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Fanfiction

Okklumentik bei Professor Snape - Die Stunden danach

von Lilly10

Marianne war nach dem Streit mit Severus in die Mädchen-Toilette geflüchtet. Sie weinte, doch weniger aus Zorn, sondern mehr aus Schock. Sie sah Severus vor sich, wie er ihr gegenüber gestanden war. Er sah noch schlimmer aus, als sie es bei seiner Ankunft gesehen hatte. Seine Kleidung war völlig nass und zerrissen gewesen, sein Gesicht war schmutzig und von einigen blutigen Stellen übersät. Sie hatte Mitleid mit ihm und war mit ihren Nerven am Ende.
Nach einer Weile beruhigte sich Marianne etwas und als sie ihre Gefühle wieder unter Kontrolle hatte, wusch sie sich ihre Tränen ab und machte sich auf den Weg zurück in die große Halle. Sie musste den anderen beistehen, auch wenn sie vorher nicht die Möglichkeit dazu gehabt hatte.
Als sie dort ankam, gab es immer noch genug zu tun und sie erledigte die Aufgaben, die man ihr auftrug. Sie erblickte auch Severus, aber sie sah ihn nicht an und sprach kein Wort mit ihm. Es fiel ihr nicht sonderlich schwer ihn zu ignorieren, schließlich musste sie vor den anderen sowieso vorgeben, dass er nichts anderes war als ihr ehemaliger Professor. Sie half, wo es nur ging, doch sie vermied dabei, in seine Nähe zu kommen. Sie war zu aufgewühlt, zu verletzt, zu erschöpft um seine Präsenz ertragen zu können.
Es wurde bereits Mittag bis sie dafür gesorgt hatten, dass alle Verletzten versorgt waren und sie Zeit fanden, etwas zur Ruhe zu kommen.
Schließlich holte Dumbledore alle draußen im Hof zusammen, um ein paar wichtige Worte zu ihnen zu sagen. Als er sich auf die Treppen stellte merkte Marianne, dass auch er sehr erschöpft aussah. Es war auch kein Wunder, er war schon ziemlich alt, auch wenn er ein mächtiger Zauberer war. Der Kampf musste ihn mitgenommen haben.
„Liebe Freunde.“, begann er mit lauter, aber matter Stimme. „Ich bin froh, so viele von euch hier zu sehen: unverletzt und immer noch mit dem Willen, den anderen beizustehen. Ihr habt heute sehr viel geleistet und ihr könnt stolz auf euch sein.“
Er blickte in die Runde. Hermine und Ron standen nebeneinander und hatten bis jetzt mitgeholfen, obwohl Harry verletzt in einem der Betten lag. Marianne fiel auf, dass sie sich an den Händen hielten und immer wieder Blicke austauschten. Außerdem waren Sirius und Remus hier, Hagrid, Dädalus Diggel und viele weitere. Marianne blickte in die Runde und vermied es dabei, Severus anzusehen.
„Trotzdem tut es mir sehr leid, dass es viele Verletzungen gegeben hat.“, fuhr Dumbledore fort.
„Die leichteren werden, wie ihr wisst, hier in der großen Halle behandelt, wobei Poppy eine wundervolle Unterstützung von anderen Medihexen bekommen hat. Falls sich jemand von euch unwohl fühlen sollte oder Wunden verbinden lassen möchte, kann er sich im Laufe des Tages jederzeit in der großen Halle melden. Die schwer Verletzten, die es zu meinem Bedauern auch gibt, wurden sofort ins Krankenhaus eingeliefert. Unter anderem wird meine liebenswerte Kollegin Minerva McGonagall eben dort behandelt, genauso wie Fred Weasley, dessen Familie nun bei ihm ist, außerdem Xavier Malfoy und Sturgis Podmore. Letzterer befindet sich zu meinem tiefen Bedauern in Lebensgefahr, doch die Ärzte tun ihr Bestes, um ihn zu retten. Wir können nur das Beste hoffen und mit unseren Gedanken bei ihm sein.“
Marianne schluckte. Sie hatte nicht gewusst, wie viele schwer verletzt waren, besonders hatte sie nicht gewusst, dass Fred darunter war. Betroffen blickte sie Dumbledore an. Fred war zu Schulzeiten ein guter Freund von ihr gewesen und sie hatte die ganze Familie fest ins Herz geschlossen. Hoffentlich war es nichts wirklich Schlimmes, dachte sie.
