untersuchen. Ron und Harry sind so entsetzt darĂŒber, dass Hermine dies veranlasst hat, dass ein böser Streit zwischen den drei Freunden entfacht. Ron und Harry beschließen fortan ihre Freundin zu meiden, bis sich diese gebĂŒhrend bei ihnen entschuldigt. (HP3, 11)

In den Weihnachtsferien dieses Schuljahres hat Harry zum ersten Mal Einzelunterricht bei Professor Lupin. Dieser hat ihm versprochen, ihn zu lehren, wie er sich gegen die Dementoren schĂŒtzen kann. Das Ganze stellt sich aber nicht als leichtes Unterfangen heraus, da der Patronus-Zauber ein schweres ZauberkunststĂŒck ist und nur die besten Zauberer wissen, wie sie ihn beherrschen können. Harry und Remus Lupin beschließen den Unterricht neben den normalen Schulstunden noch weiter fortzufĂŒhren, bis Harry im Kampf gegen die Dementoren bestehen könnte. (HP3, 12)

Das letzte Quidditch-Spiel der Saison steht fĂŒr die Mannschaft der Gryffindors an und es scheint ein glĂŒcklicher Zufall zu sein, dass die Untersuchungen am Feuerblitz gerade jetzt beendet werden. So muss Harry nicht auf einem langsamen und alten Schulbesen das Match antreten, sondern kann ĂŒberlegen mit seinem Feuerblitz starten. Trotz Dumbledores striktem Verbot, dass er die Dementoren nie mehr auf dem GelĂ€nde, geschweige denn bei einem Quidditchspiel entdecken will, halten sie sich nicht daran. Erneut erscheinen zwei am Spielfeldrand. Harry denkt an den Unterricht mit Professor Lupin und schleudert den Dementoren einen gut gelungenen Patronus entgegen. Als die mysteriösen Wesen von Harrys Zauber getroffen werden, stellt sich jedoch heraus, dass niemand geringeres als Malfoy und sein Anhang unter Laken gesteckt hatten, um Harry erneut vom Besen zu holen. Professor Lupin ist trotzdem stolz auf seinen SchĂŒler, da dies der beste Patronus war, den Harry jemals hervorbrachte. (HP3, 13)

Eines Nachts erwachen Ron und Harry erschrocken. Sirius Black stand vor Rons Bett und hatte dessen Vorhang in Fetzen geschnitten. Die gesamte SchĂŒlerschaft wird in die große Halle geholt, wo sie diese Nacht verbringen. (HP3, 13)

Hagrid kehrt von seinem Prozess wieder und verkĂŒndet traurig, dass er diesen verloren hat und Seidenschnabel zum Tode verurteilt wird. Er erzĂ€hlt auch, wie sehr ihm Hermine geholfen hat und stutzt die beiden Jungen zurecht, dass sie sich endlich wieder mit ihr versöhnen sollen. Hermine nimmt die Entschuldigung der beiden Jungen an und am Abend der Hinrichtung des Hippogreifs schleichen sie sich wieder gemeinsam hinunter zu Hagrid um diesem beizustehen. Gemeinsam mit Hagrid trinken sie Tee und dieser hĂ€ndigt Ron seine Ratte KrĂ€tze aus, die ihm vor Tagen entlaufen ist. (HP3, 16)

Als sich die drei Gryffindors wieder auf den Weg hinauf zum Schloss machen, wird Ron plötzlich von einem vermeintlichen Grimm angesprungen und mitgeschleift. Der große schwarze Hund zerrt Ron, mitsamt Ratte, zur Peitschenden Weide, wo sie in einem geheimen Tunnel verschwinden.
Harry und Hermine, immer noch in Besorgnis um Ron, klettern ebenfalls in den Tunnel. Als sie das Ende des dunklen Ganges erreichen, schwant ihnen schreckliches. Sie befinden sich in der Heulenden HĂŒtte in Hogsmeade. Als ob das noch nicht genug wĂ€re, entpuppt sich der böse Grimm als Sirius Black, dessen Animagus-Gestalt ein großer, zottiger schwarzer Hund ist. (HP3, 17)

Als auch noch Professor Lupin in die HĂŒtte stĂŒrmt, aber nicht wie erwartet Sirius Black ĂŒberwĂ€ltigt, sondern diesen brĂŒderlich umart, verstehen die drei SchĂŒler die Welt nicht mehr (HP3, 17). Als Sirius und Remus vergebens versuchen den Kindern klar zu machen, dass sie nicht hinter Harry sondern Peter Pettigrew her sind, stĂŒrmt zu guter Letzt auch noch Severus Snape in die HĂŒtte (HP3, 18). Dieser versucht Lupin und Black zu ĂŒberwĂ€ltigen, doch die drei Gryffindors entwaffnen ihren Zaubertranklehrer und schleudern ihn – unbeabsichtigt - in eine Ecke, wo er bewusstlos liegen bleibt (HP3, 19).

Nun bietet sich fĂŒr Sirius und Remus endlich die Gelegenheit zu erklĂ€ren, wie alles war. FĂŒr Harry stellt sich heraus, dass nicht Sirius der wahre VerrĂ€ter ist, sondern Peter Pettigrew, der seit Jahren in seiner Animagus-Gestalt als Hausratte von Ron lebt. Lupin und Black fesseln Peter und wollen ihn hoch ins Schloss bringen. (HP3, 19)

Als Harry neben Sirius den schmalen Gang unter der Erde zurĂŒck geht, erzĂ€hlt dieser, dass er, wenn er nun wieder freikommt, gerne Harry bei sich aufnehmen wĂŒrde. FĂŒr Harry geht ein Herzenswunsch in ErfĂŒllung. Endlich muss er nicht mehr bei seinem strengen Onkel, seiner schrulligen Tante und seinem ĂŒbergewichtigen Cousin die Ferien verbringen. Er könnte bei Sirius Black leben, dem besten Freund seiner Eltern. (HP3, 20)

Gerade als sie den Geheimgang verlassen und sich Richtung Schloss aufmachen, erblickt Remus den völlig vergessenen Vollmond und beginnt sich in einen Werwolf zu verwandeln. Sirius verwandelt sich darauf hin erneut in den Grim Ă€hnlichen Hund und verscheucht den Werwolf. Leider gelingt es Peter sich ebenfalls zu verwandeln und flieht in der kleinen Gestalt als Ratte ĂŒber die LĂ€ndereien. (HP3, 20)

Harry, der Peter nachjagt, sieht, wie sich Sirius und Lupin ein blutiges Duell liefern. Als der Werwolf verschwindet, liegt Sirius halbbewusstlos am See. Als Harry sich umblickt entdeckt er, wie plötzlich Dutzende von Dementoren auf sie zu schweben. Wie durch ein Wunder werden sie gerettet. Bevor Harry ohnmÀchtig wird, glaubt er auf der deren Seite des Sees seinen Vater James zu sehen, der mit Hilfe des Patronus Zaubers die Dementoren in die Flucht schlÀgt. (HP3, 20)

Als Harry im KrankenflĂŒgel wieder zu sich kommt, wird ihm erzĂ€hlt, dass Sirius Black gefasst wurde und nun im Turmzimmer darauf wartet, dass er den Kuss des Dementoren erhĂ€lt. Harry, der davon ĂŒberzeugt ist, dass Sirius unschuldig ist, will auch Professor Dumbledore davon ĂŒberzeugen. Der macht ihm jedoch klar, dass nicht er es ist, der ihnen glauben muss, sondern das Zaubereiministerium. Da diese jedoch keinen großen Wert auf das Wort dreier minderjĂ€hriger Zauberer legen wĂŒrdem, unterbreitet der Schulleitern Harry und Hermine einen anderen Vorschlag. Mit Hilfe des Zeitumkehrers von Hermine sollen sie zurĂŒckreisen und Sirius retten. Der Professor gibt den SchĂŒlern auch noch den Hinweis, dass sie auf dieser kurzen Zeitreise mehr als ein unschuldiges Leben retten könnten. (HP3, 21)

