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Fanfiction

Unbreakable Truth - Kapitel 4. Im Eberkopf

von Sisilia D.S.

4. Im Eberkopf





Die Straße von Hogsmeade lag im Halbdunkeln, nur ein paar Laternen brannten, die aber sehr wenig Licht zu spenden schienen.
Fest in ihren Umhang gehüllt und die Kapuze tief ins Gesicht gezogen, ging Sisilia die Straße entlang und sah sich nach allen Seiten genau um. Sie umgab das komische Gefühl beobachtet zu werden. Sie fühlte sich auch irgendwie nicht wirklich wohl hier. Sie war vom Nebel umhüllt und das war eindeutig ungewohnt, vor allem für diese Jahreszeit.
Keine Menschenseele befand sich auf der Straße. Überall in den Häusern waren die Vorhänge fest vorgezogen, so dass sie nur sehr schwachen Lichtschein, der kaum wahrzunehmen war, durch die Fenster warfen.
Laut ihrer Information, musste sich der Eberkopf eine Querstraße weiter befinden.
So leise und unauffällig wie möglich, ging sie weiter, wobei sie sich immer wieder nach allen Seiten umsah. Ihre Blicke wanderten suchend an den Häuserfronten entlang und da entdecke sie das Schild mit dem gezeichneten Eberkopf darauf.
Hier war sie Richtig. Noch einmal sog sie die frische Nachtluft in ihre Lungen und ging auf die Türe der Kneipe zu.
Sofort stieg ihr der Geruch von Ziegen in die Nase und ein Schmunzeln huschte über ihr Gesicht.
Scheinbar hatte er die Versuche mit den Tieren immer noch nicht aufgegeben.

Wie lange hatte sie ihn nicht mehr gesehen?
Im Grunde war sie böse auf ihn. Denn er hatte sie die ganzen Jahre so gut wie nie besucht und wäre Albus nicht gewesen, hätte sie wohl gar nichts von und über ihrem Großvater gehört. Doch jetzt war er ihr einziger lebender magischer Verwandter, den sie noch hatte.

