
von Dumbledoria
@all
Sodele...weiter gehts...und dieses Mal werde ich mich kurt fassen!
Wieder mal einen lieben Dank fĂĽr die Reviews!! *Kekse reich* Hab mich darĂĽber sehr gefreut!!
Und nun viel SpaĂź beim Lesen!!!
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Ferien: Teil 1
Severus runzelte die Stirn. „Ich möchte während meiner Ferien nicht ins Hauptquartier gehen. Ich genieße die Stille im Schloss.” Er schüttelte seinen Kopf, als sie schmollte. „Hermine, du kannst hier bleiben. Sag Potter, er soll ohne dich gehen.“ Er blickte über seine Schulter um zu sehen, ob der Junge immer noch in seinem Zimmer war und senkte dann seine Stimme. „Ich wage zu behaupten, dass es viel vergnüglicher für uns werden würde, wenn du alleine hier bleibst.“
„Das würde ich sehr gerne, Severus, aber Harry kann ohne mich nicht gehen. Wir müssen zusammen bleiben. Das sagte Dumbledore!“, erwiderte Hermine ärgerlich. „Wenn du vortäuschen würdest, als Aufpasser dort zu fungieren, könnten wir wenigstens ´etwas´ Zeit miteinander verbringen.“
„Ja, ganz viel Zeit, da bin ich mir sicher“, sagte er sarkastisch. „Ein Dutzend Weasleys und was weiß ich wer noch werden da sein! Wir würden keine Zeit für ´uns´ haben.“ Verdammter Potter musste immer alles ruinieren. Wenn sie nicht mit dem Jungen zwangsuntergebracht wäre, hätten sie die Ferien zusammen verbringen können. Er hatte versucht, den Direktor davon zu überzeugen, sie die Ferien mit ihm in seinen Räumen verbringen zu lassen, doch das Mann wollte nichts davon hören, da er insistierte, die anderen würden Fragen über deren verbleib stellen.
„Nun…ja, schau…” Sie wusste nicht, wie sie ihren nächsten Vorschlag formulieren sollte, da er keine von Harrys Ideen mögen würde.
„Ja?”, sagte er, verschränkte die Arme vor der Brust und starrte sie an.
„Ich dachte mir, ich könnte mir ein Zimmer mit Gabrielle teilen.”
Das Gesicht ärgerlich verzogen, fragte er: „Und das bedeutet was für mich?“
„Das bedeutet, Harry könnte nachts kommen, um sie zu sehen und ich könnte mir seinen Tarnumhang ausleihen, und mich in dein Zimmer schleichen“, ratterte sie schnell herunter.
Für einen Moment sah er nachdenklich aus. „Was würdest du dem Mädchen sagen, wenn sie dich fragen sollte, wo du hingehst, solange Potter zu Besuch ist?“
„Dich zu sehen”, sagte sie ohne nachzudenken. „Oh…in die Bibliothek?“
„Was, wenn sie es jemandem erzählt? Es ist zu gefährlich. Wir könnten erwischt werden.“
„Warum musst du immer so stur sein? Wenigstens will ich dich um mich haben, selbst wenn ich mich nicht in dein Zimmer schleichen kann oder zufällig in der Nähe des Baches auf dich treffe.“
„Es ist der Gedanke daran, mit all den anderen in dem Haus zu sein und meine Zeit für nichts zu verschwenden.“
„Nichts?”, fragte sie schrill.
Severus bemerkte seinen Fehler. „Du weißt was ich meine, Hermine.“
Schniefend nickte sie. „Ich bin enttäuscht, aber weißt du was? Ich werde gehen. Bleib im Schloss und genieße deine Ferien alleine, Severus. Das ist deine Wahl. Ich werde Harrys Ferien nicht ruinieren.“
„Ich entschuldige mich“, sagte er und streckte seine Arme. „Ich meinte, ich würde nicht die ganzen Ferien im Hauptquartier bleiben wollen, ohne die Möglichkeit zu haben, Zeit mit dir zu verbringen…alleine.“
„Aber du würdest mich immer noch sehen können. Bedeutet das denn gar nichts?“
Er seufzte. „Doch, das tut es, aber es ist nicht das gleiche.”
„Fein“, sagte sie gereizt.
„Sei nicht so.“
„Gut, werde ich nicht.” Sie zuckte mit den Schultern. „Frohe Weihnachten dann. Wir werden in Kürze gehen.“
„Mit deiner unerträglichen, kindischen Einstellung muss ich mich nicht herumschlagen“, sagte er. „Wenn du die Dinge aus meiner Sichtweise nicht verstehst, dann bist du nicht so erwachsen, wie ich es angenommen habe. Ich bin enttäuscht von dir.“ Er drehte sich auf dem Absatz um und schritt davon, und ließ sie mit offenem Mund stehen. Beinahe hätte er sich umgedreht, um zuzugeben, dass er taktlos war, doch das konnte er nicht. Wenn er ihr wegen jedem bisschen nachgab, würde sie denken, dass er immer nachgeben würde. Natürlich würde es irgendwann passieren, dass er nachgab, doch nur er würde dann darüber entscheiden. Dies müsste sie akzeptieren.