Harry und Hermine - Ron kann nicht mit ihnen kommen, da er ein gebrochenes Bein hat - reisen wieder dahin zurĂŒck, als sie mit Hagrid Tee getrunken hatten. Sie vereiteln die Hinrichtung von Seidenschnabel und flĂŒchten mit diesem. Danach warten Harry und Hermine, bis sie selbst wieder aus dem Tunnel kommen. Erneut sehen sie zu, wie Professor Lupin sich in einen Werwolf verwandelt und wie die Ratte KrĂ€tze flĂŒchtet. (HP3, 21)

Harry, der immer noch glaubt, seinen Vater am See gesehen zu haben, rennt zu der Stelle, an der er ihn gesehen hatte. Doch als er zusieht, wie sich immer mehr Dementoren um sein zweites Ich und seinen Paten scharen, greift er selbst zum Zauberstab und beschwört einen Patronus herauf. Daraufhin begreift er, dass nicht sein Vater es war, der sie gerettet hatte, sondern er selbst. (HP3, 21)

Gemeinsam mit Hermine schwingt er sich auf Seidenschnabels RĂŒcken und fliegt mit ihm zum Turmzimmer, wo Sirius gefangen gehalten wird. Sie ĂŒberlassen ihm Seidenschnabel, mit welchem Sirius dann flĂŒchtet. Vorher verrĂ€t er Harry noch das Geheimnis, dass wirklich er es war, der ihm den Feuerblitz geschickt hatte und verspricht ihm, dass er sich bald bei ihm melden wird.
(HP3, 21)

Harry und Hermine gehen wieder zurĂŒck in den KrankenflĂŒgel, wo niemandem der Schwindel aufgefallen ist. (HP3, 22)

Harry ist bitter darĂŒber enttĂ€uscht, dass er nun doch nicht bei seinem Paten leben kann. Als er am nĂ€chsten Morgen auch noch erfĂ€hrt, dass Professor Lupin gekĂŒndigt hat, kann er es nicht verstehen. Doch Remus erklĂ€rt ihm, weshalb er es getan hat und hĂ€ndigt ihm dabei die Karte des Rumtreibers wieder aus. (HP3, 22)

Als Harry am Ende des Schuljahres von Sirius Black in seiner Eigenschaft als Harrys Pate die unterschriebene Erlaubnis fĂŒr den Hogsmeade-Besuch erhĂ€lt, ist er ĂŒberglĂŒcklich. Und da er Onkel Vernon nun etwas Respekt einflĂ¶ĂŸen kann, indem er ihm erzĂ€hlt, sein Pate sei ein gesuchter Schwerverbrecher, ist die Aussicht auf die Sommerferien nicht ganz so schrecklich wie in den Jahren davor. (HP3, 22)


Harrys viertes Schuljahr auf Hogwarts

Eines Nachts in den Sommerferien vor Beginn seines vierten Schuljahres erwacht Harry aus einem bösen Traum. Seine Narbe schmerzt, wie sie es noch nie getan hat. Er hatte Voldemort und Wurmschwanz gesehen, wie sie in einem alten Haus sitzen und einen Muggel töteten. Ebenfalls hatten sie davon geredet, dass sie ihn, Harry Potter, brauchen damit Voldemort wieder so stark werden kann wie zuvor. (HP4, 1)

Auch sonst sind die Sommerferien ein GrĂ€uel fĂŒr Harry. Da sein Cousin Dudley mittlerweile so fett geworden ist, dass sogar seine Schule in Besorgnis ist, wird die ganze Familie - inklusive Harry - auf DiĂ€t gesetzt. Nur dank seiner Freunde, die ihn mit Kuchen und Pasteten bewirten, fĂ€llt Harry nicht vom Fleisch. (HP4, 2)

Die Einladung zur Quidditch-WM durch Ron Weasley kommt Harry da gerade recht (HP4, 3). Da er vor der WM noch einige Tage mit der Familie Weasley und Hermine Granger im Fuchsbau verbringen darf, lernt er endlich auch Rons Ă€lteste BrĂŒder Charlie und Bill kennen (HP4, 5).

Gemeinsam mit Arthur Weasley und seinen Kindern reist Harry per PortschlĂŒssel zur Quidditch-Weltmeisterschaft. Harry hat noch nie zuvor einen solch großen Auflauf an Zauberern gesehen wie auf dem Zeltplatz, auf dem die Zauberer campieren. (HP4, 6) Das WM-Finale begeistert ihn ĂŒber alle Maße!

Harry schlĂ€ft bereits einige Zeit, als er nach dem Finalspiel durch den LĂ€rm und die Aufruhr auf dem Zeltplatz aus dem Schlaf gerissen wird. Gemeinsam mit seinen Freunden Hermine und Ron flĂŒchtet er in den Wald, auf eine kleine Lichtung und wartet, bis der Tumult - die Todesser treten seit Voldemorts Fall zum ersten Mal wieder öffentlich in Erscheinung - ein Ende findet. Jedoch bemerkt Harry, dass er seinen Zauberstab verloren haben muss. (HP4, 9)

Doch dann erblicken Harry, Ron und Hermine das Dunkle Mal, genau ĂŒber der Lichtung, auf der sie sich befinden. Und schon sind die Mitarbeiter des Ministeriums bei ihnen. Es stellt sich heraus, dass Barty Crouchs Hauselfe Winky, mit Hilfe von Harrys verlorenem Zauberstab das Mal an den Nachthimmel gezaubert hat. (HP4, 9)

Nach der ganzen Aufregung reist Harry mit den Weasleys zurĂŒck zum Fuchsbau, wo eine besorgte Molly die Truppe schon erwartet.
Die Sommerferien neigen sich fĂŒr Harry langsam dem Ende zu und am ersten September besteigt er wieder den Hogwarts-Express. Zum ersten Mal seit seiner eigenen Auswahl durch den Sprechenden Hut ist Harry beim BegrĂŒĂŸungsfest wieder mit dabei. Ebenfalls erfĂ€hrt Harry, durch die Rede von Professor Dumbledore, dass dieses Jahr in Hogwarts das Trimagische Turnier stattfinden wird und Hogwarts auch noch SchĂŒler aus zwei anderen Zauberschulen beherbergen wird. (HP4, 12)

Zudem werden Harry und der gesamten SchĂŒlerschaft mitgeteilt, dass der neue Lehrer fĂŒr Verteidigung gegen die dunklen KĂŒnste kein geringerer ist als der Alt-Auror Alastor Moody. (HP4, 12)

Als an Halloween die Champions fĂŒr das Trimagische Turnier gezogen werden, wird Harry einer der Champions, obwohl schon Cedric Diggory aus Hufflepuff zum Champion erkoren wurde und fĂŒr Hogwarts antreten soll. Es versteht niemand, vor allem aber Harry selbst nicht, wie sein Name in den Feuerkelch gelangen konnte, da niemand unter 17 Jahren die Altergrenze, die den Kelch umgab, ĂŒberschreiten hĂ€tte können. (HP4, 16)

Als Harry seinem Paten Sirius Black davon erzĂ€hlt, findet auch er die ganze Sache sehr merkwĂŒrdig und ermahnt Harry immer wieder, dass er sich ja vorsichtig verhalten soll. Leider glaubt Harry niemand außer Hermine, dass er seinen Namen nicht selber in den Kelch geworfen hat. Nicht einmal sein bester Freund Ron steht zu ihm und so entbrennt ein böser Streit zwischen den beiden (HP4, 17).