Knarrend schwang die Türe nach innen auf und ein schwerer Dunst aus Rauschwaden schlug ihr entgegen. Der Geruch von Bier und Tabakqualm war nicht viel besser, als der Gestank von den Ziegen.
Da der Raum nur spärlich beleuchtet war, konnte man von den Gästen nicht viel erkennen, doch die wirkten genauso düster die Schenke und insgeheim war sie froh, nicht so viel von dieser sehen zu können.
Immer noch fest in ihren Umhang gehüllt, ging sie weiter in den Raum hinein und sah sich nach einem freien Platz um. In einer Ecke fand sie einen kleinen Tisch, den sie ansteuerte und platz nahm. Langsam ließ sie erneut ihren Blick durch den Raum wandern. Direkt am Nachbartisch, saßen zwei Männer, die man wirklich als hässlich bezeichnen konnte. Der eine hatte einen kugelförmigen Glatzkopf, der über und über mit Warzen übersäht war. Angewidert verzog Sisilia das Geicht, als der Kerl auch noch einen kurzen Blick in ihre Ecke warf. Doch auch der andere Mann sah nicht viel besser aus. Von seiner Nase fehlte ein Stück und eines seiner Augen hing starr im seinem Gesicht, nur um kurz daraufhin in seiner Höhle wild zu rotieren. Zwar trug dieser Mann einen großen Hut, den er sich tief ins Gesicht gezogen hatte, aber dennoch hatte sie kurz einen Blick auf sein Gesicht erhaschen können.
In dem Moment nahm sie einen Schatten neben sich wahr und drehte den Kopf. Ihr Blick fiel auf einen schon älteren Mann, der lange graue Haare und einen ebenso langen grauen Bart hatte. Eine dreckige Schürze war um seinen Bauch gebunden, mit dessen Ecke er in einem ebenso schmutzigen Glas herum rieb, wobei er den Dreck in dem Glas eher gleichmäßig verteilte, als es wirklich sauber zu machen.
„Was kann ich Ihnen bringen?“, fragte er mit einer ruppigen und lustlosen Stimme.
Einen Moment mustert Sisilia ihren Großvater. Seine Augen lagen tief in den Höhlen, so als hätte er schon lange nicht mehr richtig geschlafen, er wirkte verdammt müde und sehr, sehr alt. Sorge und Angst stiegen nun in ihr hoch, als sie ihn so sah und das überwog in dem Moment um so viel mehr, dass sie ihre Wut auf ihn vollkommen vergaß.
„Was kannst du mir denn Empfehlen?“, fragte sie und zog während sie sprach ihre Kapuze etwas zurück, so dass er ihr Gesicht sehen konnte.
Seine Augen wurden groß, als er sie tatsächlich erkannte. Dann fast panikartig, blickte er sich im Raum um, packte sie am Arm und zog sie mit sich.
Aus den Augenwinkeln nahm sie wahr, wie der Mann am Nebentisch einen schnelle Handbewegung unter seinen Umhang machte, doch ihr Großvater gab diesem ein kurzes Handzeichen und winkte ab, woraufhin dieser seine leer Hand wieder hervorzog.
Aberforth zog seine Enkelin mit sich hinter die Bar und durch eine Türe in den Raum dahinter.
„Beim Barte des alten Merlin! Sisilia, was machst du hier?“, fuhr er sie erstaunt und sich immer wieder ängstlich umblickend an.
„Was für eine freundliche Begrüßung. Ich hatte gehofft, dass du dich wenigstens etwas freuen würdest, mich nach der langen Zeit wieder zu sehen“, sagte Sisilia jetzt und ihr Stimme klang schnippisch und etwas enttäuscht.
„Sisilia! Natürlich freu ich mich, doch ich hätte nie und nimmer hier mit dir gerechnet.“
„Und warum nimmst du mich dann nicht einfach in den Arm?“, fragte Sisilia schließlich und breitete ihre Arme aus. Ein Lächeln glitt über seine müden Augen und er kam ihrer Aufforderung zu ihrer Freude gleich nach.
Mit einem leisen Seufzen ließ sie sich gegen ihn sinken, als er seine Arme um sie legte.
„Mein Kleines, ich habe dich so sehr vermisst und du bist deiner Mutter wirklich sehr ähnlich geworden“, seufzte er, während er sie wieder ansah.
„Doch nicht so sehr, wie ich dich. Warum hast du mir so selten geschrieben?“, fragte sie ihn, während sie ihren Kopf wieder an seine Schulter gelehnt hatte. Er seufzte leise und strich mit seiner Hand über ihr Haar.
„Du kennst die Gründe“, antwortete er nur knapp und ihr war klar, dass er nicht vorhatte, noch etwas dazu zu sagen. Selbst Albus hatte es ihr immer wieder erklärt, dass er nun mal so sei und sie es einfach akzeptieren müsste, sie würde ihn nicht mehr ändern können. So beließ sie es jetzt einfach dabei, auch wenn es ihr schwer fiel. Im Grunde war sie ja auch schon zufrieden, dass er nicht darauf bestand, dass sie sofort wieder nach Deutschland abreisen sollte, was sie aber auf keinen Fall tun würde, das stand für sie schon von vornherein fest.
„Ich fürchte, ich muss langsam mal wieder nach meinen Gästen sehen, bevor sie anfangen, meine Kneipe auseinander zu nehmen, weil sie nichts mehr zu trinken bekommen. Warum kommst du nicht morgen Vormittag zu mir und wir reden in aller Ruhe?“, fragte er sie und legte seine Hände auf ihre Oberarme.
In seinen Augen konnte sie lesen, dass er sich wirklich freute sie wieder zu sehen.
„Ein anderer Vorschlag. Du kommt morgen früh zum Frühstück zu mir“, brachte sie nun an.
„Warum nicht? Das hört sich wunderbar an. Wenn du dann ein schönes deutsches Frühstück machst, dann bin ich gegen acht morgen früh bei dir oder sagen wir halb neun. Ich weiß nicht, wie langen das heute Nacht hier noch geht. Vielleicht werfe ich aber auch alle einfach nach der Sperrstunde raus“, gab er mit einem Daumenzeig in die Schenke zurück.
„Von mir aus auch um neun. Hauptsache du kommst“, erklärte sie lachend.
„Worauf du dich verlassen kannst, Kleines! Du wohnst zuhause?“, fragte er nach, worauf hin sie nickte.
„Dann bis morgen“, sagte er, drückte sie noch einmal und sie gab ihm einen Kuss auf die Wange, bevor er sich wieder knurrend auf den Weg in die Schenke machte, wo sie schon einige ungehaltene Stimmen hören konnte, die nach Butterbier und Feuerwhisky riefen.
Kurz sah sie ihm noch hinterher, bevor sie durch die Hintertüre das Lokal verließ und direkt in dem dunklen Hof disapparierte.



