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Fanfiction

Where will you go, Hermione? - Kapitel 39

von eule20

Vorsichtig öffnete Hermione die Augen. Sie waren in einer Nebengasse erschienen, direkt vor ihnen ein winziger gedrungener Laden, dessen Schaufenster eine Puppe mit einem schlichten weißen Kleid zierte. Darüber waren in dicken, goldenen Lettern die Wörter: Sie suchen etwas besonderes, aussergewöhnliches und sind bisher noch nicht fündig geworden? Dann kommen Sie rein zu Eremita Bellyflower. Wir haben garantiert das was Sie suchen!
Etwas skeptisch schaute Hermione jetzt zu Ginny, doch die lächelte bloß geheimnissvoll und zog sie in den Laden. Drinnen sah er genauso aus, wie es der erste Eindruck draussen vermittelte; eng, verwinkelt, klein und es waren keinerlei Kleider zu sehen.
Dafür erschien jetzt eine Frau mittleren Alters, die die beiden interessiert musterten. Sie trug das schlichte weiße Kleid, welches im Schaufenster ausgestellt war, hatte rotbraune Haare und strahlend blaue Augen. Der erste Eindruck war durchaus sympathisch, beschied Hermione.

Eremita ging auf die beiden zu und sagte freundlich: „Ich begrüße Sie in meinem bescheidenen Lädchen. Wie ich sehe suchen Sie etwas ganz besonderes“, sagte sie jetzt an Hermione gewandt, die zaghaft nickte.

„Hmm mal sehen.“ Mit einem veträumt- interessierten Blick wanderte sie um Hermione, während sie weiter kommentierte: „Sie suchen etwas ganz Besonderes, aussergewöhnlches, um einem schwierigen Mann zu zeigen was Sie zu bieten haben, was er verpasst und natürlich um sein Herz zu erweichen. Vielleicht sogar eifersüchtig machen, denn Eifersucht ist oft der beste Antrieb.“

Sie war wieder vor Hermione angekommen und blickte ihr offen ins Gesicht. Hermione jedoch war scharlachrot angelaufen, war sie doch praktisch ertappt worden und schaute jetzt etwas betreten zu Boden.

„Lassen Sie mich nachdenken, Schwarz und Grün sind ungeeigenet, genauso wie viele andere Farben, ich habs. Bordeauxrot mit Weiss. Das ist es. Und jetzt schliessen Sie bitte die Augen.“

Hermione tat wie ihr geheißen und wartete zehn gespannte, schier endlos lange Minuten, in denen sie spürte wie sie umgezogen, an ihr herumgezupft wurde und leichte Magieströme ihren Körper umgaben. Sie hörte wie Ginny geräuschvoll nach Luft schnappte und kurz bevor die Neugier die Überhand gewann, sagte Eremita sie könne die Augen wieder öffnen.

Voller Erwartung schaute Hermione in den Spiegel, ihr blieb alles im Halse stecken.
Sie trug ein bordeauxrotes Samtkleid mit schmalen Spagettiträgern, welches in sanft fallenden Wellen, nach unten hin immer breiter wurde. Der Ansatz des Kleides war weiss abgesetzt und an ihrer rechten Seite, war ein weiterer weisser Einsatz mit Bändern, so dass man die Weite des Kleides am Oberkörper variieren konnte. Entlang dieses Einsatzes zog sich eine feine, zarte und silberne Blumenranke die sich auch knapp überhalb der Brust wiederfand.

Hermione strahlte, es war einfach perfekt. „Ich nehm es“,sagte sie mit belegter Stimme. Ginny pflichtete ihr mit heftigem Kopfnicken bei, sie war immer noch nicht fähig zu sprechen.

„Gut, es freut mich, dass ich Sie zufrieden stellen konnte. Zusätzlich erhalten Sie noch die passende Stola und natürlich auch die dazugehörigen Schuhe.“

Nachdem Hermione bezahlt hatte, machten die zwei noch einen Abstecher zu Florean. Das musste gefeiert werden, meinte Ginny. Sie sah Hermione jedoch so seltsam an, dass sie ein ungutes Gefühl beschlich. Sie musste auch nicht lange drauf warten, kaum saßen sie, bohrte Ginny gleich los.