Durch Hagrid erfĂ€hrt Harry, was bei der ersten PrĂŒfung des Turniers an die Reihe kommt: Harry hat sich nichts Geringerem als einem Drachen zu stellen (HP4, 19). Gemeinsam mit Hermine versucht er FlĂŒche gegen Drachen zu erlernen, doch wirklich etwas schlaues finden sie nicht. Auch Sirius, der sich mit ihm immer heimlich beim Kamin der Gryffindors trifft, möchte Harry helfen, doch gerade als er ihm einen wichtigen Tipp geben möchte, wird er gestört und muss, da er immer noch auf der Flucht ist, wieder das weite Suchen.

Durch seinen neuen Professor Alastor Moody, erhÀlt Harry dann den entscheidenden Tipp. Er soll sich an das halten, was er am Besten kann. Und was kann er besser als Fliegen? Also will Harry mit Hilfe des Aufrufzaubers Accio seinen Feuerblitz herbeirufen und am Drachen vorbei fliegen. Hermine steht von nun an an seiner Seite, um mit ihm den Zauber zu lernen.

Als der große Tag der ersten Aufgabe kommt, brilliert Harry. Er fĂŒhrt den Aufrufeszauber perfekt aus und saust danach dem Drachen mit seinem Besen um die Ohren. Am Schluss schafft er es, ohne große Probleme und mit ein paar Ausweichmanöver, das goldene Ei im Nest des Drachens zu ergattern. Auch Harrys Konkurrenten, die Champions Viktor Krum, Fleur Delacour und Cedric Diggory meistern die Aufgabe.

Nach der ersten Aufgabe ist Harry sehr erleichtert, dass er sich wieder mit seinem Freund Ron Weasley versöhnt. Doch nun muss sich Harry daran machen, das EierrĂ€tsel zu lösen, denn im goldenen Ei, das Harry dem Drachen stibitzt hat, steckt der SchlĂŒssel fĂŒr die zweite Aufgabe. Doch als er das Ei öffnet, kommen ihm nur ohrenbetĂ€ubende Töne entgegen.

Harry muss sich neben dem EierrĂ€tsel aber noch einen ganz anderen Aufgabe stellen. Es ist Tradition, dass die Champions den Weihnachtsball, der immer bei einem Trimagischen Turnier veranstaltet wird, mit Partnern durch einen Tanz eröffnen. Harry ĂŒberwindet sich und fragt Cho Chang, in die er bereits seit seinem dritten Schuljahr verliebt ist, ob sie mit ihm zum Ball gehen möchte. Leider bekommt Harry eine Absage, da diese mit keinem geringeren als Cedric Diggory - MĂ€dchenschwarm und direkter Konkurrent von Harry im Trimagischen Turnier – zum Ball geht.

Gemeinsam mit Ron, der auch keine Begleitung findet, fragt Harry Parvati Patil. Diese sagt Harry zu und bittet ihre Zwillingsschwester Padma, mit Ron zum Ball zu gehen. So haben Harry und Ron nicht nur Tanzpartnerinnen fĂŒr den Ball gefunden, sondern werden auch noch von den anderen Jungen ihres Jahrgangs beneidet, da Padma und Parvati die zwei hĂŒbschesten MĂ€dchen ihrer Stufe sind.

Der Ball rĂŒckt nĂ€her und am Weihnachtsabend ist es endlich soweit. Doch Harry und Ron stellen sich nicht gerade als die besten Kavaliere dar und vergraulen ihre beiden MĂ€dchen innerhalb kurzer Zeit.

Als die Festtage vorĂŒber sind, macht sich Harry wieder daran das EierrĂ€tsel zu lösen, da das Datum fĂŒr die zweite Aufgabe mit großen Schritten nĂ€her rĂŒckt. Aus Dank, dass Harry ihm bei der ersten PrĂŒfung geholfen hat, revanchiert sich Cedric und rĂ€t Harry, mit dem Ei ein Bad zu nehmen; Cedric ĂŒberlĂ€sst Harry dafĂŒr das VertrauensschĂŒlerbad.

FĂŒr Harry klingt das ganze absurd. Was soll er mit einem Ei in der Badewanne. Erst mit Hilfe der Maulenden Myrte, die ihm erzĂ€hlt, dass sie Cedric dabei beobachtet hat, wie dieser das Ei unter Wasser geöffnet hat, gelingt es ihm, das RĂ€tsel zu lösen. Er hört nicht mehr diese schmerzenden Töne, sondern ein merkwĂŒrdiges Lied, was ihm verrĂ€t, dass ihm sein Wichtigstes genommen wird und er es aus dem See retten muss. Schafft er dies nicht innerhalb einer Stunde, soll es verlorenen sein.

Gemeinsam mit seinen Freunden Ron und Hermine macht er sich daran, ein Mittel zu finden, das ihm ermöglicht, eine Stunde unter Wasser zu verharren. Leider erfolglos. Erst als Harry am Turniertag vom Hauselfen Dobby unsanft geweckt wird, da er verschlafen hat, erhÀlt dieser ihm von dem rettenden Dianthuskraut.

Gerade noch rechtzeitig schafft es Harry zu seiner zweiten PrĂŒfung. Er nimmt das Dianthuskraut ein und verwandelt sich danach in eine Art menschlichen Fisch. Er bekommt Kiemen sowie Schwimmhaut zwischen den Fingern und Zehen. Er schafft es sogar, als erster Champion in das Wassermenschendorf und entdeckt, dass dort vier Geiseln gefesselt sind. Seine beiden Freunde Hermine und Ron, Cho Chang und ein kleines MĂ€dchen, dass seiner Konkurrentin Fleur sehr Ă€hnlich sieht.

Aus Sorge um seine Freunde und das kleine MÀdchen, wartet Harry bis Cedric Cho und Krum Hermine geholt haben. Nur Fleur scheint nicht zu kommen. So nimmt Harry seinen Freund Ron sowie das kleine MÀdchen mit. Er ist viel zu spÀt wieder bei den Kampfrichtern, doch dank seiner LoyalitÀt und seiner Besorgnis erhÀlt er die zweit meisten Punkte und steht in der Gesamtwertung nun mit Cedric an erster Stelle.

Als Harry erfĂ€hrt, dass sein Pate Sirius sich wieder in Hogsmeade versteckt hĂ€lt, trifft er ihn. Mit ihm redet er ĂŒber das merkwĂŒrdige verschwinden von Barty Crouch und dass Percy Weasley, Rons Bruder, nun all seine Arbeiten ĂŒbernommen hat. Sirius findet die ganze Situation sehr verdĂ€chtig und blĂ€ut Harry immer wieder und immer mehr ein, dass er ja auf der Hut sein soll und fĂŒr ihn der ganze Spuk erst vorbei ist, wenn Harry sicher aus der letzten Aufgabe zurĂŒckgekehrt ist. Harry vertraut seinem Paten und verspricht ihm, sich gut auf die letzte und wohl schwerste PrĂŒfung vorzubereiten.

Von Ludo Bagman wird den Champions gezeigt, dass ihre letzte Aufgabe ein riesiges Labyrinth sein wird, in welchem sich verschiedene Hindernisse befinden. Wieder mit Hilfe seiner Freunde bereitet sich Harry gewissenhaft auf den letzten Teil des Turniers vor und erlernt FlĂŒche und andere nĂŒtzliche Zauber.

Als er sich eines Abends mit Viktor Krum trifft, um ĂŒber Hermine zu reden, treffen sie den verwirrten Barty Crouch. Als Harry mit Professor Dumbledore zurĂŒck kommt finden sie Viktor, den Harry mit dem Auftrag bei Crouch zu bleiben zurĂŒckgelassen hatte, betĂ€ubt von seinem Zauber am Boden liegen. Von Barty Crouch fehlt jede Spur.

Als fĂŒr Harry die letzte PrĂŒfung kommt, kann er zusammen mit Cedric als Erster in den Irrgarten starten. Erstaunlicherweise empfindet er das Labyrinth als sehr leicht und hat nur mit ein paar wenigen Hindernissen zu kĂ€mpfen. Als er auf Cedric stĂ¶ĂŸt, der gerade von Krum angegriffen wird, setzt er diesen außer Gefecht und weiß nun, dass nur noch er oder Cedric gewinnen kann, da Fleur ebenfalls ausgeschieden ist.

