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Fanfiction

Der Fluch des dunklen Lords - Kapitel 22

von Hermine Watson

Kapitel 22

In der Zwischenzeit sprach Ron mit Dumbledore als Mathew zu ihnen kam. "Ich dachte du wolltest mit in die Stadt kommen. Mary und ich wollen jetzt los, sonst wird es zu spät." "Ja ist gut. Ich komme. Also Ron du musst dir keine Sorgen machen, der Zauberstab ist sicher bei mir." Mit diesen Worten ging er hinter Mathew nach draußen. Ron sah wie die Kutsche vom Hof fuhr und überlegte was er jetzt machen sollte. 'Ich werde mal Hermine suchen. Jetzt wo ich weiß, dass sie keinen Zauberstab hat und Dumbledore nicht gesagt hat, ob sie trotzdem weiter eine Gefahr ist, kann ja nichts passieren.'

Er fand sie auf einer Bank neben der Scheune im Schatten liegen und lesen. "Hi Hermine, bist ja schon wieder am lesen und das bei so schönem Wetter." "Hi Ron, das ist aber schön das du kommst. Setz dich."

Sie machte ihm Platz und legte das Buch zur Seite und schaute Ron verführerisch an. Ron, der nichts davon bemerkt hatte setzte sich und die beiden unterhielten sich über alles mögliche. Als Ron erzählte, dass Dumbledore mit Mathew und Mary in die Stadt gefahren war, huschte ein unauffälliges Lächeln über Hermines Lippen. Sie rückte dichter an Ron und nahm seine Hand. "Jedenfalls hast du Zeit für mich. Harry hat ja nur noch Augen für Cho." "Das stimmt nicht. Harry war immer bei dir", sagte Ron, dem jetzt gar nicht mehr so wohl war. 'Was soll dass? Warum sieht sie mich so komisch an. Was spielt sie für ein Spiel mit Harry und mir.' "Ach Ron wie schön es ist mit dir zusammen zu sein."

Bevor Ron etwas erwidern konnte, spürte er ihre Lippen auf seinen. Ron schob sie vorsichtig von sich weg. "Hermine, was soll das? Warum fängst du an mich zu küssen?" "Ron, ich habe es die ganze Zeit gewusst, wir gehören zusammen. Ich wollte es mir nur nicht eingestehen." "Aber was ist mit Harry? Du liebst ihn doch." "Ach Harry. Er war nur Mittel zum Zweck. Und jetzt hör auf weiter an ihn zu denken."

Sie fing wieder an ihn zu Küssen und langsam wanderte ihre Hand unter sein T-Shirt. Ihre Küsse wurden immer stürmischer und sie wollte jetzt mehr als nur küssen. Ron fühlte sich überhaupt nicht gut, aber er konnte nicht wiederstehen, als ob ein Zauber ihn dazu brachte. Auch seine Hand wanderte unter ihr T-Shirt und seine Küsse wanderten von ihrem Mund zum Hals und langsam immer tiefer. Sie verfielen in eine lange und heftige Knutscherei. Er merkte nicht wie sie ihm seinen Zauberstab aus der Tasche zog und ihn an sich nahm.

Nachdem sie ihn hatte, stieß sie Ron von sich weg. "Hermine was soll das ganze?", fragte Ron wütend. Bevor er aber weiter reden konnte, richtete Hermine Ron's Zauberstab auf ihn. "Wo sind Harry und Cho?", fragte sie und sah ihn mit einem Blick an, der es Ron eiskalt den Rücken runterlaufen ließ. Als er ihr nicht antwortete, meinte sie: "Ich werde sie finden. Ich werde den ganzen Hof nach ihnen absuchen, denn vom Hof würde Harry sicher nicht gehen", und machte sich mit erhobenen Zauberstab auf den Weg. Ron wusste wo die beiden hingegangen waren. Er hatte vom Haus aus gesehen, dass sie hinter das Haus gegangen waren.

Vorsichtig und oft nach hinten blickend schlich er zu ihnen. Als er bei ihnen war unterhielten sich Harry und Cho gerade über Hermine's Verhalten und das er sie nicht an Voldemort verlieren will, als er Ron sah. "Ron was ist denn los. Du bist ja ganz bleich." "Harry, Cho ihr müsst euch verstecken. Hermine hat .." "Harry da kommt Hermine. Aber woher hat sie den Zauberstab? Du hast doch gesagt, Dumbledore hat ihn sicher bei sich?" "Es ist ja auch meiner. Sie hat ihn .." "Stupor." Hermine war Ron unauffällig gefolgt und hatte ihn jetzt mit dem Schockzauber zum Schweigen gebracht. "Hermine was hast du vor?", fragte Harry und griff nach seinem Zauberstab. Aber er wusste, dass er gehen sie keine Chance hatte.