Jedoch wunderte sich Severus trotzdem, ob er nicht vielleicht zu stur gewesen war. Er hätte Zeit mit ihr verbringen können, auch wenn keine private. „Nein“, sagte er bitter. „Ich werde die Ferien nicht mit Potter und seinen Groupies verbringen.“
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Hermine lächelte Gabrielle an. „Ich freue mich, dass du das Zimmer mit mir teilst“, sagte sie.
„Ginevra schien aufgebracht”, sagte sie Schulter zuckend. „Das kümmert mich nicht.“
Grinsend sagte Hermine: „Ich glaube nicht. Nicht, wenn Harry dich in der Nacht besuchen kommt, hm?“ Es war leicht, Gabrielle scheinbare Freude vorzutäuschen, weil das Mädchen sie nicht gut kannte, da sie noch nicht so lange miteinander befreundet waren.
„Ja“, sagte Gabrielle einfach.
Harry steckte seinen Kopf durch die Tür und reichte ihr eine Hand. „Gabby, willst zugucken, wie ich eine Partie mit Ron spiele?“ Das Mädchen stimmte schnell zu und nahm seine Hand, ohne Hermine noch einmal anzusehen, bis Harry sie ansprach. „Du auch, Mine?“
„Nein, danke. Ich werde meine Sachen auspacken und nach unten gehen, um ein Buch lesen.“
Er nickte. „In Ordnung. Wenn du es dir anders überlegst, komm einfach.“
Sie lächelte. „Sicher.“
Nachdem sie alleine war, setzte sie sich auf das Bett und weinte leise. Warum hatte Severus nicht kommen können? Ron hatte Pansy. Harry hatte Gabby. Ginny hatte Draco. Sie hatte gar keinen. Es war ziemlich offensichtlich, dass sie ihm nicht so wichtig war, wie er ihr. Sie wäre völlig zufrieden damit gewesen, ihn nur zu den Mahlzeiten oder während sie etwas las, zu sehen. In ihrem Kopf wäre sie immerhin bei ihm gewesen. Er weigerte sich zu kommen, wenn er keinen Fick haben könnte. ´Arschloch!´, dachte sie bitter. Sie Verstand seinen Standpunkt, doch hätte es wehgetan, wenigstens für ein paar Tage zu kommen?
Sie entschied sich, ihm einen Brief zu schreiben. Es war Zeit, dass sie ihm einige Dinge sagte, ohne dass er in der Lage war, sie zu abzulenken. Wenn er es nicht mochte und alles beenden wollte, dann soll es so sein, aber sie hätte ihre Meinung gesagt.
Severus,
ich habe beschlossen, dir zu schreiben und dich wissen zu lassen, wie ich über einige Dinge denke. Ich hätte dich wirklich gerne hier bei uns gehabt. Ich denke, wir haben eine einseitige Beziehung, und das mag ich nicht. Ehrlich!
Es hätte dich nicht umgebracht, etwas Zeit mit mir zu verbringen. Dies hätte mich glücklich gemacht. Das hätte Motivation genug sein sollen. Ich kann nicht immer nur geben und nichts zurückbekommen. So läuft eine Beziehung nicht.
Vielleicht sollten wir es langsamer angehen lassen und alles noch mal überdenken, bevor wir weiter machen. Deine Ausreden, um nicht hier her zu kommen, sind nicht ausreichend! Wir hätten zum ersten Mal Liebe machen können. Doch du bist einfach zu stur. Ich glaube, die Ferien sind lang genug, dass du darüber nachdenken kannst. Ich werde das gleiche tun.
In Liebe,
Hermine
Schnell überflog sie den kurzen Brief. „Das sollte ihn zum denken animieren.“ Sie fühlte sich schuldig, ihm vor Weihnachten etwas zu schicken, das so elendig war, doch so wie seine Einstellung gewesen war, glich es sich aus. Sie würde ein erbärmliches Weihnachten haben, da er sie zurückgewiesen hatte. Wie konnte er es wagen zu sagen, er wäre enttäuscht von ihr und sie als unreif bezeichnen, nur weil sie wollte, dass er Zeit mit ihr verbrachte? Ich verstehe seinen Standpunkt, doch ich hätte meine Ferien mit Menschen verbracht, mit denen ich keine Zeit verbringen möchte oder um nur etwas Zeit in seiner Gegenwart verbringen zu können.
Bevor sie ihre Meinung ändern konnte, ging sie in Harrys Zimmer, das er sich mit Ron teilte, um Hedwig zu holen. „Dieser Brief muss zu Professor Snape in Hogwarts. In Ordnung, Kleine?“
Die Eule schien verstehend zu nicken. Nachdem Hermine den Brief an ihr Bein geknotet hatte und gehen wollte, knallte sie mit Pansy zusammen.
