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Fletcher, Mundungus

(engl. Fletcher, Mundungus)

"Es - es war die Gelegenheit fĂŒr 'n richtiges SchnĂ€ppchen, weißt du -" (Mundungus Fletcher, HP5, 2)

Mundungus Fletcher ist ein alter Zauberer (HP2, 3), der seit Voldemorts RĂŒckkehr schon zum zweiten Mal fĂŒr den Orden des Phönix arbeitet (HP4, 36 und HP5, 5). Er ist ein untersetzter, unrasierter Mann mit kurzen SĂ€belbeinen. Sein rotbraunes Haar ist lang, widerspenstig (HP5, 2) und verfilzt, und seine schielenden (HP5, 5), blutunterlaufenen Augen mit den schlaffen TrĂ€nensĂ€cken verleihen ihm den traurigen Ausdruck eines Dackels. Auch sonst wirkt er heruntergekommen – sein Mantel ist zerschlissen (HP5, 2), seine HĂ€nde sind dreckig (HP5, 5), er stinkt nach Schnaps und schalem Tabak (HP5, 2) und raucht eine schmierige schwarze Pfeife. Wenn man nicht genau hinsieht, ist er leicht mit einem Haufen Lumpen zu verwechseln (HP5, 5).

Mundungus, der hin und wieder einfach nur "Dung" genannt wird (HP5, 5 und HP5, 9), hat es faustdick hinter den Ohren. Anfang August 1992 muss Arthur Weasley in Fletchers Haus eine Hausdurchsuchung durchfĂŒhren – zum "Dank" dafĂŒr, will ihm Mundungus einen Zauberbann auf den Hals jagen, just in dem Moment, als ihm Mr Weasley den RĂŒcken zukehrt (HP2, 3). Im Anschluss an die Quidditch-WM im August 1994 schickt er einen Heuler an die Abteilung fĂŒr Internationale Magische Zusammenarbeit und beantragt EntschĂ€digung fĂŒr ein Zwölf-Zimmer-Zelt mit eingebautem Whirlpool, obwohl er nachweislich unter einem an Holzpflöcke genagelten Umhang geschlafen hat (HP4, 10). Zu seinen Lieblingsanekdoten zĂ€hlt die Geschichte, wie er einem Mann dessen eigene Kröten verkauft hat (HP5, 5), und selbst mit Fred und George Weasley treibt er zwielichtigen Handel (HP5, 9).

Mrs Arabella Figg trifft es wohl am besten, als sie Mundungus als nichtsnutzigen, drĂŒckebergerischen Tagedieb bezeichnet (HP5, 2). FĂŒr einen guten Deal vergisst er nur allzu leicht seine Pflichten (HP5, 2), wie am Abend des zweiten August 1995 (HP5, 8), als er - statt Harry Potter zu bewachen - gestohlene Kessel kauft (HP5, 2), worĂŒber Albus Dumbledore extrem wĂŒtend ist (HP5, 4). In Sirius Blacks Haus entschuldigt er sich bei Harry dafĂŒr – nicht ohne darauf hinzuweisen, dass er ein einmaliges GeschĂ€ft machen konnte (HP5, 5). Ein Jahr spĂ€ter ertappt ihn Harry dabei, wie er versucht, mit GegenstĂ€nden, die er aus Sirius' Haus geklaut hat, Handel zu treiben (HP6, 12). Er kann dem SechstklĂ€ssler, der ihn an der Gurgel gepackt hat, nur entkommen, indem er disappariert (HP6, 12). Albus Dumbledore sorgt daraufhin dafĂŒr, dass Mundungus nicht noch mehr GegenstĂ€nde aus dem Haus am Grimmauldplatz entwendet (HP6, 13).

Doch der HalbblĂŒter (HP6, 13) Mundungus Fletcher hat auch seine vorteilhaften Seiten. Da er selbst ein Gauner ist, kennt er auch viele Gauner. Er steht treu zu Dumbledore und hört Dinge, von denen die anderen Mitglieder des Ordens nichts erfahren wĂŒrden (HP5, 5). Dabei dĂŒrfte ihm seine TarnfĂ€higkeit dienlich sein, denn im Eberkopf belauscht er unentdeckt die zukĂŒnftige DA (Dumbledores Armee) bei ihrem ersten Treffen (HP5, 17).

Auch wenn er zuweilen pflichtvergessen ist, ist er doch auch immer hilfsbereit. Am Grimmauldplatz befreit er Ron Weasley aus einer Kollektion alter purpurner UmhĂ€nge, die versucht hatten, ihn zu erwĂŒrgen (HP5, 6), zu Weihnachten besorgt er einen großen Weihnachtsbaum, den er mit lebenden Feen schmĂŒckt, und er "borgt" sich ein Auto, mit dem er Harry, Hermine Granger und die Weasleys zum St.-Mungo-Hospital fĂ€hrt (HP5, 23).