Und jetzt erst recht nicht, wo Voldemort seine Finger mit im Spiel hatte. Cho sah ängstlich von Harry zu Hermine und dann zu Ron, der am Boden zu Hermines Füssen lag. Mit dem Fuß stieß sie ihn an, er bewegte sich nicht. Harry ahnte was Hermine vor hatte. Sie wollte Cho und ihn aus dem Weg räumen. Als ob sie seine Gedanken lesen könnte, sagte sie: "Harry bleib unbesorgt. Von dir will ich erst mal gar nichts. Na komm schon Cho, oder traust du dich nicht?" "Hermine was soll das ganze! Nur weil ich mich mit Harry unterhalten habe und er mir seine Sorgen erzählte hatte, die er sich um dich macht, musst du ja nicht so eine Show abziehen." "Cho hör bitte auf sie zu reizen. Das ist keine Show von ihr. Voldemort hat sie unter Kontrolle. Sie handelt in seinem Auftrag und unter seinem Willen."

Für einen Moment schien Hermine dem Willen Voldemorts zu entkommen. "Nehmt den Zauberstab, schnell", rief sie den beiden zu. Bevor Cho ihn aber greifen konnte, hatte Hermine ihn wieder auf sie gerichtet. Voldemorts Wille war einfach zu stark um sich ihm länger zu wiedersetzen. Die beiden rechneten mit dem Schlimmsten, denn Voldemort hatte keine Probleme damit jemanden zu töten und er hätte endlich sein langersehntes Ziel erreicht. Nämlich Harry umzubringen. Wie sich Hermine hinterher fühlte, wenn sie weiß, das sie ihren Liebsten ermordet hatte, war ihm völlig egal. Doch bevor Hermine einen Zauberspruch sagen konnte kam Dumbledore mit erhobenem Stab auf die Wiese gelaufen. "Hermine nicht. Lass den Zauberstab fallen."

Erleichtert sahen Cho und Harry zu Dumbledore. Hermine drehte sich erschrocken um und sah Dumbledore mit erhobenen Zauberstab an. "Glauben sie, dass ich jetzt Angst vor ihnen habe?" "Hermine, du kannst keinem von uns etwas tun. Ich weiß, dass keine schwarze Magie in dir steckt, somit bist du auch nicht in der Lage Cho oder deinen geliebten Harry Schmerz zu zufügen." "Da wäre ich mir an ihre Stelle nicht so sicher." Sie schwenkte den Zauberstab und Dumbledore ging zu Boden und blieb regungslos liegen. Hermine war in der Lage Zauber durchzuführen ohne sie laut auszusprechen. "Harry wir sind verloren. Dumbledore war unsere letzte Hoffnung." "Und jetzt bist du dran Cho. Ich lasse nicht zu, dass du mir Harry wegnimmst." "Hermine, ich habe nur mit Cho geredet, weiter nichts. Sie weiß, dass wir zusammen sind. Du hast also keinen Grund zur Eifersucht. Ich liebe nur dich." Harry wusste das sein Gerede nichts nützte, aber er versuchte damit Zeit zu gewinnen und Cho vielleicht das Leben zu retten, falls sie sie umbringen wollte.

Keiner wusste warum sie es auf Cho abgesehen hatte. Vielleicht war es eine Taktik um Cho Angst einzujagen, damit sie weg lief und Harry ganz allein mit ihr war. Nein an ihrem Blick sah er das sie ihr nicht nur Angst einjagen wollte. Es war ihr wohler Ernst, sonst hätte sie Dumbledore nicht mit dem Lähmzauber außer Gefecht gesetzt. "Harry das sagst du nur um ihr Leben zu retten. Aber das wird ihr nicht helfen." Sie holte Luft, da es ihr wohl schwer fiel den Todesfluch auszusprechen. 'Hatte Dumbledore doch Recht. Sie hat keine schwarze Magie in sich, daran kann auch Voldemort nichts ändern, oder vielleicht doch? Sie sieht so entschlossen aus.' "Avada ..." "Nein Harry tu was. Ich will nicht sterben. Halte sie auf", schrie Cho.

Harry wollte nicht glauben, dass Hermine den Fluch wirklich ausspricht und sprang vor Cho, um den Fluch abzufangen, obwohl er damit sterben würde. Er richtete seinen Zauberstab auf sie und überlegte, wie er sie außer Gefecht setzten konnte, ohne ihr ernsthaft wehzutun. Er sah wieder die Bilder vor sich, als Wurmschwanz Cedric mit diesem Fluch umgebracht hatte. Ihm viel aber keiner ein und den Todesfluch konnte er nicht aufhalten. Bei Voldemort ging es, weil ihre beiden Stäbe Brüder waren, doch bei Hermines würde es nicht funktionieren.