Remus, der neben ihr stand, schien ihre Gefühlsregung mitbekommen zu haben und legte einen Arm um sie. Er drückte sie leicht und sie sah dankbar zu ihm auf.
„Weißt du etwas Genaueres über Fred?“, flüsterte sie.
„Leider nicht...“, antwortete er. „Aber ich sag dir Bescheid, wenn ich etwas erfahre.“
Marianne nickte, dann wurde ihre Aufmerksamkeit wieder auf Dumbledore gelenkt, denn er sprach bereits weiter.
„Ich denke ihr wisst alle bereits, dass es auch eine sehr gute Nachricht gibt: der Kampf ist zugunsten unserer Seite ausgegangen. Harry hat es geschafft, Voldemort zu töten.“
Ein paar der Zauberer klatschten und manche riefen ein paar Lobesworte für Harry.
Dumbledore versuchte, sie zu beruhigen.
„Bevor wir diesen Tag feiern bitte ich euch, in Gedanken an Sturgis Podmore und den vielen anderen, die im Krankenhaus liegen, das Jubeln noch zu unterlassen...“
Es wurde wieder ruhig und Dumbledore sprach weiter.
„Voldemorts Anhänger wurden ein für alle Mal außer Gefecht gesetzt. Alle, die anwesend waren, wurden bereits verhaftet oder in ein bewachtes Krankenhaus eingeliefert. Damit darf ich euch ein großes Lob für euren Mut und eure geistige Klarheit, die ihr in dieser schwierigen Situation bewahrt habt, aussprechen. Nicht viele wären in der Lage, dies so auszuführen, wie ihr es heute getan habt.“
Erneut schweifte sein Blick über die Runde und Marianne schlug die Augen nieder. Sie wollte nicht, dass sein Blick sie traf, denn sie gehörte nicht dazu. Sie hatte nicht mitgekämpft, nichts Heldenhaftes getan. Sie empfand die Situation als erniedrigend. Während Harry Voldemort getötet hatte, hatte sie sich nicht einmal gegen Kreacher wehren können... Während die Ordensmitglieder in einer Schlacht ihr Leben aufs Spiel gesetzt hatten, hatte sie sich von einem Hauselfen in Schach halten lassen...
„Ich werde im Laufe des Tages noch einmal eine Versammlung einberufen, wenn sich Neuigkeiten auftun.“, sprach Dumbledore weiter. „Bis dahin empfehle ich euch dringend, euch auszuruhen. Ich selbst werde mich in der großen Halle aufhalten. Falls mich jemand sprechen möchte, findet ihr mich also dort.“
Er verstummte und wartete, ob Fragen kamen. Als sich niemand rührte, nickte er ihnen zu und wandte sich dann um. Marianne sah ihm zu, wie er im Schloss verschwand, doch sie wurde von Remus aus ihren Gedanken gerissen.
„Komm, Marianne, wir sollten uns alle ein wenig ausruhen.“
Marianne nickte nur und ließ sich von Remus mit sich ziehen. Es tat ihr weh, Severus nicht helfen zu können, doch die Enttäuschung über sein Verhalten war zu groß. Sie behielt ihre Rolle bei und wandte sich nicht um, als sie mit Remus ins Schloss ging.