„Also Hermione, raus mit der Sprache, wer ist der Mann den du beeindrucken willst und von dem ich nichts weiß? Und fang jetzt bloß nicht an alles abzustreiten, dein Gesicht sprach Bände. Kenn ich ihn?“
Sie seufzte schwer, wie sollte sie ihrer Freundin beibringen, dass sie einen Mann liebte der im allgemeinen sehr unbeliebt war. Noch immer in Gedanken nickte sie.

„Kenne ich ihn gut?“, fragte Ginny weiter.
Ein Kopfschütteln.
„Kennst du ihn aus Hogwarts?“
Wieder nickte Hermione bloß und Ginny rief in einem leicht ärgerlichen Ton aus: „Mensch Mine, jetzt lass dir doch nicht alles aus der Nase ziehen. Wer ist es?“
Schweigen.
„Na gut, dann eben anders“, meinte Ginny leichthin und begann alle ihr bekannten männlichen Mitarbeiter, selbst Dumbledore aufzuzählen, doch jedes Mal erntete sie nur ein Kopfschütteln von Hermione. Sie ließ sich in den Stuhl zurücksinken und meinte: „Jetzt weiß ich auch nicht mehr weiter, ich habe alle aufgezählt die in Frage kommen könnten, sogar Dumbledore.“
Ganz leise antwortete Hermione jetzt und Ginny musste sich über den Tisch beugen um sie zu hören.
„Einen hast du in deiner Aufzählung vergessen.“ Langsam hob sie den Kopf und sah ihrer rothaarigen Freundin in die Augen. Sie sah Erkenntnis, Entsetzen, Ekel und zum Schluß Unverständnis.
„Sag jetzt bitte nicht, dass das stimmt. Nicht Snape!“
„Doch genau der.“

Ginny sah jetzt so aus, als wüsste sie nicht wohin mit sich selbst, dann fragte sie bloß: „Warum ausgerechnet der? Du könntest jeden haben!“
Und wieder einmal begann Hermione zu erzählen, wieder von vorne, aber in geänderter Fassung. Wie es dazu kam, dass sie sich ausgerechnet in ihn verliebt hatte, obwohl sie es nicht recht erklären konnte. Dumbledores Einmischen und auch die Nacht vom Astronomieturm ließ sie nicht aus. Als sie geendet hatte, schwieg Ginny, trank hin und wieder einen Schluck Sekt und schien angestrengt nachzudenken.

„Hmm, was soll ich jetzt sagen, Minchen? Es ist so absurd, so ungewöhnlich. Er ist unser ehemaliger Zaubertränkelehrer, der, der uns das Leben zur Hölle gemacht hat und jetzt sitzen wir hier und du erzählst mir etwas völlig anderes. Du erzählst mir von einem Mann, den du liebst, von dem ich dachte, dass ich ihn kenne und du berichtest mir jetzt etwas, so dass es mir scheint er sei mir völlig fremd und unbekannt. Das ist echt ne harte Nuss. Aber.....Es ist dein Leben, deine Gefühle und ich werde dir nicht rein reden. Du und dein Herz ihr habt euch für ihn entschieden und ich werde das akzeptieren.“

Hermione fiel ein ganzer Gesteinsbrocken vom Herzen und diese Erleichterung spiegelte sich sichtbar in ihrem Gesicht.
„Oh, Ginny. Ich danke dir. Ich dachte schon du würdest mir alle möglichen Vorwürfe machen oder mich gar verstoßen. Sag Harry und Ron bitte nichts. Ich glaube kaum das die beiden soviel Verständnis aufbringen können wie du.“

„Ach Hermione. Ich bin deine Freundin, ich schieb dich doch nicht einfach von mir weg, nur weil du dich in eine Fledermaus verliebst.“ Sie grinsten sich an und standen gleichzeitig auf. Es war spät geworden und Zeit sich voneinander zu verabschieden.