Die Sekunden strichen dahin und Harry wartete darauf, dass sie den Fluch aussprach. Sie brachte es aber wohl nicht fertig. Sie wiederholte ihn ein paar mal, brach aber immer wieder ab. Harry sah Tränen in ihren sanften Augen. “Mini, komm lass den Zauberstab fallen. Du kannst mich nicht töten, du liebst mich doch.“ “Harry ich ...“ “Voldemort kann dich nicht dazu zwingen. Du musst stark sein gegen seinen Willen. Ich weiß, dass du dass schaffest. Und ich werde dir versuchen zu helfen.“

Hermine schaffte es aber nicht. Sie hatte immer noch den Zauberstab auf Harry gerichtet und sah jetzt wieder so entschlossen aus, dass Harry damit rechnete, das sein Leben gleich zu Ende war. Doch dann passierte etwas, dass Harry und Cho den Atem stocken ließ. Hermine starrte auf Harry, ließ den Zauberstab fallen und ging dann selbst zu Boden. "Das war aber knapp." Harry sah auf und erkannte Mathew. "Mathew, Gott sei Dank. Was hätten wir bloß ohne dich gemacht?" Dumbledore konnte sich wieder bewegen, da der Lähmzauber nach ca. 1 Minute seine Wirkung verlor. Er sah seine Freund dankbar an. Mathew kam zu ihm und half ihm beim aufstehen. Harry sah von Mathew zu Hermine. "Harry du kannst unbesorgt zu ihr gehen. Sie wird noch eine ganze Zeit ohne Bewusstsein sein, auch nach der Aufhebung, aber ich musste einen solchen starken Schockzauber nehmen. Sonst hätte sie dich ohne mit der Wimper zu zucken aus dem Weg geräumt."

Er richtete den Zauberstab auf sie und sagte: "Enervate." Harry ging trotzdem vorsichtig zu ihr. Er konnte nicht glauben, dass sie ihn wirklich getötet hätte, wenn Mathew nicht gekommen wäre. Er zögerte sie zu berühren, tat es aber dann doch. Er drehte sie vorsichtig auf den Rücken und sah sie an. Mathew erlöste Ron aus seiner Starre und erfuhr dann was alles passiert war. "Es ist meine Schuld. Ich hätte dir sagen müssen, dass keiner mit ihr allein sein sollte," sagte Dumbledore zu Ron, der neben Cho und Mathew bei ihm stand und zu Harry und Hermine schaute. "Professor Snape wird auch noch kommen. Entweder heute noch oder morgen. Ich habe ihn gebeten uns zu helfen."

Harry achtete nicht auf Dumbledores reden. Er sah eine Kette um Hermines Hals, die er noch nie bei ihr gesehen hatte, oder war es ihm nur nicht aufgefallen? 'Sicher hat sie die von ihren Eltern bekommen. Aber warum hat sie es nie erwähnt? Bestimmt hat sie es nur vergessen. Aber warum hält sie den Anfänger fest?', dachte Harry. Vorsichtig löste er ihre Finger von dem Anhänger und erkannte eine Schlange mit einem Kristallauge. "Kommt mal schnell. Ich glaube habe was wichtiges gefunden, das uns weiterhelfen könnte." Die fünf kamen und sahen auf den kleine Anhänger. "Das muss sie mit Voldemort verbinden. Wir müssen ihr die Kette abnehmen." "Warte Harry, vielleicht liegt auf der Kette ein Fluch. Voldemort wird es uns sicher nicht so leicht machen. Wir müssen warten bis Hermine wieder zu sich kommt. Sie kann uns dann sicher sagen, was es mit dieser Kette auf sich hat", sagte Dumbledore.

Mathew nahm Hermine vorsichtig auf den Arm und sie alle gingen ins Haus. Ron ging mit Harry und Cho in einem großen Abstand hinterher. Er konnte immer noch nicht begreifen, dass Hermine ihn angegriffen hatte. "Harry, ich kann es immer noch nicht glauben. Erst greift sie mich an und dann auch noch Dumbledore." "Ja mir geht es genauso. Wie ist sie eigentlich an deinen Zauberstab gekommen?", fragte Harry und sah ihn an.