Harry und Cedric kommen beide gleichzeitig beim Feuerkelch, der den Schluss des Labyrinths bildet, an. Sie beschließen, dass sie beide den Sieg fĂŒr Hogwarts verdient haben und berĂŒhren den Kelch gleichzeitig. Doch statt dass die Menge, die das Geschehen von der TribĂŒne aus mitverfolgen kann, zu jubeln beginnt, stellt sich heraus, dass der Kelch ein PortschlĂŒssel ist, der Harry und Cedric auf einen Friedhof bringt. Dort erwartet sie kein Geringerer als Lord Voldemort zusammen mit seinem feigen Diener Peter „Wurmschwanz“ Pettigrew.

Als Peter Cedric mit dem unverzeihlichen Avadra Kedavra Fluch tötet, muss sich Harry den beiden alleine stellen. Von Wurmschwanz wird er an einen Grabstein gefesselt und muss mit ansehen, wie dieser seinem Meister dazu verhilft, wieder ein menschliche Gestalt anzunehmen. Dazu benötigen sie Harry, da das Blut eines Feindes Lord Voldemorts fĂŒr den Zaubertrank benötigt wird.

Harry sieht mit an, wie Lord Voldemort wieder Gestalt annimmt und seine alten Todesser wieder um sich schart, vor welchen er Harry töten will. Harrys und Voldemorts ZauberstĂ€be sind jedoch das GegenstĂŒck zueinander. Beide sind absolut identisch, was ihnen verbietet, gegeneinander zu KĂ€mpfen. So kommt es dazu, dass sich zwischen den beiden ZauberstĂ€ben eine Art magische Verbindung herstellt.

Plötzlich sieht Harry, wie aus dem Zauberstab von Voldemort Schattengestalten hervorzutreten scheinen. Unter ihnen ist nicht nur Cedric Diggory, sondern auch Harrys Eltern, die ebenfalls mit diesem Zauberstab von Voldemort getötet wurden. Die Schattengestalten verhelfen ihm zur Flucht und auf das Bitten von Cedric hin, nimmt Harry seine Leiche mit nach Hogwarts zurĂŒck.

Als er dort ankommt wird er von Mad-Eye Moody sofort hoch ins Schloss gebracht. Da offenbart ihm dieser, dass er gar nicht der richtige Alastor Moody ist, sondern Barty Crouch junior, der mit Hilfe von Vielsafttrank das ganze Schuljahr ĂŒber alle zum Narren gehalten hat.

Als Harry Professor Dumbledore und dem Zaubereiminister Cornelius Fudge erzĂ€hlt, dass er gesehen hat, wie Voldemort zurĂŒckgekehrt ist, wird er von letzterem nur verhöhnt. Dumbledore glaubt Harry jedoch und dieser bekommt mit, wie sein Schulleiter alles in Bewegung setzt um sich gegen Voldemort zu rĂŒsten.

Die Abschiedsfeier am Ende des Schuljahres, bei der traditionell der Sieger des Hauswettbewerbs ausgerufen wird, fĂ€llt in diesem Jahr aus. Stattdessen Gedenken Harry und seine MitschĂŒler dem verstorbenen Cedric Diggory. Die 1000 Galleonen Preisgeld, die Harry als Sieger des Trimagischen Turnier gewinnt, möchte er nicht behalten. Da Cedrics Eltern das Geld nicht annehmen möchten, schenkt er es den Weasley-Zwillingen. (HP4, 37)



Harrys fĂŒnftes Schuljahr auf Hogwarts

In den Sommerferien vor seinem fĂŒnften Schuljahr sitzt Harry Potter ĂŒber einen Monat im Ligusterweg bei den Dursleys fest. Weder von Dumbledore noch von Ron oder Hermine bekommt er irgendwelche nĂŒtzlichen Informationen ĂŒber Lord Voldemort oder die Entwicklung in der Zauberwelt. Heimlich versucht er, die Muggel-Nachrichten bei den Dursley zu hören, jedoch wird auch dort nichts ĂŒber Aktionen von Voldemort berichtet.
Als er und sein Cousin Dudley Dursley schließlich am 2. August 1995 von zwei Dementoren angegriffen werden, findet er heraus, dass Arabella Figg eine Squib ist und hört dadurch zum ersten Mal seit Beginn der Ferien etwas von Dumbledore.

Die darauf folgenden Tage wartet Harry darauf, dass sich irgendetwas tut und liegt die meiste Zeit einfach in seinem Bett. Nachdem die Dursleys wenige Abende spĂ€ter von Nymphadora Tonks weggelockt werden, holt die so genannte „Vorhut“ Harry ab und bringt ihn in das ehemalige Elternhaus von Harrys Paten Sirius zum Grimmauld Platz 12, wo sich das Hauptquartier des Orden des Phönix befindet, der gegen Voldemort vorgeht und wo Harry seine restlichen Ferien verbringt.

Durch den verboten durchgefĂŒhrten Patronus-Zauber, den Harry benutzt hat, um die Dementoren abzuwehren, hat er den Erlass zur VernunftgemĂ€ĂŸen BeschrĂ€nkung der Zauberei MinderjĂ€hriger und das Internationale Geheimhaltungsabkommen verletzt und muss zu einer disziplinarischen Anhörung, wo ĂŒber Harrys Strafe entschieden wird.
Dank einer Aussage Mrs Figgs, die die Dementoren zwar nicht sehen, sondern nur spĂŒren kann1, wird Harry, der nur zur Verteidigung gezaubert hat, von allen Anklagepunkten freigesprochen.

Als Harry am 1. September 1995 nach Hogwarts zurĂŒckkehrt, fallen ihm zum ersten Mal geflĂŒgelte, knochige Pferde auf, die die Kutschen vom Bahnhof Hogsmeade hoch zum Schloss ziehen. In einer seiner Unterrichtsstunden erklĂ€rt Hagrid spĂ€ter, dass es sich um Thestrale handelt und dass nur Leute, die wissen, was der Tod bedeutet, sie sehen können.

Noch am selben Abend erfĂ€hrt Harry, dass Dolores Umbridge, die auch bei seiner Anhörung anwesend war und wollte, dass Harry schuldig gesprochen wird, neue Lehrerin fĂŒr Verteidigung gegen die dunklen KĂŒnste ist.
In ihren Unterrichtsstunden legt sich Harry immer wieder mit ihr an, da sie sich strikt weigert zu glauben, dass Lord Voldemort am Ende des letzten Schuljahres wieder auferstanden ist. In Folge dessen muss er bei ihr nachsitzen und mit einer Feder, die mit Harrys eigenem Blut schreibt und ihm dabei die Hand aufritzt, immer wieder die Worte „Ich soll keine LĂŒgen erzĂ€hlen“ schreiben. Noch am Ende des Jahres ist auf Harrys rechter Hand eine weiße Narbe zu sehen.

Durch die UnfĂ€higkeit Umbridges, ihnen etwas beizubringen, schlagen Hermine und Ron Harry vor, dass Harry denen, die wollen, Privatunterricht gibt. Obwohl er sich zuerst vehement dagegen wehrt, stimmt er schließlich doch zu und Hermine macht ein Treffen mit allen Interessierten im Eberkopf, einem Pub in Hogsmeade, aus. WĂ€hrend des Treffens werden sie allerdings von Willy Widdershins belauscht, der Umbridge ĂŒber dieses Treffen informiert, die daraufhin alle Organisationen verbietet. Harry und die anderen lassen sich davon jedoch nicht abhalten, grĂŒnden Dumbledores Armee, kurz DA, und machen die Treffen geheim und ohne Erlaubnis.