„Was machst du hier?“, fragte sie mit zusammengekniffenen Augen.
„Oh, ähm…ich muss…brauche Harrys Eule”, sagte sie und nickte in Richtung Eule, die auf ihren Fingern saß.
Pansy verschränkte die Arme. „Ich sah dich mit einem Blatt Pergament hier hereinschleichen. Ich dachte, du würdest einen Brief für Ron verstecken und so versuchen, ihn zurück zu bekommen.“
„Oh nein, natürlich nicht“, sagte Hermine geschockt. „Es ist für meinen…Freund“, log sie. „Es weiß keiner, dass ich einen habe. Also brauchst du dir keine Sorgen machen, das ich etwas bei Ron versuchen würde.“
„Freund?“, fragte Pansy ungläubig.
„Ja.”
„Du bist solch eine Lügnerin, Hermine”, spie Pansy hasserfüllt. „Du hast niemanden. Vielleicht bist du hier, um eine Eule, wahrscheinlich wegen Schularbeiten, zu schicken, aber es könnte auch sein, dass du hier bist, um Ron über den Weg zu laufen.“
„Das bin ich nicht, Pansy“, zischte Hermine ungehalten. „Ich schicke das wirklich zu meinem Freund. Nur weil ich kein Make-up auftrage oder in offenherziger Kleidung herumtänzle, heißt das noch lange nicht, das mich niemand attraktiv genug gefunden hätte, um sich mit mir zu verabreden.“
„Ist das so?“, fragte Pansy mit erhobener Augenbraue und verschränkten Armen.
„Ja.”
„Beweis mir, dass du dies für deinen Liebhaber geschrieben hast.“
Hermine geriet in Panik. Sie konnte Pansy nicht den ganzen Brief zeigen, denn sonst würde sie wissen, wem sie geschrieben hatte. „Ich kann dir diesen Brief nicht zeigen, Pansy. Ich möchte nicht, das jemand über meinen Freund bescheid weiß.“
„Weil du lügst und wenn du lügst, dann wirst du auch etwas austüfteln, um Ron mir wieder weg zunehmen”, bezichtigte Pansy sie. „Wir sind wirklich glücklich, Granger. Wir brauchen dich hier nicht, um alles durcheinander zu bringen, in dem du versuchst, ihn wieder zurück zu bekommen. Du hättest um ihn kämpfen sollen.“
„Ich habe nicht um ihn gekämpft, weil ich ihn nicht länger haben wollte. Ich würde keinen Betrüger wollen!“, schrie Hermine. „Du bist darüber besorgt, dass, da er mich betrog, er dasselbe dir antut, oder?“
„Ja”, gab Pansy zu. „Lass uns einfach in Ruhe.“
Hermine nahm das zusammengerollte Pergament von Hedwigs Bein. Sie brach das Siegel und entrollte es etwas. „Schau, Pansy“, bot sie an und hielt ihr das Blatt hin, damit sie es sehen konnte. Nur einige wenige Worte waren sichtbar.
In Liebe,
Hermine.
„Wenn ich irgendjemand anderem einen Brief schreiben würde, außer meinem Freund, würde ich es dann so unterschreiben?”, fragte sie und hoffte, das Mädchen würde sich damit zufrieden geben. Das letzte, was sie wollte, war Ron. Ihre Ferien waren im Begriff einsam genug zu werden, und sie brauchte es nicht, dass das Haus in Aufruhr über einen Streit zwischen ihr und Pansy war.
Pansy beäugte den Brief, dann Hedwig und dann ruhten ihre weit aufgerissenen Augen auf Hermine. „Das ist dein ernst, oder? Er ist dein Liebhaber.“ Sie nickte in Richtung Pergament. „Der, dem du diesen Brief schickst?“
„Das ist er”, sagte Hermine ruhig und hoffte, die Ehrlichkeit wäre zu hören gewesen.
„Als ich euch zusammen sah, fand ich es seltsam, das er dich mit…Zuneigung ansah und sich entschied, in deiner Gesellschaft zu bleiben. Nie hätte ich mir vorgestellt, dass – “
„Wovon sprichst du? Es ist niemand, den du kennst!”, unterbrach Hermine sie, hoffend, Pansy würde wirklich nicht darauf kommen.
„Es ist Professor Snape”, sagte das Mädchen und zerbrach Hermines Hoffnungen. „Es ist dein Liebhaber. Er ist derjenige, der auf dich aufgepasst hat. Du bist ihm…verfallen.“
„Pansy nein, es ist nicht so. Wirklich…“
Nach einer kurzen Pause fragte Pansy: „Du willst Ron wirklich nicht?“
„Nein.“
„Ich hörte, wie du Hedwig sagtest, zu wem sie diesen Brief bringen soll. Daher wusste ich, wem du eulst und als ich sah, wie du den Brief unterschrieben hast, machte es Klick.“ Pansy setzte sich mit offensichtlichem Schock im Gesicht auf das nächstgelegene Bett.