Ron wurde rot und hielt Harry fest, damit sie noch ein Stück hinter Cho waren. Ron wollte nicht, dass es jeder erfährt. Dann erzählte er alles, was sich auf der Bank an der Scheune abgespielt hatte. Harry sah entsetzt zu ihm. "Was sie hat sich an dich rangeschmissen? Ich glaube es nicht. Sie regt sich darüber auf, wenn ich mich ganz normal mit Cho unterhalte und selbst knutscht sie mit dir rum. Wer weiß was noch passiert wäre. Und alles nur um an deinen Zauberstab zu kommen."

Harry schrie schon fast und er war so was von geladen, dass sein Gesicht ganz rot war. Cho hatte Harrys und Rons Worte trotz des Abstandes verstanden und blieb nun stehen. "Harry beruhige dich. Hermine wird es sicher nicht von sich aus getan haben. Du darfst sie deswegen nicht hassen oder so. Du musst ihr Kraft geben sich gegen Du-weißt-schon-wen zu wiedersetzen", sagte sie. "Ja Harry. Cho hat recht. Sie würde nie mit einem anderen rumknutschen, dass weißt du doch ganz genau. Als sie vor zwei Jahren mit Viktor Krum zusammen war, hat sie nicht mal einen anderen angeguckt. Sie hat dich auf dem Bahnhof King Cross zum Abschied nur freundschaftlich auf die Wange geküsst."

Harry erinnerte sich nur sehr ungern an das vierte Jahr zurück. Es war das Jahr, wo er am Trimagischem Turnier teilgenommen hatte. Und wo Voldemort wieder stärker wurde und Cedric umgebracht hatte. Als er an Cedric dachte, sah er zu Cho. Auch sie schien an Cedric zu denken, in den sie verliebt war, denn in ihrem Auge war eine Träne zu sehen. "Oder als sie sich nach einem Jahr nach den Ferien uns erzählt hat, dass sie immer noch mit Viktor zusammen ist und die ganze Zeit treu war. Und kurze Zeit später kam ein Brief in dem er mit ihr Schluss gemacht hatte, weil er sich in eine andere verliebt hatte und sie schon seit einem halben Jahr zusammen waren. Ich habe echt geglaubt sie geht daran kaputt. So hatte ich sie noch nie erlebt. Sie passte nicht im Unterricht auf. Konnte keine Frage, die ihr die Lehrer stellten beantworten. Sie aß kaum noch was und wäre beinah aus den Latschten gekippt." "Ja ihr habt recht. Ich weiß doch, dass sie mit dir nur durch Voldemorts Willen rumgeknutscht hat. Ich hasse sie auch nicht. Doch ich bin irritiert, denn ich weiß nicht wie ich mich ihr gegenüber verhalten soll. Wer weiß was alles passiert wäre, wenn Mathew nicht gekommen wäre. Ich weiß nicht woran es lag, aber ich konnte ihr nichts tun. Ich wollte ihr nur den Zauberstab aus der Hand zaubern, aber es ging nicht."

Als sie im Haus waren brachte Mathew Hermine in ihr Zimmer, wo Harry bei ihr blieb. Sirius, der von seinem Auftrag, Voldemort ausfindig zu machen wieder da war, erklärte sich bereit Wache zu stehen und sofort einzugreifen, wenn Hermine Harry ein weiteres Mal angreifen würde. Ron wollte auf keinen Fall in der Nähe von Hermine sein. Er hatte Angst, dass sie ihn wieder angreifen würde und ihn vielleicht noch ernsthaft verletzen würde. Harry zeigte dafür Verständnis und war seinem Freund deswegen auch nicht böse. Er selbst fühlte sich in ihrer Gegenwart nicht so wohl wie früher. Wenn sie sich im Schlaf bewegte, verfolgte Harry sie genau um bei drohender Gefahr sofort eingreifen oder nach Sirius rufen zu können.

Am Abend kam sie langsam zu sich. "H-Harry w-was ist passiert? Warum bin ich denn in meinem Zimmer?", fragte sie leise. "Du hast Ron mit dem Schockzauber angegriffen und Dumbledore mit dem Lähmzauber außer Gefecht gesetzt. Dann hast du mit Rons Zauberstab Cho und mich bedroht. Kannst du dich denn an nichts erinnern?", fragte Harry, als er ihren erschrockenen Blick sah. "Nein, ich weiß nur noch das ich auf der Bank lag und gelesen habe, als Ron kam und ..." Hermine stockte und sah schüchtern und ängstlich zu Harry hoch. "Harry, da ist noch etwas, was ich dir sagen muss. I-ich habe mit Ron rumgeknutscht. Ich weiß wirklich nicht warum. Es ist wie ein Fetzen von meiner Erinnerung. Bitte verzeih mir." Sie sah Harry flehend und mit Tränen in den Augen an. 'Sie weiß davon, also ist es wohl nicht durch Voldemorts Willen passiert.' "Harry, bitte sag doch was." "Du weißt also das mit Ron rumgemacht hast. Es waren ja nicht nur Küsse." "Harry, ich weiß nur das ich Ron geküsst habe, mehr nicht. Bitte Harry ich liebe dich doch und würde dich nie betrügen. Das musst du mir glauben."