WĂ€hrend des ersten Quidditchspieles des Jahres gegen Slytherin kommt es schließlich, nachdem Draco Malfoy Molly Weasley und Harrys Mutter Lily Potter beleidigt, zu einer SchlĂ€gerei zwischen den beiden und George Weasley, woraufhin sowohl Harry als auch Fred und George Weasley ein lebenslanges Quidditch-Verbot bekommen.

Nach anfĂ€nglichem Liebeskummer und der Angst, abgewiesen zu werden, kommt es zwischen Cho Chang und Harry schließlich nach einer DA-Stunde zu einem Kuss.
"Er konnte nicht mehr denken. Ein Kribbeln machte sich in ihm breit und lÀhmte seine Arme, seine Beine und seinen Kopf.
Sie war viel zu nahe. Er konnte jede einzelne TrÀne sehen, die an ihren Wimpern hing."


Schon das ganze Schuljahr und die Sommerferien ĂŒber hat Harry Visionen von einem Korridor, der an einer verschlossenden TĂŒr endet. Kurz vor Weihnachten sieht er in so einer Vision, wie Mr Weasley von einer Schlage angegriffen und schwer verletzt wird. Nur durch das schnelle Eingreifen Dumbledores nachdem Harry ihn darĂŒber informiert hat, kann Arthur Weasley gerettet werden.

Harry, Ron, Fred, George und Ginny reisen daraufhin frĂŒhzeitig aus Hogwarts zum Grimmauldplatz ab, um in der NĂ€he des St.-Mungo-Hospitals sein zu können, in das Mr Weasley gebracht wurde. Dort feiert Harry dann zusammen mit seinem Paten das schönste Weihnachtsfest, dass Harry jemals hatte.

Kurz nach Weihnachten besucht Severus Snape Harry im Grimmauldplatz um ihm mitzuteilen, dass Dumbledore möchte, dass Harry Okklumentikunterricht von ihm bekommt, um in Zukunft zu verhindern, dass Harry Visionen von Voldemort empfÀngt.
WĂ€hrend dieser Okklumentikstunden dringt Snape immer wieder in Harrys Geist ein und kann Erlebnisse aus Harrys Kindheit sehen. Erst als Snape an die Erinnerung an den Kuss mit Cho geht, schafft es Harry zum ersten Mal, Snape abzuwehren und dringt im Gegenzug dann in Snapes Erinnerungen an, wo er auf einen blassen, traurigen Jungen stĂ¶ĂŸt, der unter anderem auch einen Streit zwischen seinen Eltern verfolgen muss oder einsam in einem Zimmer mit seinem Zauberstab auf Fliegen zielt.
Durch die Okklumentikstunden findet Harry zudem heraus, dass der Korridor, den er in seinen Visionen sieht, zur Mysteriumsabteilung des Ministeriums fĂŒhrt. Als er Snape danach fragt, scheint Snape zuerst ĂŒberrascht und teilt Harry dann mit, dass er sich nicht in Dinge einmischen soll, die ihn nichts angehen.
"Es gibt viele Dinge in der Mysteriumsabteilung, Potter, nur wenige wĂŒrden Sie verstehen und nichts davon geht Sie etwas an. Habe ich mich klar ausgedrĂŒckt?"

Nachdem Hermine Rita Kimmkorn im Jahr zuvor durch eine geschickt eingefĂ€delte Erpressung daran gehindert hat, irgendwelche Artikel zu schreiben, nutzt sie ihr Wissen ĂŒber Rita aus, um sie dazu zu zwingen, ein Interview mit Harry zu machen, in dem er darstellen kann, was wirklich auf dem Friedhof im Jahr zuvor passiert ist. Luna Lovegoods Vater, Chefredakteur eines kleinen Klatschblattes namens Klitterer, erklĂ€rt sich bereit, den Artikel zu veröffentlichen. Bereits zwei Tage danach erhĂ€lt Harry eine Ausgabe des Klitterers und Post von Lesern. Professor Umbridge, die von Harry weiß, dass er sehr selten Post bekommt, wundert sich ĂŒber die vielen Eulen und will von Harry wissen, was das soll. Harry zeigt ihr die Ausgabe des Klitterers, woraufhin er Strafarbeiten bekommt und Umbridge den Klitterer mittels eines Ausbildungserlasses verbietet. Dadurch erreicht sie aber genau das Gegenteil von dem, was sie beabsichtigt: "Das Beste, was sie tun konnte, um absolut sicher zu stellen, dass auch noch der Letzte hier in dieser Schule dein Interview liest, war, es zu verbieten." (Hermine zu Harry, HP5)

In einer DA-Stunde platzt plötzlich der Hauself Dobby in den Raum der WĂŒnsche, in dem die Treffen stattfinden, und berichtet davon, dass Umbridge um die DA weiß. Alle Mitglieder der geheimen Gruppe versuchen zu fliehen, doch durch das von Umbridge aufgestellte Inquisitionskommando aus Slytherins, in dem unter anderem auch Draco Malfoy ist, wird Harry gefasst.
Von Umbridge wird er in Dumbledores BĂŒro gebracht, in dem sich bereits Cornelius Fudge, Percy Weasley, Kingsley Shacklebolt, der ein getarntes Mitglied des Orden des Phönix ist, Minerva McGonagall und ein Ministeriumszauberer befinden. Zuerst möchte Harry direkt zugeben, dass die geheime Organisation besteht, doch auf Dumbledores Wink leugnet er alles. Als Patil Parkinson die Liste mit den Mitgliedern der DA im Raum der WĂŒnsche findet und sie Umbridge gibt, geht Dumbledore dazu ĂŒber, zu behaupten, es sei seine Idee gewesen: "Dumbledores Armee", sagte Dumbledore unbeirrt lĂ€chelnd und wedelte mit der Namensliste vor Fudges Gesicht herum. "Nicht Potters Armee. Dumbledores Armee."

Nachdem Fudge daraufhin versucht, ihn festzunehmen, sprengt Dumbledore sein eigenes BĂŒro in die Luft und flieht, um weiterhin fĂŒr den Orden tĂ€tig sein zu können.

Als Snape an einem Abend den Okklumentik-Unterricht vorzeitig verlĂ€sst, um nach einem SchĂŒler seines Hauses, Montague, der auch gleichzeitig in der Quidditch-Mannschaft ist, zu sehen, der durch Freds und Georges Verschulden einige Zeit verschwunden war, nutzt Harry diese Gelegenheit, um in das Denkarium zu sehen, in das Snape vor jeder Stunde Gedanken entleert hat. Mit Hilfe des Denkariums kann Harry Remus Lupin, Sirius Black, Peter Pettigrew und seinen Vater James Potter in ihrer Jugend sehen. Allerdings muss er auch feststellen, dass sie nicht so waren, wie er sich das vorgestellt hatte, sondern dass sie Severus Snape vor der gesamten Schule gedemĂŒtigt und bloßgestellt haben. Bevor Harry das Denkarium wieder verlassen kann, kehrt Professor Snape aus dem KrankenflĂŒgel zurĂŒck und erwischt Harry, wie er seine Erinnerungen ansieht. Er schmeißt Harry zornig aus seinem BĂŒro und verweigert weiteren Privatunterricht.

Durch Freds und Georges Hilfe schafft Harry es, in Umbridge BĂŒro einzudringen, wo er den Kamin benutzt, um mit seinem Paten Sirius ĂŒber seine Zeit in Hogwarts zu sprechen. In diesem GesprĂ€ch erklĂ€ren Sirius und Lupin Harry ihre damaligen BeweggrĂŒnde und versichern, dass sie heute nicht mehr so handeln wĂŒrde.