„Bitte, verlier darüber kein Wort. Es darf keiner wissen“, flehte Hermine.
Ein Schimmer erschien kurz in den Augen des Mädchens, bevor sie lächelte und eine Hand ausstreckte. „Ich denke, jetzt können wir endlich weiter kommen, nach allem, was zwischen und war, Hermine“, sagte sie.
Lächelnd nahm Hermine ihre Hand. „Severus sagte, du würdest stillschweigen bewahren, wenn du es herausfinden solltest. Das schätze ich wirklich sehr.“
„Glaub mir, Gr – ähm – Hermine, das ist genauso für mich wie für dich. Da ich jetzt weiß, dass du nicht hinter Ron her bist, bin ich viel sicherer. Ich denke, wir könnten Freunde werden…ehrlich“, sagte Pansy schmunzelnd.
Zum ersten Mal bemerkte Hermine, das Pansys gesamter Ausdruck glücklich und aufrichtig schien. Sie wollte wirklich mit ihr befreundet sein. „In Ordnung. Das muss ich wegschicken. Hedwig sieht verärgert aus.” Sie drehte sich zur Eule. „Komm schon. Ich habe eine schöne Aufgabe für dich!”
„Warte“, sagte Pansy. „Es gibt etwas, was du für mich tun kannst.“
„Und was?“, fragte Hermine verdächtig.
„Rons Schwester mag mich nicht“, sagte sie. „ Ich möchte versuchen, mich mit ihr auszusöhnen. Ich denke, wegen dir gibt sie nicht nach und befreundet sich nicht mit mir. Das oder meine Vergangenheit mit Draco. Wenn du mit ihr sprechen könntest und Potter dazu bringen könntest, das Ron mit Draco spricht, würden die Dinge sicherlich einfacher hier werden. Es war schrecklich gewesen.“
Hermine nickte und verließ das Zimmer. Severus hatte Recht. Hier zusammen zu sein könnte die anderen darauf bringen, was zwischen ihnen vor sich ging.
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Severus sah ins Feuer und runzelte die Stirn, als Hermines Brief zu brennen begann. Das kleine Biest hatte ihm einen Tag zuvor einen Brief geschrieben und versucht, ihm Schuldgefühle einzupflanzen, damit er seine Ferien doch noch im Hauptquartier verbrachte. Nun, sie wird zutiefst enttäuscht sein, da ich nicht plane hinzugehen. Ihr Gejammer ändert nichts!, dachte er verärgert. Seine Laune verschlechterte sich, als er wieder an ihre Worte dachte.
„Sie zwingt mich nicht, vorbeizugehen und vorzugeben, unsere Beziehung überdenken zu wollen. Ihr wird es schon gut gehen“, sagte er laut, wie um sich selbst davon zu überzeugen.
Er ging zu seinem Schreibtisch und arbeitete weiter an Klassenarbeiten. Da er nichts anderes zu tun hatte, arbeitete er bis spät in die Nacht hinein, bis sein Rücken wehtat und darauf bestand, das er aufstand und sich etwas bewegte. Er zog seinen Mantel an und machte einen Spaziergang durch die Korridore, um auf arglose Schüler zu treffen, die sich nach dem Zapfenstreich immer noch herumtrieben.
Schon nach kurzer Zeit stieg er den Astronomieturm hinauf und blickte in die Ferne, wobei der Wind an seiner Kleidung zerrte und sein Haar zerzauste. Zwei SchĂĽler kamen hinaus und begannen zu reden. Weder bemerkten sie ihn nicht oder das er keine drei Meter von ihnen entfernt war. Beide waren sie aus Ravenclaw: Stewart Ackerley und Orla Quirke.
„Sieh mal”, sagte Ackerley und zeigte gen Himmel. „Ich sagte dir, man könnte die Sterne nicht sehen.“
„Das macht nichts”, sagte Quirke. „Ich wollte nur mit dir spazieren gehen, ohne dass uns jeder dabei sieht.“
„Wir werden ärger bekommen, wenn Snape uns erwischt“, sagte der Junge. „Ich will nicht Nachsitzen müssen!“
Das Mädchen verschränkte die Arme und schmollte. Dies stoppte Severus davon, etwas zu sagen, so wie er es geplant hatte. Sie erinnerte ihn an Hermine. Ihr Aussehen war nicht wie das seiner Hexe, aber ihr Ausdruck und ihre Körpersprache waren es. Er wartete einen Moment um zu hören, was sie sagen würde.