Hermine sah verzweifelt zu Harry. Sie wusste nicht, wie sie ihm beweisen konnte, dass sie wirklich nur davon wusste Ron geküsst zu haben. "Mini ich würde dir ja gern glauben, aber es ist nicht so leicht. Du hast dich schon darüber aufgeregt, dass ich mich mit Cho unterhalten habe und nun erfahre ich von Ron, dass du dich an ihn rangeschmissen hast." "Was? Ich habe mich darüber aufgeregt, dass du dich mit Cho unterhalten hast? Davon weiß ich auch nichts. Harry hast du denn überhaupt kein Vertrauen zu mir, dass du an meiner Treue zweifelst?" "Klar vertraue ich dir. Sogar blind. Es tut mir leid, dass ich das in Frage gestellt habe. Aber seit Voldemort dich entführt hat bist du manchmal so anders."

Er strich ihr übers Haar und sie legte ihren Kopf auf seine Oberschenkel und schloss wieder die Augen. Mit einem Mal spürte Harry Hermines Hand unter seinem T-Shirt und sie schob es hoch. Sie fing an seinen Bauch zu küssen. Während ihre Küsse immer stürmischer wurden machten sich ihre Hände an seinen Hosenknopf zu schaffen. "Mini was soll das jetzt? Ich möchte das nicht", sagte Harry und versuchte sie wegzuschieben. Ihm war ihr jetziges Verhalten nicht geheuer, doch Sirius wollte er deswegen nicht rufen. "Ich dachte du willst dass schon die ganze Zeit von mir. Warum bist du sonst mit mir zusammen. Nur um mit mir zu reden? Oder zu zeigen, dass ich dir nicht wiederstehen konnte?", keifte sie. "Hermine, ich bin mit dir zusammen, weil ich dich liebe und nicht weil ich dich ins Bett kriegen will. Und ich weiß, dass du zu mir gesagt hast, dass du noch nicht so weit bist. Ich kaufe dir nicht ab, dass sich das so schnell geändert hat. Das bist nicht du selbst. Es ist nicht dein Willen Und jetzt geh runter von mir."

Auch Harry wurde laut. Hermine sah ihn trotzig an. "Harry ich will es aber jetzt. Hier ist niemand anderes, der es will. Ich liebe dich doch", giftete sie ihn an. Sirius, der alles draußen hörte stand bereit. Er wollte aber nicht ohne Harrys Aufforderung ins Zimmer kommen. "Hermine, du bist nicht du selbst. Du hast versucht mich umzubringen und das nennst du Liebe?" Harry war außer sich vor Wut. "Warum schreist du mich jetzt eigentlich so an Harry. Ich habe soweit ich weiß nichts schlimmes getan. Oder ist es immer noch wegen des Kusses?" Hermine sah ihn jetzt schüchtern und mit Tränen in den Augen an. Harry war über ihr Verhalten irritiert und sah sie an. 'Weiß sie nichts mehr darüber, was eben geschehen war?' Er merkte, dass sie Angst vor ihm hatte und ein ganzes Stück von ihm weggerückt war. "Mini, du brauchst keine Angst vor mir zu haben. Ich würde dir nie etwas tun. Ich möchte nur gern wissen, warum du manchmal so komisch bist und dich dann nicht einmal dran erinnern kannst." Er rückte zu ihr und nahm sie in den Arm.

Sie hörten Stimmen näher kommen. Die eine gehörte Dumbledore, die andere glaubte Harry nicht zu kennen. "Und Sirius alles in Ordnung, oder gab es irgendwelche Zwischenfälle?" "Nein Albus es war alles in Ordnung. Es gab nur einen heftigen Streit, aber es war nicht schlimmes, sonst hätte Harry mich gerufen."

Albus klopfte an die Tür und trat ein, gefolgt von dem Mann den Harry glaubte nicht zu kennen. Es war Arthur Weasley, der mit Dumbledore ins Zimmer kam. "Mr. Weasley, was machen sie denn hier? Wollen sie Ron besuchen, der ist in seinem Zimmer." "Nein Harry, Arthur ist im Auftrag vom Zaubereiministerium hier." "Haben sie etwas über Voldemort rausbekommen?" "Harry ich bin nicht wegen Du-weißt-schon-wen hier und du sollst seinen Namen nicht nennen. Ich bin wegen Hermine hier." Hermine kuschelte sich ganz eng an Harry, als ob sie ahnte, was jetzt kommt.