Kurz bevor das Schuljahr zu Ende ist, schlĂ€ft Harry wĂ€hrend seiner letzten PrĂŒfung, die in Geschichte stattfindet, ein und hat eine Vision, in der sein Pate Sirius Black in der Mysteriumsabteilung des Zaubereiministeriums von Lord Voldemort gequĂ€lt wird. Er verlĂ€sst vorzeitig die PrĂŒfung und versucht ein Mitglied des Phönixordens zu finden. Da er allerdings nicht an Professor Snape denkt, Professor Dumbledore nicht mehr an der Schule ist und Professor McGonagall durch Umbridges Verschulden ins St-Mungo-Hospital eingeliefert werden musste, kann er niemanden finden, dem er sich anvertrauen kann.
Harry beschließt, sich selbst auf den Weg ins Ministerium zu machen, doch Hermine hĂ€lt ihn zurĂŒck und legt ihm nahe, erst einmal zu sehen, ob Sirius nicht vielleicht doch sicher im Haus am Grimmaulsplatz ist. Mit der Hilfe von Luna Lovegood, Ginny, Ron und Hermine dringt Harry ein weiteres Mal in Umbridges BĂŒro ein, um ihren Kamin zu benutzen. Ein von Umbridge eingebauter Sicherheitszauber bemerkt sie jedoch und sorgt dafĂŒr, dass Umbridge und ihr Inquisitionskommando alle fĂŒnf und Neville festsetzen können, der lediglich versucht hatte, Warrington daran zu hindern, Ginny festzunehmen.

Nachdem Hermine Umbridge von einer angeblichen Waffe Dumbledores erzĂ€hlt, schaffen Harry und Hermine es, das BĂŒro zu verlassen. Im Verbotenen Wald, in den Hermine Harry und Umbridge fĂŒhrt, gelingt er ihnen schließlich, frei zu kommen, in dem sie die Zentauren auf sich aufmerksam machen. Diese entfĂŒhren Umbrigde, da diese in ihren Lebensraum eingedrungen ist. Gerade als die Zentauren auch gegen Harry und Hermine etwas unternehmen wollen, da die beiden nicht mehr die unschuldigen „Fohlen“ sind, fĂŒr die die Zentauren sie anfangs gehalten hatten, werden die beiden von Grawp, Hagrids Halbbruder, gerettet.
Zusammen mit Ron, Luna, Ginny und Neville, die es in der Zwischenzeit geschafft haben, sich von Umbridges Inquisitionskommando zu befreien, fliegen die beiden auf Thestralen zum Ministerium, um Sirius zu befreien. Dort stellt sich allerdings heraus, dass Sirius gar nicht von Lord Voldemort gefangen gehalten wird, sondern dass es eine Falle war, die Voldemort Harry gestellt hatte, um an eine Prophezeiung zu gelangen, die ĂŒber Harry und ihn gemacht wurde und die in der Mysteriumsabteiung aufbewahrt wird. Harry und seine Freunde sind plötzlich von Todessern umzingelt.

Auf Harrys Kommando zerschmettern Ron, Ginny, Luna, Neville, Hermine und er selbst Regale mit weiteren Prophezeiungen, um das Ablenkungsmanöver zu nutzen und zu fliehen. Schließlich gelingt es den sechs, die Todesser solange in Schach zu halten, bis Mitglieder des Ordens auftauchen. Jedoch geht durch ein Missgeschick Nevilles die Prophezeiung, an die Lord Voldemort unbedingt gelangen will, zu Bruch. Nachdem die Todesserin Bellatrix Lestrange im Kampf das zu Hilfe geeilte Ordensmitglied Sirius Black umbringt, kann Harry sich nicht mehr zurĂŒckhalten und möchte Bellatrix mit allen Mitteln Schmerz zufĂŒgen. Dazu benutzt er sogar den Cruciatus-Fluch, der allerdings nicht wirksam ist, da es Harry, wie Bellatrix erklĂ€rt, keinen Spaß macht, andere leiden zu sehen.

Nachdem Harry Bellatrix erklÀrt, dass die Prophezeiung zerstört ist, die Todesserin das allerdings nicht glauben möchte, tritt Lord Voldemort selbst in Erscheinung und versucht Harry umzubringen. Nur durch das Eingreifen Professor Dumbledores kann dieses Vorhaben vereitelt werden.
Bei seinem letzten Versuch, Harry zu töten, ergreift Voldemort Besitz von Harrys Körper, in der Hoffnung, Dumbledore wĂŒrde Harry opfern, um Voldemort damit zu töten. Jedoch kann Voldemort Harrys GefĂŒhle nicht ertragen und muss seinen Körper wieder verlassen.
"Lass den Schmerz aufhören, dachte Harry... lass es zu, dass er uns tötet... setz dem ein Ende, Dumbledore... der Tod ist nichts im Vergleich hiermit...
Und ich werde Sirius wieder sehen... GefĂŒhle strömten in Harrys Herz und die Fesseln der Kreatur lockerten sich, der Schmerz war verschwunden [...]"
(HP5, 36).

Durch Voldemorts Erscheinen im Ministerium sieht Zaubereiminister Cornelius Fudge Lord Voldemort und er muss sich eingestehen, dass Harry und Dumbledore das ganze Jahr ĂŒber die Wahrheit gesagt haben (HP5, 36).

Nachdem Voldemort verschwunden ist, schickt Professor Dumbledore Harry mit Hilfe eines PortschlĂŒssels zurĂŒck in sein BĂŒro. Kurze Zeit spĂ€ter kommt auch Dumbledore hinzu, doch Harry will keine seiner ErklĂ€rungen hören, sondern versucht unbeholfen mit seiner Trauer um Sirius umzugehen, indem er Sachen zerstört. Erst als Dumbledore sagt, er wĂŒrde ihn erst gehen lassen, wenn Harry ihm zugehört hat, hört er zu. Dumbledore erklĂ€rt Harry, dass es seine Schuld war, dass Sirius gestorben ist, da er Harry nicht schon frĂŒher die Last der Prophezeiung, die kurz vor Harrys Geburt gemacht wurde, aufhalsen wollte und dass er damit genau so gehandelt hat, wie "Voldemort es von uns Narren, die lieben, erwartet" (HP5, 37). In der Prophezeiung heißt es, dass entweder Voldemort Harry oder Harry Voldemort töten muss, denn "keiner kann leben, wĂ€hrend der Andere ĂŒberlebt" (HP5, 37).

Mit diesem Wissen um die Prophezeiung und erfĂŒllt von der Trauer um seinen Paten Sirius Black, bricht Harry Potter am Ende seines fĂŒnften Schuljahres in die Sommerferien auf (HP5, 38).




Harrys sechstes Schuljahr auf Hogwarts


Anders als die Sommerferien vor seinem fĂŒnften Schuljahr, wo Harry fast ohne Informationen aus der Zaubererwelt einen Monat lang ausharren musste, kĂŒmmert sich Dumbledore vor seinem sechsten Schuljahr persönlich darum, dass Harry den Ligusterweg nach seinem bisher kĂŒrzesten Aufenthalt dort verlĂ€sst. Bevor Dumbledore Harry aber zu den Weasleys in den Fuchsbau bringt, machen die beiden einen Umweg, weil Dumbledore möchte, dass Harry ihm hilft, seinen alten Freund und Kollegen, Horace Slughorn, wieder nach Hogwarts zu holen. (HP6, 3)

Mithilfe von Harry gelingt es Dumbledore dann auch, Slughorn dazu zu ĂŒberreden, wieder als Lehrer nach Hogwarts zu kommen, und so bringt er Harry im Anschluss daran zum Fuchsbau, wo Harry schon erwartet wird und die restlichen Sommerferien verbringt. (HP6, 4)