„Wäre Nachsitzen das nicht wert, Stew? Dies könnte die letzte Chance sein, um alleine zu sein, da die anderen drei immer versuchen, mit zu kommen.“ Sie kam näher. „Frohe Weihnachten.“
Gerade als Severus merkte, dass sie im Begriff waren sich zu küssen, trat er aus dem Schatten. „Wie rührend“, sagte er mit leiser Stimme, sah gen Himmel und ignorierte sie absichtlich. „Gehen Sie zurück in Ihren Gemeinschaftsraum. Lassen Sie sich für den Rest des Ferien nach der Ausgangssperre nicht vom mir erwischen oder Sie werden mehr als nur Nachsitzen bekommen.“
Die beiden Schüler verkrümelten sich und erst da bemerkte er, dass er ihnen nicht einmal Punkte abgezogen hatte. „Was verflucht noch mal ist los mit mir?“, fragte er laut. Er wusste genau, was passiert war. Das Mädchen hatte wie Hermine gesprochen und gehandelt. Etwas was sie sagte, war mehr oder weniger das, was Hermine in ihrem Brief geschrieben hatte.
Konnte er die Ferien mit Leuten verbringen, die er hasste? Für sie? War es wichtig für ihn sie glücklich zu sehen? Ja, das wollte er, doch er konnte nicht mit Potter und den anderen sein. Warum war er so stur gewesen? Er musste sich doch schon jeden Tag mit Potters Wichtigtuerei herumplagen. War ein wenig Privatsphäre zu viel verlangt? Da das Schloss in die Ferien fast leer war, hätte er sie in seinen Gemächern für etwas Privatsphäre verschwinden lassen können, doch sie wollte nichts davon hören. Sie wollte ´Potters´ Ferien nicht ruinieren. So soll es sein. Kein verdammter Brief würde seine Meinung ändern können. Sie bluffte. Sie versuchte ihn zu manipulieren, zu ihr zu gehen, denkend, er könnte nicht ohne sie.
Was, wenn sie mir sagt, sie liebt mich? Severus hielt inne. Es war nicht oft, dass er an jene Wörter dachte. Woher weiß sie, was Liebe ist? Sie ist zu jung und sie waren nicht lange genug in der Beziehung um Liebe zu empfinden. Lust? Ganz bestimmt. Sympathie? Ja. Besitzgier? Verdammt richtig. Liebe? Nein. Nicht jetzt. Wenn überhaupt.
Unruhig ging er zurück in seine Räume. „Liebe ich sie?“ fragte er sein Spiegelbild im Spiegel, als er seinen Mantel abstreifte. Er hatte tiefe Gefühle für sie, doch es konnte nicht als Liebe ausgelegt werden. Eines Tages vielleicht. „Ich werde NICHT dazu getrieben zum Grimmauldplatz zu gehen!”, schrie er den Spiegel an und wich bei dem Anblick zurück.
„Warum sollte sie mich lieben?”, fragte er plötzlich. „Was kann ich ihr großartiges bieten? Bin ich nicht einfach nur ein Weasley Ersatz?“ Er schüttelte seinen Kopf, ein kleines Grinsen zierte seine Lippen. „Nein, sie will mich.“ Es war wahr, sie hatte zugestimmt, mit ihm zusammen zu ziehen, nachdem sie den Abschluss gemacht hatte. Sie würden sich ein Heim teilen und sie könnte arbeiten, wo sie wollte. Über Ehe wurde nicht geredet und es schien, als wolle sie das auch nicht. Das letzte Mal, als sie in seinem Bett gewesen war, war sie bereit gewesen ihn in ihrem Körper zu akzeptieren.
Wenn er gehen würde, um sie über die Ferien zu sehen, könnte er… „Nein!“, sagte er fest, zog den Rest seiner Kleidung aus und ging zu Bett. „Ich habe meine Entscheidung getroffen.“
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Ginny lächelte, als Hermine zurück ins Haus ging. Aus irgendwelchen Gründen, wollte sie mit ihr über Pansy Parkinson sprechen. Ginny verstand Hermines Blickpunkt und das ihr Leben weiter ging. Es war einfach nur traurig. Ron und Hermine waren verrückt nacheinander gewesen. Wenn diese Kuh Ron nicht etwas angeboten hätte, was Hermine zu geben noch nicht bereit war, wären sie immer noch glücklich zusammen.
Hermine schien glücklich ohne Ron. So war es jedenfalls gewesen. Doch in den letzten beiden Tagen hatte sie Trübsal geblasen, versuchte zu lächeln, wenn jemand sie anschaute. Etwas ging vor sich. Sie wollte herausfinden, was es war, doch ihre Freundin sagte kein Wort. Aus irgendeinem Grund war es für Hermine wichtig, dass alle miteinander auskamen. Sie hatte Harry überredet, mit Ron zu sprechen, damit er sich mit Draco anfreundete. Beide Jungs hatten heute Morgen Frieden geschlossen. Draco lehnte das natürlich vehement ab, bis sie mit ihm sprach und sagte, es würde sie nicht stören zu sehen, das sie einen Waffenstillstand schlossen. Die Jungs waren drinnen und organisierten einen Spielabend mit Alkohol. Sie war froh, da sie dadurch Zeit hatte, um mit Hermine zu sprechen. Sie nahm an, dass sie rein gehen und versuchen könnte, nett zu Pansy zu sein.