Severus entschied sich nach der Versammlung, sich nun verarzten zu lassen. Sein rechtes Bein war kalt und schon völlig steif von der Verletzung. Er konnte es kaum mehr bewegen und die Schmerzen wurden immer schlimmer. Mühsam hinkte er die Treppen hinauf und ging in die große Halle hinein. Fast alle Verletzten waren schon verarztet und lagen in den Betten oder waren bereits wieder entlassen worden. Madam Pomfrey erblickte ihn und kam auf ihn zu.
„Kommen Sie, Professor Snape, ich gebe Ihnen gleich einmal etwas gegen die Schmerzen.“
Sie führte ihn zu einem der Betten, welche nun durch Leintücher getrennt waren, damit man etwas Privatsphäre hatte. Er ließ sich darauf nieder und hievte sein verletztes Bein auf das Bett. Als Madam Pomfrey die Wunde sah, wusste sie, dass es besser gewesen wäre, er hätte sie schon früher aufgesucht, aber sie unterließ heute ihre Kommentare. Sie wusste, was die Hexen und Zauberer hinter sich hatten und was sie für Strapazen auf sich genommen hatten. Sie musste eben das Beste daraus machen. Erst einmal trennte sie das Hosenbein ganz oben ab, sodass sie freien Zugang zu seinem Knie hatte. Das Blut war schon eingetrocknet, sodass sie kaum etwas sehen konnte. Bevor sie die Wunde reinigte, reichte sie ihm zwei Tabletten und ein Glas Wasser und sagte:
„Trinken Sie das.“
Ohne eine Widerrede schluckte Severus die Kapseln, während Madam Pomfrey die Wunde lokal betäubte.
„Legen Sie sich besser zurück, ich säubere jetzt die Wunde.“
Severus zog eine Augenbraue in die Höhe.
„Ich habe wirklich schon Schlimmeres gesehen.“, meinte er.
Poppy seufzte.
„Wie Sie meinen.“
Mit einem sterilen Tuch und Wasser putzte sie das Blut ganz vorsichtig von seinem Bein, doch wie sie feststellte war viel Erde darunter.
„Die Wunde ist völlig verschmutzt.“, sagte sie. „Sie hätten eher zu mir kommen sollen, anstatt draußen im Hof herumzulaufen.“
Sie hatte sich den Kommentar schließlich doch nicht verkneifen können, sie war eben eine Medihexe mit Leib und Seele. Severus reagierte lediglich mit einem Stirnrunzeln.
„Ich werde die Wunde gleich desinfizieren, aber es kann sein, dass sie sich bereits entzündet hat.“, sprach Poppy weiter.
Severus antwortete nicht. Er fühlte nun doch die Erschöpfung und ließ die Krankenschwester reden. Als sie sein Schweigen bemerkte, warf sie ihm einen prüfenden Blick zu. Sie ließ die Arbeit sein und ging ans andere Ende des Bettes, um den Polster aufzuschütteln.
„Kommen Sie, Professor, lehnen Sie sich wenigstens zurück. Es war ein harter Tag.“
„Was Sie nicht sagen.“, murmelte Severus, doch er ließ es zu, als Madam Pomfrey ihn mit bestimmenden Händen beim Zurücklegen behilflich war.
Jetzt merkte er, wie wohl es ihm tat, doch er fuhr fort, die Krankenschwester bei ihrer Arbeit zu beobachten.
„Meine Güte. Wie konnten Sie sich damit überhaupt noch fortbewegen!?“, sagte Madam Pomfrey, nachdem sie die Wunde endlich gesäubert hatte und das Ausmaß der Verletzung erkannte.
Seine Kniescheibe war gesprungen und er hatte rund um das Knie mehrere Quetschungen und tiefe Wunden. Aus manchen trat immer noch Blut aus.
„Naja, machen Sie sich keine Sorgen, ich werde Sie schon wieder hinbringen.“, sagte sie, als sie merkte, dass ihre Aussage nicht eben hilfreich gewesen war.
Die Krankenschwester nähte und verband die Wunden, während Severus zusah und ihre Handbewegungen beobachtete.
