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Fanfiction

Where will you go, Hermione? - Kapitel 29

von eule20

„Severus, könnten Sie sich bitte etwas ansehen?“
Verdattert sah er sie an. „Natürlich, um was geht es?“

Hermione sprang auf und verschwand in einem der angrenzenden Zimmer, er hatte kaum Zeit sich darüber zu wundern, als sie ihm auch schon einen kleinen Flakon und einen Zettel reichte.

Er nahm zuerst das Pergament in die Hand, er kannte die Schrift!

Ich wünsche fröhliche Weihnachten, mein Objekt der heimlichen Begierde.
Eine Frau sollte immer einen charakteristischen und individuellen Duft tragen. Das sagte mein Vater immer und er hat Recht. Deshalb habe ich eine Komposition, für dich hergestellt, die uns und vor allem mich, immer an unser Treffen erinnert!


Stirnrunzelnd sah Snape zu ihr auf. „Malfoy!“

„Ich vermute es, der Duft würde zu diesem besagten Treffen passen.“

Vorsichtig entkorkte Snape jetzt das Fläschchen und fächerte sich den Geruch zu, während sich seine Nasenflügel blähten.

„Eine Kräutermischung, Rosen, Erde und........Schnee?“

Hermione nickte beklommen. Er fixierte sie, die Kräutermischung und die Rosen hatte er schon oft an ihr gerochen. Es war ihr Merkmal und er würde sie anhand dessen selbst blind erkennen. Der erdige Geruch und der Schneeduft konnten nur von der Taiga stammen, die bewusstlose Hermione hatte genauso gerochen, als er sie auf dem Sofa in der Hütte abgelegt hatte.

„Haben Sie schon irgendwas damit gemacht?“

„Ja, ich habe ihn auf alle möglichen Heimtücken untersucht. Er ist harmlos. Severus, was meinen Sie was Malfoy damit bezwecken wollte?“

„Auf jeden Fall wollte er damit zeigen, dass er noch am Leben ist. Ich hatte Ihnen ja erzählt, das er disappariert war. Und ich schätze er wollte damit zum Ausdruck bringen, dass er mit uns noch nicht fertig ist. Aber das ist rein spekulativ.“

„Wieso uns?“, fragte sie leise.

„Weil auch ich ein Geschenk von ihm bekommen habe, es war leider nicht so ´nett´wie Ihres.“

„Was haben Sie bekommen?“

„Eine Urne........gefüllt mit Erde,Schnee und etlichen Maden.“

Hermione war kreidebleich geworden. „Das ist krank!“, stieß sie hervor und spürte eine leise Angst in sich hochkriechen, um sich abzulenken, trank sie ihr halbvolles Glas Wein in einem Zug leer.
„Das heißt dann also, dass Malfoy einen von uns, oder gar beiden, irgendwann über den Weg laufen wird?“, schlußfolgerte sie.



„Ja.“

„Haben Sie schon mit Dumbledore darüber gesprochen?“

„Ja.“

„Himmel, Severus. Jetzt lassen Sie sich doch nicht alles aus der Nase ziehen\", rief Hermione und warf dabei die Hände in die Luft.

„Der Direktor ist der Ansicht, dass von Lucius noch keine Gefahr ausgeht\", antwortete er und schenkte ihnen nach.

„Wollen Sie mich betrunken machen?“

„Nein, auch wenn es einen gewissen Reiz hätte Sie betrunken zu sehen. Aber ich bevorzuge Frauen die noch im Vollbesitz ihrer geistigen und körperlichen Kräfte sind. Ich wollte nur das Sie sich im Angesicht der Situation etwas entspannen.“

Hermione musterte ihn kritisch, seine Augen glänzten und wirkten wie eine Verheißung des Himmels. Schnell ließ sie ihren Blick weiter wandern, sein Oberkörper, nackt wirklich ein leckerer Anblick. Prompt wurden die Flecken auf ihren Wangen dunkler. Um sich der Peinlichkeit ihrer Gedanken zu entziehen, griff sie erneut nach ihrem Glas und kippte den Inhalt hinunter, ohne dessen Geschmack wahrzunehmen.

„Ich muss gehen, der Nachmittagsunterricht beginnt bald.“

Hermione nickte und begeleitete ihn zur Tür, dabei bemerkte sie das sie einen Schwips hatte. Doch der war garantiert nicht der Auslöser ihrer nächsten Aktion.

Befangen standen sie in der Tür, auch an Severus war der beträchtliche Alkoholgehalt des Weines nicht vorübergegangen. Seine übliche Selbstsicherheit schwankte beträchtlich. Er räusperte sich umständlich.

„Ich danke Ihnen für das gute Essen und machen Sie sich nicht allzu große Sorgen wegen Malfoy, er ist ein Stümper.“

„Gern geschehen, wir können das gerne wiederholen. Und Malfoy......abwarten und Tee trinken.“

„Eine gute Entscheidung\", antwortete er und ein kleines Lächeln umspielte seine Lippen.



Er war mitten im Umdrehen, als Hermione sich auf die Zehenspitzen stellte und ihm einen zarten Kuss auf die Wange hauchte. Das Ganze ging so schnell, dass beide keine Zeit hatten zu reagieren, ehe es wieder zu Ende war.
Abrupt blieb er stehen und sah sie an, nur um dann hinauszustürmen.

Hermione stand wie festgeklebt im Türrahmen und berührte sachte ihre Lippen. Sie hatte ihn GEKÜSST?! Was, beim Merlin, war in sie gefahren? So betrunken war sie doch gar nicht!
Und um dem Ganzen die Krone aufzusetzen, musste sie sich eingestehen, dass es ihr im Endeffekt gefallen hatte. Severus war überhaupt nicht rauh, stoppelig oder kratzig gewesen.

Langsam ging sie zurück zum Tisch und ließ sich nieder. Kurzerhand schnappte sie sich Snapes Weinglas, da dieses noch Inhalt hatte, im Gegensatz zur Weinflasche und ließ sich von ihren Gedanken und Gefühlen gefangen nehmen.

Der Tränkemeister rauschte durch die Gänge, sein Umhang bauschte sich theatralisch hinter ihm auf und er trug seinen üblichen verschlossen-harten Gesichtsausdruck. Doch sein Innerstes war im Aufruhr.
Seine Innereien tanzten Salsa und seine Gedanken schlugen Purzelbäume.

Im Klassenzimmer angekommen, ließ er sich wie ein nasser Sack hinter das Lehrerpult plumpsen.
Es beschäftigten ihn einige Fragen.

Warum war er so von der Rolle?
Was wäre geschehen, wenn er sich vorher nicht umgedreht hätte?
Hätte sie ihn dann auf den Mund geküsst?
Warum machte ihm der Gedanke nichts aus?
Und warum hatte er sie für ihr Benehmen nicht zusammen gestaucht?

Das trappelnde Geräusch ankommender Schüler lenkte ihn ab. Das würde ein harter Nachmittag werden.


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