Pansy und Gabrielle klebten wie Kletten an Ron und Harry. Es war ziemlich ärgerlich. Plötzlich kicherte Ginny. Waren sie und Draco nicht genauso? Was gab ihr das Recht darüber zu urteilen? Sie wünschte, Hermine wäre nicht alleine. Jeden Abend las sie bis spät in die Nacht in der Bibliothek. Allein. Das sollte sich ändern. George schien etwas Interesse an ihr zu haben, als sie vorhin Hermines Namen erwähnt hatte. Währen sie einen Abend voller Drinks genießen würden, würde sie versuchen, die beiden zu verkuppeln.
„Du scheinst glücklich, Ginevra“, sagte eine maskuline Stimme hinter ihr.
Sofort versteifte sie sich. „Remus“, sagte sie, sich umdrehend. „Was machst du hier?“, fragte sie und schaute sich nach Tonks um.
„Ich kam vorbei und mir wurde gesagt, du seiest hier draußen zu finden. Ich dachte, wir könnten uns unterhalten.“ Ohne Aufforderung setzte er sich neben sie.
„Was gibt es zu reden?“, fragte sie und sah ihn seltsam an. „Du bist mir so lange aus dem Weg gegangen. Was gibt es noch zu sagen? Langsam wurde sie wütend. Wie konnte er es wagen, zu ihr zu kommen und sie verwirren? Sie hatte ihre Entscheidung, ihn zu vergessen, getroffen. „Solltest du nicht mit deiner ´Freundin´ zusammen sein? Um dich an der kurzen Leine halten zu lassen, solltest du dich dazu entschließen mit jemandem zu sprechen?“
Remus seufzte. „Ich würde gerne mit dir sprechen, ohne sie um uns herum. Was meinst du?“
„In Ordnung. Ich werde mit dir sprechen”, sagte Ginny widerwillig. „Obwohl ich darauf hinweisen möchte, dass es eine Option ist, die du mir nie gegeben hast. Du hättest mir einfach sagen können, das du mich nicht wolltest.“
„Es war nicht so”, sagte er sanft und berührte für einen Moment ihre Schulter. „Ich wusste nicht, was ich wollte. Ich dachte, ich treffe eine Entscheidung für uns beide. Eine, die am besten für uns, unsere Freunde und unsere Familien wäre.“
„Das war falsch und das weißt du!”, sagte sie hitzig.
„Ginevra, was meinst, wie sich deine Eltern gefühlt hätten, wenn sie gewusst hätten, dass ich ihre einzige Tochter geküsst hatte? Ihre junge Tochter?“
„Sie wären wütend gewesen, da ich immer noch zur Schule gehe, doch wir hätten warten können, bis ich volljährig wäre. Ich hätte gewartet.“ Sie stand auf und richtete ihre Kleidung. „Du gabst mir nicht die Chance zu entscheiden oder mich über deine Gefühle aufzuklären.“ Ihre Hände begannen zu zittern. „Bedeutet das, du empfindest doch etwas.“
Remus stand auf. „Ich war durcheinander. Ich wusste nichts mehr, also rannte ich davor weg.“
„Zu ihr.“
„Ja, zu ihr.”
Ginny zuckte mit den Schultern. „Nun, ich habe für dich und mich entschieden.“
„Hast du?“, fragte er und trat einen Schritt auf sie zu.
„Ja, habe ich”, sagte sie und trat einen Schritt zurück. „Ich bin jetzt in einer ´Beziehung´ mit Draco und ich bereue diese Entscheidung nicht. ´Er´ sprach mit mir. ´Er´ rettete mich. ´Er´ rannte nicht vor seinen Gefühlen weg.”
„Bist du glücklich?“, fragte er leise.
„Ja.“
Er nickte. „In Ordnung. Ich wünsche dir alles Glück dieser Welt.“ Er drehte sich um, um zu gehen.
Ginny streckte sich und berührte ihn an der Schulter. „Warte, Remus.“
Sich zu ihr drehend, fragte er: „Ja?“
„Liebst du sie?“
„Das tue ich.“
„Warum bist du dann hier?”
„Weil ich auch dich liebe”, gestand er. „Ich war durcheinander, aber du hast eine Entscheidung für uns beide getroffen. Das werde ich respektieren.“
Mit einem lauten Plopp disapparierte er. „Oh Mann“, sagte sie zitternd, keuchte auf und sank auf die Knie.
„Geht es dir gut?”, fragte Draco.
Sie blickte auf und sah durch ihre verweinten Augen sein missmutiges Gesicht und nickte. „Ja.“
Er kniete sich neben sie, zog sie in eine Umarmung und sagte mit einer etwas sanfteren Stimme: „Ich weiß, dass das hart für dich sein muss.“
„Hast du alles gehört?”
„Fast“, gab er zu. „Ich konnte doch einen Mann nicht alleine mit ´meinem´ Mädchen lassen, ohne herauszufinden, was er wollte.“ Er grinste und streichelte ihre feuchten Wangen. „Ich bin froh, es gehört zu haben.“
„Wieso?”