„So, das dürfte reichen.“
Das waren die letzten Worte, die Severus hörte, denn dann fiel er in einen tiefen Schlaf – verstärkt durch das Beruhigungsmittel, das Madam Pomfrey ihm gegeben hatte. Die Krankenschwester sah ihn prüfend an und überzeugte sich, dass er nicht noch weitere Verletzungen hatte, dann überließ sie ihn seinem erholsamen Schlaf.

Als es Abend wurde, klopfte es an Mariannes Tür. Sie war vor Erschöpfung eingenickt und schreckte aus ihrem Halbschlaf.
„Ja?“
Die Tür öffnete sich und Remus‘ Kopf erschien.
„Marianne, ich habe etwas gekocht. Du solltest auch etwas essen.“
„Danke, ich will nichts.“, erwiderte sie.
Sie wollte ihnen nun nicht gegenüber treten, denn sie war mehr als wütend und verletzt über ihr Verhalten.
Remus schwieg kurz, dann sagte er:
„Bitte, tu es für mich, Marianne. Ich möchte dir erklären, warum wir so gehandelt haben.“
Marianne antwortete nicht und verschränkte die Arme. Mit vorgeschobenem Kinn starrte sie an die Decke.
„Marianne?“, kam es von der Tür.
Marianne atmete tief durch.
„Na gut.“, gab sie sich schließlich geschlagen.
Es war schwer, Remus einen Wunsch abzuschlagen.
„Ich komme gleich.“
Als sie in die Küche trat, saß Sirius bereits am Sofa und Remus brachte das Essen. Sie sahen beide ziemlich erschöpft aus, obwohl sie geschlafen hatten. Marianne setzte sich schweigend neben Sirius, zog ihre Beine an und starrte die Tischplatte an. Remus und Sirius tauschten einen Blick aus. Sie wussten, dass Marianne ihnen übel nahm, dass sie sie übergangen und hier festgehalten hatten.
„Marianne.“, begann Remus schließlich. „Es tut uns leid, was wir getan haben. Aber wir wollten dich beschützen.“
„Ich hätte kämpfen können.“, sagte sie und kam sofort zu einem Punkt, um den ihre Gedanken kreisten: „Selbst Harry, der jünger ist als ich, hat gekämpft.“
„Ja, weil er der Auserwählte war.“, erwiderte Sirius. „Hätte ich es verhindern können, dass er einen Fuß in Voldemorts Nähe setzt, hätte ich es getan. Aber er hat sein Leben lang gegen ihn gekämpft, er musste es beenden.“
Marianne verstand es trotzdem nicht.
„Fred und George waren auch dabei.“
„Weil sie im Orden sind.“, erklärte Sirius.
Marianne spürte die Wut in sich aufkeimen, aber sie atmete tief durch und versuchte, ruhig zu bleiben. Sie wollte nicht erneut einen Streit über die Tatsache losbrechen, dass Dumbledore ihr die Aufnahme im Orden verweigert hatte. Sirius erkannte, wie es in Marianne aussah.
„Marianne, wir hatten einen Plan, wie wir die Todesser überraschen würden. Wir hatten genug Leute, die uns beistanden, deshalb entschieden wir uns gemeinsam, dich rauszuhalten.“
„Denkst du wirklich, dass ich in größerer Gefahr gewesen wäre als Harry?“, fragte sie giftig.
Diesmal erhob Remus das Wort:
„Deine Verbindung zu Voldemort, die du damals gehabt hast, ist für uns alle unerklärlich. Wir wissen nicht, wie sie zustande gekommen ist, und keiner konnte vorhersehen, was passiert, wenn du in seiner Nähe bist. Möglicherweise hätte er dich beeinflussen können, dich für seine Zwecke manipulieren können...“
Marianne runzelte die Stirn.