Kurz vor der Abreise nach Hogwarts besucht Harry gemeinsam mit Hermine, die ebenfalls bei Ron zu Besuch ist, und den ĂŒbrigen Weasleys die Winkelgasse, um ihre EinkĂ€ufe fĂŒr das nĂ€chste Schuljahr zu erledigen und das GeschĂ€ft der Zwillinge zu besuchen. Dabei begegnen sie Draco Malfoy mit seiner Mutter und kurze Zeit spĂ€ter beobachten sie, wie Draco alleine in der Nokturngasse verschwindet, weshalb Harry, Hermine und Ron ihm folgen. Mithilfe von Langziehohren gelingt es ihnen, einen Teil des GesprĂ€chs zwischen Draco und Borgin, dem Besitzer von Borgin and Burkes, zu belauschen, in dem Malfoy Hilfe zur Reparatur eines mysteriösen Gegenstandes verlangt und Borgin mit der ErwĂ€hnung von Fenrir Greyback unter Druck setzt und verĂ€ngstigt. Allerdings kann sich das Trio keinen Reim darauf machen, was Malfoy vorhat, obwohl sie sich einig sind, dass er etwas ausheckt. (HP6, 6)

In Hogwarts erlebt Harry wĂ€hrend des Festmahls zunĂ€chst eine unangenehme Überraschung, denn Horace Slughorn stellt sich als neuer Zaubertranklehrer heraus, womit gleichzeitig Snape zum Lehrer fĂŒr Verteidigung gegen die dunklen KĂŒnste wird. Allerdings eröffnet sich so fĂŒr Harry auch die Möglichkeit, weiter seine Aurorenkarriere zu verfolgen, weil er bei Slughorn auch mit seiner Zaubertranknote ("Erwartungen ĂŒbertroffen") weiter machen darf. Da er nicht damit gerechnet hat und somit kein Zaubertrankbuch fĂŒr das sechste Schuljahr gekauft hat, bekommt er ein altes Schulbuch aus den HogwartsbestĂ€nden. Das Buch gehörte einst einem SchĂŒler, der sich nur "der Halbblutprinz" nannte und zu allen TrĂ€nken nĂŒtzliche Anmerkungen und Hinweise in das Buch geschrieben hat. Mit dieser Hilfe entwickelt sich Harry nicht nur zu einem Meister der ZaubertrĂ€nke, sondern wird auch zu einem von Slughorns LieblingsschĂŒlern. (HP6, 8 und HP6, 9)

ZusĂ€tzlich zum normalen Unterricht wird Harry auch von Dumbledore persönlich unterrichtet. Dabei lernt er keine neue Magie, sondern wird von Dumbledore in Voldemorts Vergangenheit eingefĂŒhrt. In den ersten Stunden lernt Harry dabei Voldemorts Mutter, Merope Gaunt, und ihre Familie kennen und erfaĂ€hrt, wie sie mit Voldemorts Vater, Tom Riddle, zusammenkam. In spĂ€teren Stunden mit Dumbledore fĂŒhrt dieser in Voldemorts Kindheit im Kinderheim in London ein und Harry erfĂ€hrt, dass Voldemort sich schon damals seiner FĂ€higkeiten bewusst war und diese zur MachtausĂŒbung ĂŒber andere nutzte. (HP6, 10)

Da Harry außerdem noch zum QuidditchkapitĂ€n ernannt wurde, muss er sich auch noch um die Auswahl, das Training und die Taktik der Gryffindormannschaft kĂŒmmern. Dadurch hat Harry sehr viel um die Ohren, sodass das Schuljahr ziemlich schnell voranschreitet.

Zu Weihnachten gibt Slughorn eine Party, in deren Verlauf Harry ein GesprĂ€ch zwischen Snape und Malfoy belauscht, in dem Snape Draco seine Hilfe anbietet und ihm erklĂ€rt dass er den unbrechbaren Schwur geleistet hat. Obwohl Harry nicht weiß, was genau Malfoy plant, ist er davon ĂŒberzeugt, dass Snape ihm helfen wollte und sich damit gegen Dumbledore und den Orden stellt. Allerdings ist Dumbledore trotzdem der Meinung, dass Snape loyal sei und damit ist das Thema fĂŒr ihn beendet, wĂ€hrend Harry von nun an nicht nur Malfoy, sondern auch Snape in Verdacht hat, etwas auszuhecken. (HP6, 15)

Die Weihnachtsferien verbringt Harry bei den Weasleys. Dabei kommt ĂŒberraschend Percy mit dem neuen Zaubereiminister Rufus Scrimgeour zu Besuch. Allerdings stellt sich der Besuch nur als Vorwand heraus, damit Scrimgeour die Möglichkeit bekommt, sich mit Harry zu unterhalten, weil dieser bislang von Dumbledore abgeschirmt gewesen ist. Im Verlauf des GesprĂ€chs wird deutlich, dass das Ministerium Harry als Werbefigur fĂŒr den Kampf gegen Voldemort verwenden möchte, was Harry aber ablehnt, wodurch das Treffen der beiden recht kĂŒhl endet. (HP6, 16)

Nach den Ferien beginnt fĂŒr Harry und die anderen SchĂŒler, die bald volljĂ€hrig werden, der Apparierkurs. Außerdem fĂŒhrt Dumbledore seine Stunden mit Harry weiter und zeigt ihm Voldemort wĂ€hrend seiner Zeit in Hogwarts. Allerdings fehlen Dumbledore Informationen, die ihm Slughorn vorenthĂ€lt und deshalb macht er es Harry zur Aufgabe, diese Informationen zu beschaffen, bevor er den Unterricht weiter fortfĂŒhrt. Harry hat zunĂ€chst keine Vorstellung, wie er an die Informationen, die Slughorn sogar Dumbledore vorenthalten hat, herankommen soll. Doch durch die Hilfe des Halbblutprinzen ist es Harry bereits gelungen, eine Flasche Felix Felicis zu gewinnen, eine Substanz, die demjenigen, der sie trinkt, GlĂŒck bringt. Auf Hermines DrĂ€ngen hin, Slughorn endlich die von Dumbledore verlangten Erinnerungen zu entlocken, trinkt er einen Schluck, um die Sicherheitsvorkehrungen im Schloss zu umgehen, da seit Voldemorts offener RĂŒckkehr die SchĂŒler unter anderem Abends nicht mehr das Schloss verlassen dĂŒrfen. Unter dem Einfluss von Felix Felicis trifft Harry kurzerhand die Entscheidung, die Beerdigung der Acromantula Aragog beizuwohnen. Auf seinem Weg dorthin, trifft Harry auf Slughorn, der ihn begleitet und beim anschließenden Umtrunk anlĂ€sslich der Beerdigung gelingt es Harry, den betrunkenen Slughorn zur Preisgabe der Erinnerung zu bewegen. (HP6,14, HP6, 17 und HP6, 22)

Durch diese Information erfĂ€hrt Harry in Dumbledores nĂ€chstem Unterricht von den Horkruxen, mit denen Voldemort versucht hat, sich unsterblich zu machen. Außerdem erfĂ€hrt er von Dumbledore, dass es diesem gelungen ist, einen Horkrux zu zerstören, und auch Harry selbst hat durch das Tagebuch bereits einen Horkrux vernichten können. Dumbledore bietet Harry an, ihn auf der Suche nach dem nĂ€chsten Horcrux zu begleiten, sobald er dessen Aufenthaltsort ausfindig gemacht hat. (HP6, 23)