„Wir sehen uns zum Ball und jetzt bin ich richtig gespannt auf Snapes Gesicht, wenn er dich sieht. Tschüß, machs gut.“

Ginny winkte ihr noch einmal zu bevor sie im tropfenden Kessel verschwand, um von dort aus nach Hause zu reisen.


Der Abend des Balls war angebrochen. Hermione hatte in den letzten Tagen miterleben müssen, wie sich die Mädchen in ihrer Hysterie, wer die schönste sein würde, fast gegenseitig zerfleischten und die Jungs irritiert und verwirrt über ein solches Verhalten versuchten, halbwegs anständig eine Ballpartnerin zu finden.

Sie selbst würde erst kurz vor Mitternacht auftauchen, genauso wie einige andere Lehrer, denn die Aufsicht musste immer noch geführt werden. Schliesslich waren Butterbier betrunkene Teenager etwas sehr grausames.
So hatte Hermione auch einiges an Antialkoholtränken zu verabreichen, während sie sich insgeheim fragte wieviel man sich von dem Zeug in die Birne kloppen musste, um so betrunken daher zu torkeln.

Der Blick auf die Uhr verriet ihr das es Zeit war sich umzuziehen. Halb zwölf, die Haare und das Make-Up saßen noch, jetzt hieß es nur noch sich so in das Kleid zu pellen, dass sie nicht im letzten Moment alles ruinierte. Welch Glück gab es die Zauberei, so dass Hermione fünfzehn Minuten später, immer noch tipp topp und umwerfend aussehend, am Fuß der großen Treppe erschien.

Die letzten Schüler, die sich in ihre Räume begaben, warfen ihr bewundernde Blicke zu und einigen Jugen stand sogar der Mund offen, sodass sie reichlich unintelligent aussahen. Mit klopfenden Herzen, das Kleid vorne etwas erhoben, damit sie nicht drauf trat, ging Hermione langsam die Treppe hinunter. Dumbledore stand an deren Fuß, um die restlichen Lehrer und auch Besucher in Empfang zu nehmen. Es bewegte ihn sehr, seine junge Heilerin so hübsch und anmutig zu sehen. Fast wünschte er sich, noch einmal sechzig Jahre jünger zu sein.
„Hermione, Sie sehen umwerfend aus und ich glaube Sie werden heute einigen Männern den Kopf verdrehen“, begrüsste er sie augenzwinkernd. Hermione lächelte ihn an und bedankte sich, während sie sich jetzt in Begleitung des Schulleiters zum Fest begab.
Sie hatten beide nicht den dunklen Schatten bemerkt der sich hastig in eine Ecke verdrückt hatte, als Hermione die Treppe betrat und sie von seinem Versteck aus beobachtete, während ihm das Herz bis zum Hals schlug.

Hätte jemand Snape jemals gefragt, was er gedacht hatte, als er Hermione auf der Treppe sah, so hätte er wohl gesagt, er hätte sich wie auf einer Vorstufe zum Herzinfarkt befunden, obwohl sich das absolut suspekt anhörte. Ein unbeschreibliches Gefühl zog sich ihm durch Mark und Bein. Sie sah unglaublich aus, dieses Kleid so schlicht und doch so betörend. Es passte perfekt zu ihr, liess ihre wohlgerundeten Formen noch besser erscheinen. Und dann erst diese Ausstrahlung, Snape hätte nie gedacht, dass es möglich wäre das eine Frau es schaffen würde, ihn durch ihren bloßen Anblick in die Knie zu zwingen. Tatsächlich hatte er sich an der Wand abstützen müssen, als seine Knie etwas eingesackt waren. Er konnte Dumbledores Worten nur beipflichten und nachdem er seine Fassung wieder erlangt hatte, schaffte es auch Snape, sich zum Fest zu begeben, vor dem er sich eigentlich drücken wollte, doch jetzt froh war, dass Dumbledore ihm eineAnwesenheitspflicht aufgezwungen hatte.

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Und? *gg**feix* Wenn ihr wüsstet wie blöde ich grad wieder grinse, ich mag dieses Kapitel sehr....


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