Im FrĂŒhjahr 1997 kommt Mundungus Fletcher dann nicht mehr ungeschoren mit seinen zwielichtigen TĂ€tigkeiten davon: Bei einem versuchten Einbruch nutzt er die Angst vor Lord Voldemorts toten Gefolgsleuten aus, indem er sich selbst als Inferius ausgibt. Er wird jedoch geschnappt und in das ZauberergefĂ€ngnis Askaban gesperrt. (HP6, 21)

Doch schon im Sommer 1997 scheint Mundungus wieder aus Askaban entlassen worden zu sein, da er nĂ€mlich einer von 13 Gefolgsleuten ist, die Harry am Samstag vor seinen 17. Geburtstag zum Fuchsbau eskortieren. Mundungus, Ron, Hermine, Fred, George und Fleur Delacour stellen sich außerdem noch als "Harry Potter Doubles" zur VerfĂŒgung. Alle Sechs werden durch einen Schluck Vielsafttrank zu "Harrys" und dienen so als TĂ€uschungsmanöver fĂŒr einen ĂŒberraschenden Angriff der Todesser. Jeder "Fake Potter" wird einem Auror zugeteilt, mit dem er dann zu einem bestimmten Treffpunkt fliegen soll. Mundungus fliegt zusammen mit Mad-Eye Moody auf einem Besen. Doch schon kurz nach dem Start der Expedition werden alle von Todessern aufgespĂŒrt und es kommt zu dramatischen KĂ€mpfen. Mundungus gerĂ€t in Panik, als er und Mad-Eye direkt als erstes von den Todessern angegriffen werden. Mad-Eye versucht noch Mundungus aufzuhalten, doch dieser disappariert. Voldemort persönlich trifft Mad-Eye dadurch mit einem Fluch mitten ins Gesicht, welcher sofort tot ist. (HP7, 4 und 5)

Nachdem alle außer Mundungus und Mad-Eye mehr oder weniger sicher im Fuchsbau angekommen sind, kommen Spekulationen auf, ob Mundungus evtl. der jenige welcher war, der sie an die Todesser verraten haben könnte. Doch Bill Weasley nimmt ihn in Schutz, denn schließlich war es Mundungus' Idee zusĂ€tzlich noch die Aktion mit den "Potter Doubles" zu machen. Wie sich spĂ€ter allerdings herausstellt, hat Severus Snape im Auftrag von Dumbledore Mundungus mit einem Verwechslungszauber belegt, um ihm die Idee mit den "Potter Doubles" einzureden. Von selber ist Mundungus also nicht darauf gekommen (HP7, 33). Mundungus weiß von alledem nichts. Er sagt spĂ€ter gegenĂŒber Harry, dass er Panik bekommen hat, als er Voldemort auf sich zu fliegen sah, und deshalb disappariert ist. Schließlich habe er sich nie freiwillig fĂŒr diese Aktion gemeldet, sondern wurde von Mad-Eye dazu gezwungen. (HP7, 5 und 11)

Als Harry, Ron und Hermine zurĂŒck zum Grimmauldplatz Nr. 12 gehen, um sich auf die Suche nach dem Medaillon und den anderen Horkruxen zu machen, fragt sich Harry, ob es wohl Mundungus war, der Sirius' altes Zimmer vollkommen durchwĂŒhlt hat. Schließlich wusste Harry, dass Mundungus nach Sirius' Tod dort eingebrochen war und Dinge gestohlen hat. Da war es auch möglich, dass er Sirius' Zimmer durchforstet hat. Als sie das Medaillon nicht finden, rufen sie Kreacher, den alten Hauselfen, herbei und befragen ihm nach dem Medaillon. Er sagt ihnen, dass Mundungus es gestohlen und er ihn dabei beobachtet hat. Daraufhin beauftragt Harry Kreacher Mundungus zu suchen und ihn in den Grimmauldplatz zu bringen. (HP7, 10)

Erst ein paar Tage spĂ€ter kommt Kreacher mit Mundungus zurĂŒck. Nach einem kleinen Fluchtversuch von Mundungus, befragt Harry ihn nach dem Medaillon. Mundungus sagt allerdings, dass er es nicht mehr habe. Er musste es in der Winkelgasse an eine Frau aus dem Ministerium abgeben, da diese ihn sonst wegen einer nicht vorhandenen Verkaufslizenz ein Bußgeld aufgehalst hĂ€tte. Nach der Beschreibung von Mundungus handelt es sich bei dieser Frau um Dolores Umbridge, die ehemalige Lehrerin in Verteidigung gegen die Dunklen KĂŒnste in Harrys fĂŒnftem Schuljahr. (HP7, 11)

Unter den GegenstĂ€nden, die Mundungus aus Sirius' Haus hat mitgehen lassen, befand sich auch Sirius' Spiegel, das GegenstĂŒck zu dem, den Harry besitzt. Diesen Spiegel verkauft er an Aberforth Dumbledore1, dem Bruder von Albus Dumbledore. Albus erklĂ€rte Aberforth was dies fĂŒr ein Spiegel ist und bat ihn Harry damit im Auge zu behalten. Durch diesen Spiegel ruft Harry im Anwesen der Malfoys um Hilfe, woraufhin Aberforth Dobby schickt um alle aus dem Anwesen heraus zu teleportieren. Bei dieser Rettungsaktion wird Dobby jedoch von Bellatrix Lestrange getötet. (HP7, 23 und 28)

Quelle: HP2, HP4, HP5, HP6, HP7


Quellennachweis und Anmerkungen:

  1. Live-Chat von Bloomsbury, 30. Juli 2007

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