Mittlerweile erkennt Harry immer deutlicher, dass er GefĂŒhle fĂŒr Ginny entwickelt hat, aber er ist hin- und hergerissen zwischen seiner Liebe zu ihr und seiner Freundschaft mir Ron. Außerdem zerbricht er sich immer noch den Kopf ĂŒber Dracos PlĂ€ne, denn er weiß weiterhin nicht, was Draco im Schilde fĂŒhrt. Durch Zufall trifft er aber eines Tages auf der Toilette auf Myrthe, die sich dort mit dem weinenden Draco unterhĂ€lt. In seiner Ehre verletzt, greift Draco Harry sofort an, doch dieser kontert mit dem Sectumsempra-Zauberm, den er im Buch des Halbblutprinzen gelesen hat und verletzt Draco damit schwer. Zwar ĂŒberlebt dieser, aber Snape, der als erstes zur Stelle ist, brummt Harry eine saftige Strafe auf, die ihm die Teilnahme am letzten Quidditchspiel, und damit der Entscheidung um die Meisterschaft, vereitelt. Nach Beendigung seiner Strafe kehrt er niedergeschlagen in den Gemeinschaftsraum zurĂŒck und wird von Gryffindors Siegesfeier ĂŒberrascht - ebenso wie von Ginny, die ihm um den Hals fĂ€llt und die er vor den Augen aller Anwesenden kĂŒsst. Da die Quidditchsaison beendet ist, findet Harry einige Zeit, die er mit Ginny verbringen kann, da diese jedoch kurz vor ihren Zauubergrad-PrĂŒfungen steht, ist ihre gemeinsame Zeit insgesamt recht knapp bemessen. (HP6, 24 und HP6, 25)

Eines Abends bekommt Harry von Dumbledore einen Brief. Sein Schulleiter hat den Aufenthaltsort eines Horkruxes ausfindig machen können und löst nun sein Versprechen an Harry ein, ihn bei der Suche zu begleiten zu dĂŒrfen. ZunĂ€chst zu Fuß brechen die beiden Richtung Hogsmeade auf, von wo aus sie dann in eine Höhle an der KĂŒste apparieren, in der Dumbledore den Horkrux vermutet. Harry kann nur staunend zusehen, wie es Dumbledore gelingt, Voldemorts Schutzmechanismen zu ĂŒberwinden, und schon bald befinden sich die beiden am Rande eines kleinen Sees, in dessen Mitte eine Insel ist, auf der sich der Horkrux befindet. Mithilfe eines kleinen Bootes setzen sie zu der Insel ĂŒber. Docht macht es sich nun bezahlt, dass Harry Dumbledore begleitet, denn um an den Horkrux zu gelangen, muss Dumbledore eine grĂŒne FlĂŒssigkeit aus einem Kelch trinken, auf dessen Grund sich der Horkrux befindet. Dies gelingt ihm nur unter großen Qualen und mit Harrys Hilfe. Um Dumbledores Durst zu stillen, der eintritt, nachdem der Kelch geleert ist, gibt Harry seinem Schulleiter Wasser aus dem See zu trinken. Dies weckt die Inferi auf, die sich im See befinden, aber der wieder etwas gestĂ€rkte Dumbledore kann Harry und sich selbst mit einem Zauber vor den verfluchten Leichen beschĂŒtzen, wodurch die beiden die Insel letztlich mitsamt dem Medaillon, das den Horkrux darstellt, verlassen können. Dennoch ist Dumbledore sehr geschwĂ€cht, sodass Harry selbst zurĂŒck nach Hogsmeade apparieren muss. Harry hat Dumbledore noch nie so schwach erlebt und macht sich ernsthafte Sorgen um ihn, weshalb er ihn so schnell wie möglich nach Hogwarts zurĂŒckschaffen möchte. (HP6, 26)

In Hogsmeade mĂŒssen die beiden aber feststellen, dass es in der Schule zu einem Zwischenfall gekommen sein muss. Über einem der TĂŒrme schwebt das Dunkle Mal und Harry und Dumbledore, dem die drohende Gefahr wieder neue Kraft zu geben scheint, leihen sich bei Madam Rosmerta zwei Besen und fliegen sofort zum Turm. Auf dem Turm angekommen hören sie sofort jemanden die Treppe zum Turm heraufkommen und Harry, der sich gemĂ€ĂŸ Dumbledores Anweisung unter seinem Tarnumhang befindet, wird von dem alten Zauberer stumm gelĂ€hmt. Dadurch gelingt es Draco, der durch die TĂŒr gestĂŒrmt kommt, Dumbledore zu entwaffnen, und Harry muss gelĂ€hmt und unsichtbar mitansehen, wie Draco versucht, Dumbledore zu töten. Doch Dumbledore redet gelassen mit Draco und dieser ist, jetzt wo er die Chance dazu hat, nicht in der Lage, seine Aufgabe zu vollenden und Dumbledore zu töten. Draco berichtet, dass er mithilfe des Verschwindekabinetts die Todesser ins Schloss geschmuggelt hat, die nun unterhalb des Turms mit Mitgliedern des Ordens kĂ€mpfen. Noch wĂ€hrend sich die beiden unterhalten, kommen einige Todesser auf den Turm, dicht gefolgt von Snape, der die Szenerie kurz ĂŒberblickt und dann seinen Zauberstab auf Dumbledore richtet. In diesem Moment flĂŒstert Dumbledore Snapes Namen und dieses leise Flehen Dumbledores jagt "Harry mehr Angst ein als alles, was er den ganzen Abend ĂŒber erlebt hatte. Es war das erste Mal das Dumbledore flehte." Snape bleibt davon Ă€ußerlich vollkommen unbeeindruckt und tötet seinen Chef mit dem Avada-Kedavra-Fluch, woraufhin der tote Dumbledore ĂŒber die BrĂŒstung und in den Abgrund stĂŒrzt. (HP6, 27)

Sofort darauf ergreifen die Todesser und Draco die Flucht und Harry, nun nicht mehr gelĂ€hmt, stĂŒrzt in rasender Wut hinter ihnen her. Die Todesser versuchen, aus dem Schloss und vom SchulgelĂ€nde zu gelangen, um disapparieren zu können, wĂ€hrend Harry versucht, sie daran zu hindern. Kurz vor dem Tor kommt es dabei zu einem Kampf zwischen Harry und Snape, bei dem Harry keine Chance gegen seinen Lehrer hat, da er es nicht schafft, seine ZaubersprĂŒche stumm zu benutzen. Als Harry Snape mit einem Spruch aus dem Buch des Halbblutprinzen bekĂ€mpfen will, wehrt Snape diesen lĂ€ssig ab und eröffnet Harry, dass er der Halbblutprinz ist, der die ganzen ZaubersprĂŒche und Anweisungen in Harrys Kopie von "ZaubertrĂ€nke fĂŒr Fortgeschrittene" geschrieben hat. (HP6, 28)

Nachdem Snape und die anderen Todesser entkommen sind, lĂ€uft Harry zu Dumbledores Leiche, aus dessen Hand er das Medaillon nimmt, welches er sogleich öffnet. Darin befindet sich allerdings bloß ein von einem "R.A.B." geschriebener Zettel Pergament, demzufolge der echte Horkrux schon lĂ€ngst aus der Höhle entfernt und vernichtet wurde. Erst als Ginny ihn mit sanfter Gewalt von Dumbledores Leiche wegbringt, fĂ€ngt sich Harry wieder, den die Trauer nun ĂŒbermannt hatte. Ginny berichtet ihm von dem Kampf mit den Todessern, und dass alle mehr oder weniger wohlauf sind, auch wenn ihr Bruder Bill Weasley von Fenrir Greyback attackiert wurde. Da er zu diesem Zeitpunkt jedoch nicht in einen Werwolf verwandelt war, ist zunĂ€chst unbekannt, welches Schicksal nun auf den Ă€ltesten der Weasley-Geschwister zukommt. (HP6, 29)

Im Anschluss an die einige Tage spÀter stattfindende Beerdigung Dumbledores trennt sich Harry von Ginny, die er, wenn er sich nach seinem 17. Geburtstag auf die Suche nach den verbliebenen Horkruxen begeben wird, nicht in gesteigerte Gefahr begeben möchte (HP6, 30).

"Diese letzten Wochen mit dir ... das war wie ... wie ein StĂŒck aus dem Leben eines anderen [...]. Aber ich kann nicht ... wir können nicht ... ich muss jetzt einige Dinge allein erledigen." (Harry zu Ginny, HP6, 30)

Quelle: HP1, HP2, HP3, HP4, HP5, HP6


Quellennachweis und Anmerkungen:

  1. www.jkrowling.com

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