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Fanfiction

Where will you go, Hermione? - Kapitel 21

von eule20

Dumbledore hatte in den fünf Tagen immer wieder mal herein geschaut und stellte zu seiner Zufriedenheit fest, dass beide hart arbeiteten, sowohl am Auftrag als auch daran miteinander auszukommen.
Als er an diesem Tag vorbeiblickte, sah er das Hermione in der Küche etwas zu Essen bereitete, während Snape am Kamin saß und Unterlagen studierte.

„Essen ist fertig“, trällerte sie plötzlich und wand sich um. Hastig versuchte der Schulleiter jetzt aus dem Briefbeschwerer zu verschwinden.
Severus sah kurz auf und widmete sich scheinbar gleichgültig wieder seinen Aufzeichnungen. Innerlich war er jedoch gespannt, was Hermione fabriziert hatte, denn Dumbledore hatte sich einen ziemlich dämlichen Scherz erlaubt. Ihre Vorräte wechselten täglich und sie hatten die verschiedensten Mischungen. Gestern zum Beispiel hatten sie nur rote Lebensmittel: Erdbeeren, Paprika, Tomaten, Chilischoten, rote Zwiebeln, rotes Fleisch (weiß der Geier worin das eingelegt war) und, und, und.

Hermione kam auf den Tisch zu und stellte zwei dampfende Teller und zwei Becher mit einer milchig-weißen Flüssigkeit darauf.

„Was ist das?“, fragte Snape und roch vorsichtig, mit gerunzelter Stirn, am Essen.

„Das sind Pellkartoffeln mit Quark. Bevor Sie weiter fragen, in diesem Quark sind Milch, Leinöl, Zwiebeln, Salz und Pfeffer. In den Bechern befindet sich selbst gemachte Bananenmilch.“
Severus Blick wurde noch skeptischer.

„Was ist? Bedanken Sie sich bei dem Schulleiter, der hat uns das eingebrockt. Trotzdem Guten Appetit.“

Erfreut stellte Snape fest, dass das Essen eigentlich sehr gut schmeckte und die Milch befand er als so gut, dass er sich noch einen zweiten Becher voll holte.

Die Dämmerung brach herein und Hermione verschwand noch einmal in ihrem Schlafzimmer um sich umzuziehen. Dabei überlegte sie ob Dumbledore irgendetwas ahnte. Das Essen war für heute ideal. Es sättigte und stärkte, ohne aber zu beschweren und sie träge zu machen.

Als sie fertig herauskam, nickte sie Snape zu und zusammen begaben sie sich in den Wald, erstmal ihren Instinkten folgend.
Severus suchte die direkte Umgebung akribisch nach Zeichen der Todesser ab, nebenbei dachte er sich das die Granger ihre Kleiderauswahl sehr gut getroffen hatte: Dunkle Turnschuhe, braune Hose, ein Pullover in verschiedenen Grüntönen und die Haare zu einem Zopf zusammengefasst. Er wusste das sie sich mit einem Wärmezauber belegt hatte, sonst hätte sie sich halbtot gebibbert. Er hatte dasselbe getan und trug sein übliches Schwarz, hatte aber den langen Umhang weggelassen.
Hermione gefiel sein Anblick, schließlich ließ er mehr Körperkonturen erahnen, als sie gedacht hatte.

Stetig drangen sie immer tiefer in den Wald hinein, bis sie nach zwei schier endlosen Stunden und praktisch planlosem Herumlaufens, leises Stimmengemurmel hören konnten.
Beide verlangsamten ihre Schritte und blieben im Schutz einer dichten Baumgruppe stehen.
Da war sie die Lichtung, hell erleuchtet durch den Vollmond, so dass jede Bewegung und jede Person deutlich zu erkennen war.
Hermione ließ den Blick schweifen. Da war Malfoy, der selbstgefällig in die Runde blickte und auf etwas zu warten schien, Rodolphus Lestrange der sich mit McNair besprach. Ihr fiel auf das Bellatrix fehlte. Wo ist dieses Miststück?
Dann fiel ihr Blick auf die Überreste Voldemorts und vor Entsetzen schlug sie sich die Hand vor den Mund um nicht laut aufzuschreien.

Sie hatte erwartet, dass der Leichnam, nach zwei Jahren in der Erde Azkabans, scheußlich aussehen würde.
Das das Fleisch sich langsam von den Knochen lösen, das Ungetier darauf kriechen, ein Übelkeit erregender Gestank davon ausgehen und der Körper vor ihren Augen weiter zerfallen würde. Sie hatte sich darauf eingestellt zu sehen, das an einigen Stellen alle Hautschichten zu sehen sein würden und von dem Fluch der ihn in den Bauch getroffen und diesen aufgeschlitzt hatte, dort die Gedärme und andere Innereien zum Vorschein kommen würden.
Doch auf diesen Anblick hätte sie keiner vorbereiten können, sie empfand ihn als wesentlich schlimmer und grausamer, als ihre ausgemalte Szenerie. Hermione warf einen kurzen Seitenblick auf Snape und sah das auch er blasser geworden war.

Voldemorts Leiche war….sie konnte es kaum denken… war unversehrt, wie zu seinen besten Zeiten. Er sah aus als schliefe er bloß, kein Kratzer, kein Bluterguss zeigte sich auf seinem bleichen, ausgemergelten und völlig entblößtem Körper.

Das Knacken hinter Hermiones Rücken hörten beide nicht.

Bellatrix Lestrange hatte sich noch einmal von der Gruppe entfernt, um sich für ihren Herren und Meister schick zu machen. Sie wollte ihm zeigen, dass sie ihn noch immer liebte, sobald er wieder in ihrer Mitte weilte. Wollte zeigen, dass sie immer noch ihm gehörte und alles für ihn tun würde. Das sie ihre Liebe mit Unterwürfigkeit und Hörigsein verwechselte, merkte sie nicht.
Ihre Ehe mit Rodolphus war damals arrangiert worden, als beide schon zum erlesenen Kreis der Todesser gehörten.
Genau einmal hatte sie mit ihrem Mann das Bett geteilt, um das Ehebündnis vollends zu versiegeln. Danach lebte sie einzig und allein ihrem Herren zu Diensten.
Vielleicht, wenn er jetzt wieder zu ihr kam, würde dann aus ihrer Vereinigung ein Kind entspringen. Bellatrix war von dieser Vorstellung mehr als entzückt. Das Riddle bei den Frauen immer einen speziellen Zauber anwendete um sie zu erregen, wusste sie nicht. Für ihn waren Frauen nur Mittel zum Zweck, eine hübsche, repräsentative Zierde des Ehemannes in der Öffentlichkeit.

Auf ihrem Weg zurück zur Lichtung bemerkte sie zwei Gestalten, die sich hinter einer Baumgruppe herumdrückten. Na wer schnüffelt denn da? Beide bewegten sich etwas und Bella erkannte sie. Sieh an, sieh an, der Verräter und das Schlammblut. Welch ein Glück, für uns und den dunklen Lord, dachte sie feixend und legte einen Schwebezauber auf sich, um unbemerkt an beide ranzukommen.


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Es gibt einen Grund dafür, warum alle großen Fantasy- und Science-Fiction-Filme im Gedächtnis der Leute geblieben sind. Sie haben eine große Tiefe und nicht nur eine oberflächliche Handlung. Und deswegen werden wir in 50 oder 100 Jahren auch immer noch die Harry-Potter-Bücher lesen und hoffentlich die Filme anschauen.
Michael Goldenberg