"Uns ist zu Ohren gekommen, dass sie Ms Cho Chang mit dem Todesfluch töten wollte." "Mr. Weasley sie steht unter Vol ... tschuldigung. Ich meinte unter Du-weißt-schon-wems Willen. Was passiert denn mit ihr." "Ich werde sie mitnehmen und dann wird sie nach Askaban gebracht." "Was, dass können sie nicht zulassen. Hermine ist unschuldig." "Harry, wir können uns nicht gegen das Ministerium stellen. Arthur tut nur seine Pflicht. Er wird alles versuchen, sie davor zu bewahren", sagte Dumbledore und versuchte Harry damit zu beruhigen. "Harry, du kannst mir glauben, dass mir das nicht leicht fällt. Ich kenne Hermine schon lange und weiß, dass sie keine schwarze Magie in sich hat. Nur das Ministerium ist da anderer Meinung. Sie ist so jung wie Ron und eure beste Freundin und wie mir Ron geschrieben hatte, seit ihr beide auch zusammen. Aber ich muss sie leider mitnehmen. Bitte komm Hermine." "Ich will da nicht hin. Professor tun sie doch was", sagte Hermine mit zitternde Stimme und klammerte sich an Harry, der sie auch ganz fest hielt.

Arthur und Albus versuchten sie zu trennen, was gar nicht so leicht war, denn sie ließen sich nicht los. Nur mit Sirius Hilfe schafften sie es endlich. "Harry ich will nicht nach Askaban. Tu doch was." Arthur zog sie mit etwas Gewalt mit sich auf den Flur und Sirius hielt Harry zurück, der Hermine von Arthur befreien wollte. "Arthur ist das nicht etwas übertrieben, wenn das Ministerium sie nach Askaban bringt. Sie ist genauso unschuldig wie ich es war, als ich in Askaban saß." "Ich weiß Sirius, aber wenn ich sie jetzt bei euch lasse, kommt höchst wahrscheinlich ein Dementor und was dann passiert wisst ihr ja. Es wird immer nur noch schlimmer. Ich muss Hermine mitnehmen, so leid es mir auch tut." Er ging mit Hermine im Schlepptau den Flur entlang. Hermine wehrte sich immer noch sehr stark und schrie nach Harry. Ron kam mit Mary Händchenhaltend und Cho die Treppe hoch um zu sehen was los war.

"Warum schreit Hermine so? Oh hallo Dad, was machst du denn hier und warum ziehst du Hermine hinter dir her?" Arthur war mit Hermine stehen geblieben. "Hallo Ron, ich muss Hermine mitnehmen. Sie hat versucht Cho Chang umzubringen." "Und weil sie unter Voldemorts Willen steht, muss sie nach Askaban", antwortete Harry, der sich von Sirius losgerissen hatte und auf den Flur gerannt kam." "Was? Dad, dass ... das kannst du nicht machen. Hermine ist unschuldig und zu jung um in Askaban zu verrotten."

Ron war außer sich. Nie hätte er gedacht, dass sein Vater so was tun konnte. Hermine versuchte weiterhin sich verzweifelt von Arthur los zumachen, doch sie schaffte es nicht und sie hatte auch keine Kraft mehr. "Harry, bitte hilf mir doch. Ich will da nicht hin", sagte sie so leise, dass es kaum zu hören war. Sie wusste, dass sie verloren hatte. Sie sah flehend zu Harry und dann zu Ron, der wie versteinert auf seinen Vater starrte. "Arthur komm, gehen wir runter und wenn Hermine sich etwas beruhigt hat, geht ihr ins Ministerium. Wer weiß, vielleicht wird sie auch nur verwarnt und muss nicht nach Askaban", sagte Dumbledore. "Ich komme mit. Ich möchte solange wie möglich bei ihr bleiben. Mr. Weasley, sie müssen bitte auf sie aufpassen und alles mögliche tun, damit sie nicht nach Askaban muss", sagte Harry und sah ihn bittend an. "Ich werde natürlich alles versuchen um das zu verhindern, aber versprechen kann ich nichts. Komm jetzt bitte Hermine."