„Nun, jetzt weiß ich wo ich stehe und auch wenn ich sehe, dass dich seine Worte beschäftigen, weiß ich, dass wir das zusammen durchstehen werden.“
Ginny nickte. „Draco, ich wüsste nicht, was ich mit mir gemacht hätte, wenn du nicht gekommen wärst.“
„Ich auch nicht”, sagte er und zog sie näher heran.
Innig küsste sie ihn, entzog sich ihm und sah ihn unsicher an. „Ich würde gerne spazieren gehen.“ Fest drückte sie seinen Körper an ihren. „Ich denke, unsere Beziehung ist jetzt stärker denn je und vielleicht sollten wir das erkunden.“
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Es waren fast drei Tage her gewesen, als sie die Eule zu Severus geschickt hatte und er hatte ihr nicht geantwortet. Es war die Nacht vor Weihnachten und sie war allein. Die Weasleys und Dumbledore hatten freundlicherweise erlaubt, dass sie eine Nacht voller Spiele und gemäßigtem Trinken haben dürften. Die nächste Nacht wäre die echte Weihnachtsfeier, zu der Fleur Einladungen weggeschickt hatte. Ich werde hier alleine sein, für das Weihnachtsessen und für die echte Party.
Sie sah, wie Ginny George etwas zuflüsterte. Sie wusste, was sie vorhatte und sie begrüßte es kein Stück. Sie wollte nicht, dass George ermutigt wurde. Sie war in Severus verliebt – auch wenn der Idiot nicht auf ihren Brief reagierte. Hermione runzelte die Stirn. Was, wenn er alles wirklich neu überdachte? Was, wenn er sich entschied, sie nicht mehr zu wollen?
„Was ist los, Granger?“, fragte Pansy.
„Nichts”, sagte sie leise. „Ich glaube, mir geht es nicht gut.“
„Keine Jungs Probleme?“, fragte sie verschwörerisch.
Hermine nickte. „Ich nehme es an. Er wollte nicht kommen. Ich wünschte mir, er wäre.“
Pansy blickte finster. „Ich dachte mir das schon.“ Sie zuckte mit den Schultern. „Ich denke, er ist der Meinung, dass zu viele Menschen hier wären.“ Angewidert sah sie sich um. „Sieh dir alle an. Es ist wie ein Festival oder so was.“
„Verdammt“, murmelte Hermine leise, bemerkend, dass George auf sie zukam.
„Komm, Hermine. Ginny sagte mir, du wärst heute traurig gewesen. Lass uns einen weihnachtlichen Drink haben“, sagte er jovial und gab ihr ein Glas mit einer grünen Flüssigkeit.
„Was ist das?”, fragte sie und schnüffelte verdächtig dran.
„Slytherins Winter, wir benannten es”, sagte stolz und zeigte auf Draco. „Ziemlich minzig. Du wirst es mögen.“
Hermine sagte: „Ach zum Teufel“, und kippte das Getränk schnell hinunter. Sofort darauf umfasste sie ihre Kehle. „Es ist eisig.“
„Nicht wie ein kühler Slytherin, hm?“, fragte er.
Pansy traf ihn mit ihrem Ellenbogen. „Pass auf.“
„Oi!“, sagte er und rieb sich die Seite.
Schlussendlich taute Hermines Kehle wieder auf. „Es ist gut. Was habt ihr, das nach Gryffindor benannt ist?“
„Gryffindors Sommer”, sagte er stolz und holte es hervor. „Wenn du Zimt magst, wirst du das lieben.“
„Reich rüber”, sagte sie und beschloss, sich im Alkohol zu verlieren. Weshalb sollte sie Trübsal blasen, nur weil ihr Zauberer sie nicht genug liebte, um Zeit mit ihr zu verbringen?
Nach einigen Stunden, in denen sie die Getränke getestet und ihre eigenen Kreationen erfunden hatte, lehnte sich George zu ihr hinüber und sagte in einer einem lallenden Ton: „Möchtest du spazieren gehen?“
Hermine wollte gerade antworten, als Harry sagte: „Nein, will sie nicht, danke.“
„Seit wann sprichst du für sie?”, fragte George und sah Harry seltsam an.
„Seit jetzt”, sagte er und zog Hermine nach oben.
„Moment mal“, erwiderte George und stand auch auf.
„George!”, sagte Pansy plötzlich und zwinkerte Harry zu. „Komm zurück! Du hast meine Herausforderung nicht angenommen.“
„Herausforderung, hm?”, fragte er, drehte sich von Hermine und Harry weg, um zu sehen, was Pansy zu sagen hatte.
„Komm schon“, sagte Harry und zog sie in Richtung Treppen.
„Danke, Harry”, murmelte sie. „Ich glaube, ich könnte etwas schlaf gebrauchen. Ich bin ziemlich betrunken.“
„Ja, nun, du solltest lieber schnell wieder nüchtern werden“, sagte er und drängte sie vorwärts, wobei beide die Schreie der Bilder im Flur ignorierten.