„Glaubst du das wirklich?“
„Wir wissen es nicht, aber es hätte sein können.“
„Wer sagt das?“
„Nun, wir haben das bei der letzten Versammlung besprochen. Dumbledore hat den Gedanken ausgesprochen.“
„Selbst Schniefelus war derselben Meinung.“, fügte Sirius hinzu.
Marianne machte große Augen.
„Professor Snape?“
Sirius nickte.
„Ja. Er hat das Ganze forciert.“
Mariannes Herz begann zu rasen. Severus hatte nicht nur den Plan akzeptiert, er war sogar daran beteiligt gewesen, sie hier festzuhalten.
„Wir haben uns alle gemeinsam dafür entschieden, dich da raus zu halten.“, betonte Remus hingegen.
Sirius fuhr fort:
„Wir wollten dich doch nur vor der Gefahr schützen. Und wir haben schon unzählige Kämpfe hinter uns, einer mehr fällt da kaum ins Gewicht. Wir wollten so wenig neue wie möglich dabei haben.“
Marianne nickte leicht. Sie konnte ihren Freunden verzeihen, nur Severus‘ Beteiligung daran war ihr unerklärlich. Sie wusste nicht, wie sie sich sein Verhalten erklären sollte.
„Hey.“, sagte Sirius sanft und streckte eine Hand nach ihr aus. „Komm her. Sei uns nicht mehr böse. Wir lieben dich zu sehr, um irgendjemanden an dich heranzulassen, der dir etwas Böses wollen könnte.“
Schließlich überwog die Erleichterung, dass es ihnen gut ging und Marianne gab auf. Sie umarmte Sirius und er drückte sie fest an sich. Schließlich ließ er sie wieder los und lächelte sie an.
„So ist es schon viel besser.“, sagte er. „Aber jetzt essen wir endlich die Suppe, sonst wird sie noch kalt.“
Es tat ihr gut, endlich etwas zu essen, und jetzt merkte sie erst, dass sie den ganzen Tag lang noch keinen Bissen zu sich genommen hatte. Die Suppe war köstlich und sie verschlang sie innerhalb weniger Minuten. Schließlich kam die Hauptspeise und als ihr Bauch gefüllt war, lehnte sie sich erschöpft zurück. Sie war immer noch müde von der Aufregung. Wie musste es erst den anderen gehen? Sie dachte an die vielen Verletzten und fragte:
„Wie geht es denn Tonks?“
„Ich war vorhin bei ihr.", erklärte Remus. "Ihre Verletzungen wurden gut versorgt und sie schläft jetzt. Sie wird bald wieder ganz gesund sein.“
„Wie ist das passiert?“
„Es geschah, als sie einen Todesser verfolgte. Ein anderer hat sie gesehen und sie von der Seite erwischt.“
Marianne schauderte, wenn sie daran dachte, in welcher Gefahr ihre Freunde gewesen waren und insgeheim begann sie zu ahnen, dass sie tatsächlich froh sein sollte, es nicht miterlebt zu haben.
Dies änderte jedoch nichts an der Beschämung, die sie verspürte. Sie schämte sich gegenüber den anderen, aber noch mehr gegenüber Severus, dass sie die ganze Zeit über am Grimmauld Platz gesessen war und nichts getan hatte. Dass sie sich von einem Hauselfen hatte abhalten lassen... Dass sie vorhin nie bemerkt hatte, was der Orden plante...
Sie zürnte Severus, dass er sie in diese Lage gebracht hatte. Sie liebte ihn und hatte darauf vertraut, dass er immer in ihrem Sinn handeln würde, aber er hatte sie hintergangen und ihr Vertrauen missbraucht. Er hätte sie doch davor bewahren müssen! Wer, wenn nicht er, hätte ihr gegenüber loyal sein und ihr von dem Plan der Ordensmitglieder erzählen müssen...!?


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Mir gefällt an Harry vor allem, dass er kein Held im klassischen Sinne ist, kein unüberwindlicher Superman.
Daniel Radcliffe über seine Rolle