Hermine blieb aber nur stocksteif stehen. Harry war zu ihr gekommen und nahm sie in den Arm. Sie rührte sich immer noch nicht, doch man sah, dass es in ihr arbeitete. Jetzt griff sie vorsichtig nach Harrys Zauberstab. "So Mr. Weasley lassen sie mich los, wenn sie nicht wollen, dass ihnen was passiert", sagte Hermine und richtete den Zauberstab auf Arthur. "Hermine lass den Zauberstab fallen. Du machst es nur noch schlimmer", sagte Sirius und versuchte sie mit seinem Zauberstab dazu zu zwingen den Zauberstab fallen zu lassen. Auch Ron und Albus hatten ihre Stäbe auf Hermine gerichtet. "Wie schlimm soll es denn noch werden und außerdem ich habe nichts mehr zu verlieren. Ich habe gleich meinen Auftrag erfüllt und dann ist mir egal was wird. Was ist jetzt Mr. Weasley?"

Arthur ließ sie los und wich zurück. Er stellte sich zu Ron und Albus und zog jetzt auch seinen Zauberstab aus seinem Umhang. Hermine ließ ihn nicht aus den Augen. Jetzt zogen auch Cho und Mary ihre Stäbe. Harry sah das alles sechs ihre Stäbe auf Hermine gerichtet hatten. "Mini, bitte lass den Stab fallen. Du würdest doch nie jemanden etwas antun wollen. Lass es nicht zu, dass Voldemort dich dazu missbraucht einen zu töten." "Harry hör auf mir ein schlechtes Gewissen einzureden. Ich bin ich selbst. Und wie ich schon sagte, ich habe nichts mehr zu verlieren." "Das bist nicht du Hermine. Und du wirst meinem Dad nichts antun." "Da wäre ich mir nicht so sicher." Sie holte tief Luft, doch bevor sie was sagen konnte, riefen Ron, Albus, Cho, Sirius und Mary Stupor und Expeliamus und Hermine flog gegen die Wand und blieb regungslos liegen.

Mit Accio Zauberstab holte Ron Harrys Zauberstab zu sich und gab ihm Harry. Der nahm ihn an und ging mit Sirius zu Hermine. Sie lag mit offenen Augen da. Sie hatte eine Platzwunde am Kopf und auch die Verletzungen am Arm waren wieder am bluten. Wahrscheinlich als sie versuchte sich von Arthur loszureißen. "Hoffentlich ist nichts ernsthaftes passiert. Es haben ja alles außer Harry den Stupor- oder den Expliamusfluch auf sie geschickt", sagte Albus besorgt und kam zu Harry und Sirius und sah auf die geschockte Hermine. Er hob seinen Zauberstab und rief Enervate um den Schockzauber aufzuheben. Ron stand bei seinem Vater, der immer noch seinen Zauberstab auf die Stelle hielt, wo Hermine stand. "Dad, du kannst deinen Zauberstab runternehmen." "Was? Ach so ja. Ich bin noch völlig verwirrt." "Das ist schon das zweite Mal, dass Hermine einen von uns etwas antun wollte", sagte Cho. "Ja und das muss mit dieser Kette und dem Anhänger zu tun haben", sagte Harry. Langsam kam Hermine zu sich. "Was ist passiert?" "Du hast versucht meinen Dad umzubringen", sagte Ron und sah sie wütend an. "Ron beruhige dich. Was hat es mit dieser Kette auf sich?", fragte Arthur. Hermine griff an den Schlangenanhänger und sah zu Mr. Weasley. "Voldemort hat sie mir umgelegt, als er mich entführt hatte. Er sagte mir: Mit diesem Kristall im Anhänger kann ich mit dir machen, was ich will. Ich handle jetzt durch dich."

Sie sah schüchtern zu Dumbledore und Ron. "Kannst du die Kette nicht abnehmen? Dann wäre der ganze Spuk vorbei", sagte Mary, die jetzt zu ihnen kam. "Nein kann ich nicht. Wenn ich sie abnehme, muss ich sterben. Nur so kann ich von ihm loskommen, aber ich habe Angst davor." "Aber es muss doch eine andere Möglichkeit geben", sagte Harry zu Dumbledore, der besorgt zu Sirius und Arthur sah. "Nein Harry es gibt leider keine andere Lösung. Voldemort hat ganze Arbeit geleistet. Hermine wird immer wieder einen angreifen, bis Voldemort erreicht was er will", sagte Dumbledore. "Harry es ist das Beste, wenn wir uns trennen. Nur so bist du vor mir geschützt. Du weißt genau wie ich und alle anderen, was Voldemort will." "Nein, ich liebe dich und ich werde nicht zulassen, dass alle Menschen die mir was bedeuten sterben müssen." "Ich liebe dich doch auch Harry und deshalb mach ich Schluss mit dir. Harry es ist ..."