Hermine sagte nichts. Sie fragte sich, warum er ihr einen Vortrag übers Trinken halten würde, wenn er dasselbe gemacht hatte. Plötzlich waren sie im Badezimmer. Er holte etwas Wasser und begann, ihr Gesicht zu benetzen.
„Versuch nüchtern zu werden”, sagte er fest. „Ich bin gleich wieder da.“ Er hielt inne. „Und putz dir deine Zähne.“
Bevor sie wütend etwas antworten konnte, schloss er die Tür. „Wie kann er es wagen so etwas wie das zu mir zu sagen? Als ob ich sie nicht putzen würde! Meine Eltern sind Zahnärzte, verdammt!“
Sie spritze sich Wasser ins Gesicht, putzte sich die Zähne und band ihre Haare mit einem Gummiband zusammen. Die Tür öffnete sich und Harry erschien mit seinem Tarnumhang.
„Nimm das.“ Harry sah sie sonderbar an. „Du riechst immer noch nach Alkohol. Nimm eine Dusche.“
„Was? Warum sagst du mir das?”
Seinen Tarnumhang schmiss er auf den Boden und schob sie in Richtung Dusche. „Hermine, ich wollte mich mit Gabrielle nach oben schleichen und ich sah eine große schwarze Fledermaus, die die Treppen hinaufstieg“, sagte er frech.
„Und?...Oh! Meinst du…?”
„Also, erst ist im letzten Zimmer am Ende des Ganges im dritten Stock. Ich dachte mir, du würdest das vielleicht wissen wollen, bevor du einen Fehler machst.“
„S-Severus? Hier?” Ihr Herz hüpfte. „Er ist gekommen!“
„Ja”, sagte Harry nickend. „Ich weiß nicht, was er darüber denken wird, dass du einige Drinks hattest und betunken bist. Deshalb habe ich dich zuerst hierher gebracht. Nimm meinen Umhang. Trag ihn bis zu deinem Zimmer, wenn du hinunter gehst. Ich werde dort auf dich
warten.“ Er ging wieder zu Tür. „Und, Hermine?“
„Ja?”, fragte sie immer noch geschockt, dass er für sie gekommen war. In nur einigen Minuten würde sie bei ihm sein. Allein.
„Gabrielle und ich werden dich decken. Keine Sorge.“
„Danke, Harry. Das ist lieb.”
„Jederzeit“, sagte er lächelnd. „Frohe Weihnachten, Hermine.“
„Dir auch, Harry,”
Als sich die Tür hinter ihm schloss, entledigte sie sich schnell ihrer Kleidung und stieg, in der Hoffnung, es würde sie ausnüchtern, unter die Dusche. Sie wollte sich an alles, über ihre erste Erfahrung von Liebe machen mit ihm, erinnern. Sie wollte nicht, dass es dadurch verdorben wurde, dass sie zu viel zu trinken gehabt hatte. Sie trocknete sich ab und anstatt ihre Kleidung wieder anzuziehen, steckte sie ihre schmutzige Wäsche in den Wäschekorb, streifte sich den Tarnumhang über und machte sich auf den Weg ins obere Stockwerk.
Ich hoffe, er schätzt das, dachte sie nervös. Sie war froh, dass er nicht mit den anderen Erwachsenen unten geblieben war. Sie war froh, dass Harry ihn gesehen hatte.
Leise bahnte sie sich den Weg zu dem Zimmer, das für ihn gedacht war. Mit einem schnellen Schlenker ihres Zauberstabs schloss sie die Tür auf und öffnete sie. Für einen Moment schien er erschrocken, bevor er eine Auenbraue hob. Er hatte nur in sein weißes Leinenhemd und seine Hose an und bereitete sich offensichtlich aufs zu Bett gehen vor. Sie schloss hinter sich die Tür und verschloss diese magisch, bevor sie die Kapuze des Umhangs abnahm.
Hermine sagte das erste, was ihr in den Sinn kam. „Du bist gekommen.“
Severus lief nach vorne, knöpfte währenddessen sein Hemd auf. Er blieb direkt vor ihr stehen, senkte seinen Mund zu ihrem Ohr. „Noch nicht, Hermine, aber das werde ich.“
Sie fühlte, wie ihre Haut kribbelte, als ein Schauer durch ihren Körper jagte. Nichts würde sie davon abhalten, heute Nacht mit ihm zu sein. Sie war gewillt, die letzten paar Tage zu vergessen, wenn er es auch war. Sie hatte sein kleines Wortspiel bemerkt und war der Meinung, sie könne das auch. „Du musst nicht alleine kommen“, sagte sie und errötete etwas durch ihre kecken Worte. Sie streifte Harrys Umhang ganz ab, um ihren nackten Körper zu enthüllen und war zufrieden, als er scharf die Luft einzog.
TBC
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Was?? Ein Cliff...sorry deswegen, aber ich kann nichts dafĂĽr. *lol*
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