*****



Der nächste Vormittag wurde wunderschön. Sisilia hatte, wie ihr Großvater es sich gewünscht hatte, ein typisch deutsches Frühstück gemacht und sie hatten sich dabei sehr lange ausführlich unterhalten.
Bis auf die Tatsache, dass sie Snape getroffen hatte, erzählte sie ihm alles, was sie in den letzten Tagen erfahren hatte. Auch äußerte sie ihm gegenüber den Verdacht, dass ihr die Tatsache, dass Snape Albus so einfach ohne irgendeine Gegenwehr hatte töten können, mehr als merkwürdig vorkam und so gar nicht zu ihrem Großonkel passen würde.
Aberforth hörte sich das an, jedoch äußerste er sich nicht dazu. Im Gegenteil, er wechselte sogar das Thema und fragte sie aus, was sie denn für die nächste Zukunft geplant hätte.
„Bis jetzt nichts konkretes, keine bestimmten Pläne. Das heißt, ich hatte überlegt, falls die Schule wieder geöffnet werden sollte, dort meine Hilfe anzubieten. Es kann ja sein, dass nicht alle Lehrer zurückkehren werden. Und wie du weißt, war es schon immer mein Wunsch zu unterrichten“, antwortete sie, immer noch etwas verblüfft über seinen plötzlichen Themawechsel, aber dann beschloss sie doch, es einfach auf sich beruhen zu lassen. So gut kannte sie ihren Großvater und wusste, wann er über etwas nicht reden wollte.
„Vielleicht ist das sogar eine gute Idee. Und wenn du es dann auch noch schaffen könntest Harry Potter dazu zu überreden, wieder in die Schule zu gehen…?“, fügte er zu ihrer weiteren Überraschung an.
„Da mache ich mir keine allzu großen Hoffnungen. Er hat wohl schon seine eigenen Pläne. Aber keine Sorge, ich werde auf jeden Fall noch mit ihm darüber reden, wer weiß, vielleicht kann ich ihn doch noch überzeugen. Vielleicht sogar schon heute Abend. Er hat mich zu seinem Geburtstag eingeladen.“
„Du willst doch da nicht hingehen? Ich meine zumindest nicht als Sisilia Dumbledore?“, fragte er mit einem besorgten Blick nach.
„Keine Sorge. Ich habe mit Mr. Potter besprochen, dass er mich den anderen als Lisa Dorel und seine Vermieterin vorstellen wird“, begann sie und als sie seinen besorgten Gesichtsausdruck sah, fügte sie noch beschwichtigend an:
„Keine Angst, ich verspreche, ich werde sehr vorsichtig sein. Doch ich denke, du wirst verstehen, dass ich nur zu gerne die andern vom Orden kennen lernen würde.“
„Vom Orden?“, lachte er jetzt fast sarkastisch auf. „Ich bin mir nicht mal mehr so sicher, ob es diesen Orden überhaupt noch gibt“, knurrte er dann nachdenklich und rieb sich mit der Hand durch seinen Bart.
„Jetzt hör aber auf, Großvater. Wenn Albus uns hören würde, der würde dir eine Gardinenpredigt halten. Ihr werdet doch jetzt nicht etwa aufgeben wollen. Das hätte mein Onkel und dein Bruder, nie und nimmer gewollt“, sagte sie tadelnd, wenn nicht sogar schon leicht wütend.
„Kind, das habe ich damit nicht sagen wollen. Natürlich machen wir weiter, aber es ist eben nicht mehr das Selbe ohne ihn.“, gab er leise zurück und senkte den Kopf.
Langsam erhob Sisilia sich, ging zu ihm hinüber und kniete sich, eine Hand auf die seine legend, welche auf seinem Knie lag, vor ihn hin.
„Er fehlt uns allen. Doch er hätte sicherlich gewollt, dass wir nicht aufgeben“, versuchte sie ihn zu trösten und kam sich aber irgendwie komisch dabei vor, denn bisher war immer Albus es gewesen, der alle getröstet und mit aufmunternden Worten versöhnt hatte.
Aberforth Dumbledore sah seine Enkelin einen Moment lang nachdenklich an, dann nahm er ihre Hand in die seine und drückte diese fest.
„Eigentlich sollte ich derjenige sein, der dich tröstet und nicht umgekehrt. Ich weiß doch, wie sehr du an Albus gehangen hast, er war nach dem Tod deiner Eltern, der derjenige, der sich um dich gekümmert hat.“
„Shhh. Nicht doch. Ich habe ihn sehr lieb gehabt, wer hat das nicht, doch ich hab dich genauso lieb und wir werden uns jetzt regelmäßig sehen. Alles aufholen, das verspreche ich dir“, bei ihren letzten Worten nahm sie ihn einfach in ihre Arme und hielt ihn ganz fest.
„Und ich verspreche dir, dass ich ab jetzt immer für dich da sein werde“, versprach er ihr mit rauer Stimme.

Sie hatten das Frühstück und ihre Gespräche bis zum Mittag hin ausgedehnt, doch weil Sisilia noch nach London musste, um etwas zu besorgen, mussten sie ihr Treffen beenden. Mit dem Versprechen, sich bald wieder zu sehen, verabschiedete sich Aberforth herzlich von ihr, nahm sie noch einmal in den Arm und gab ihr einen Kuss auf die Stirn.
„Wie deine Mutter“, sagte er lächelnd und sah ihr in die Augen, die ihn in dem Moment glücklich anstrahlten.
„Pass auf dich auf, mein Kind“, mit diesen Worten verabschiedete er sich und keine halbe Stunde später machte sich Sisilia auch schon auf in die Stadt.

(Ich muss immer wieder mal betonen, dass diese FF schon fertig geschrieben war, bevor der 7. Band veröffentlicht wurde. Ähnlichkeiten, oder gleiche Ideen wie in Buch 7, sind einfach nur gut geraten von mir oder Zufall. Diese FF wurde vor erscheinen von Band 7 fertig gestellt

Wer fragen hat, oder etwas zur FF schreiben möchte, nur zu, ich bin gespannt auf eure Meinungen

LG Sisilia)


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Daniel ist total nett. Er ist klasse. Er spielte mir gute Musik vor. Ich hatte immer noch Beatles gehört bis ich hierher kam. Er ist sehr leidenschaftlich. Für sein Alter hat er einen guten Geschmack.
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