Sie sprach nicht weiter sondern brach in Tränen aus. Die ganze Zeit als sie geredet hatte, konnte sie sie zurückhalten, doch jetzt war es vorbei. "Nein es muss einfach eine andere Möglichkeit geben. Ich will dich nicht verlieren", sagte Harry, der jetzt auch anfing zu weinen und Hermine an sich drückte. Ron hatte einen Kloß im Hals. Er hatte seine Freunde noch nie so verzweifelt gesehen und er hätte auch nie gedacht, dass Hermine so ein großes Opfer bringen würde um Harry zu retten. "Harry, ich bin verloren", schluchzte sie. "Nur durch die Trennung kann ich dich vor mir schützen und werde dann an der Sehnsucht zu dir sterben. Aber er wird mich daran hindern, dich nicht mehr zu sehen, oder dir zu nahe zu kommen um dich zu töten. Es gibt also doch nur diese eine Möglichkeit von ihm loszukommen."

Sie griff nach der Kette und wollte sie abnehmen. "Nein tu es nicht. Bitte nicht. Ich werde Voldemort gegenüber treten, so wie vor zwei Jahren." Harry nahm sie noch fester in den Arm, als würde er sie nie mehr loslassen wollen. Sirius sah zu Harry und deutete ihm, dass er Hermine loslassen sollte. Er hatte schon wieder so ein komisches Blitzen in ihren Augen gesehen. "Aber Harry, wie willst du das machen. Ich glaube nicht, dass du ihm gegenüber stehen wirst. Er wird sicher Hermine benutzen", sagte Ron, der Dumbledore fragend ansah. Dieser nickte und sagte: "Ron hat Recht Harry. Arthur wie siehst du das?" "Ja, so leicht wird er es dir nicht machen Harry. Du wirst sicher gegen Hermine kämpfen müssen. Sie sicherlich auch töten müssen um an ihn ranzukommen." Er sah auf seine Uhr und erschrak. "Was schon so spät? Ich hätte schon längst wieder im Ministerium sein müssen. Komm Hermine, wir müssen los. Nicht das sie noch Dementoren hierher schicken."

Nur widerlich ließ Harry sie los. "Ich liebe dich Mini." "Ich liebe dich auch Harry, aber glaub mir, ich tu es nur um dich zu schützen." Arthur half ihr auf und hielt sie wieder am Arm fest und sie gingen langsam in Richtung Treppe. Harry sah den beiden hinterher und er merkte, dass sie ihr Bein immer noch sehr stark nach zog. Plötzlich riss Hermine sich los und rannte auf Harry zu. Er sah das ihr das Laufen Schmerzen bereitete kam ihr aber nicht entgegen. Denn alle hatten sofort ihre Zauberstäbe gezogen und auf sie gerichtet, falls etwas passieren sollte. Hermine hatte aber nicht vor, ihm oder den anderen etwas zu tun. Sie fiel Harry um den Hals und küsste ihn. Auch Harry küsste sie, bis Sirius Hermine sanft von Harry wegzog. Er fühlte sich dabei nicht wohl, die beiden zu trennen, aber es musste sein.

Sie ging mit Arthur die Treppe nach unten, drehte sich aber ständig zu Harry um. Er sah und ihr tränenüberströmtes Gesicht und auch er weinte. "Harry, ich werde dich immer lieben", schrie sie. Harry trat an das Geländer und sah nach unten, wo Arthur mit Hermine langging. "Ich werde dich auch immer lieben Mini", antwortete er. Sirius kam zu ihm und nahm ihn in den Arm und jetzt ließ Harry seinen Tränen freien lauf. Ihm war es egal, ob die anderen es sahen. Er hatte so eben das Liebste in seinem Leben verloren. Auch Ron, Mary und Cho hatten Tränen in den Augen. Sie konnten es noch nicht glauben, was sie da eben gesehen hatten. Über Sirius's Schulter konnte Harry durch das Fenster sehen, wie Mr. Weasley Hermine stützend zum Auto vom Ministerium brachte.

Jetzt sah er auch Mathew nach draußen gehen. Er hatte mit Jack die ganze Szene vom Kaminzimmer mitbekommen. Er half Mr. Weasley Hermine zum Auto zu bringen. "Sirius er hatte bloß dem Ministerium gesagt, dass Mini versucht hatte Cho zu töten?" "Ich weiß es nicht Harry. Es muss aber einer sein, der euch auseinander bringen will." Nachdem das Auto den Hof verlassen hatte, zog sich Harry in seinem Zimmer zurück. Er wollte nur noch allein sein.


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