
von Lilly10
Nur wenig später fiel ihr wieder ein, dass Remus Sirius aus der Halle bugsiert hatte. Oh nein! Wusste Sirius Bescheid? Hatte er es an ihrer Reaktion erraten, als sie Severus‘ Hilfe angenommen hatte?
„Oh Gott.“, flüsterte sie. „Bitte nicht.“
Sie musste ihm unbedingt nach, sie musste mit ihm reden. Sie stand auf und wankte leicht, außerdem schmerzte ihr Arm immer mehr, aber das war ihr egal. Sie musste ihn so schnell wie möglich finden. Sie verließ die Halle, ohne dass sie jemand zurückhielt.
Als sie aus der großen Halle trat, hörte sie vom Hof kommend laute Stimmen. Es war bereits finster und die restlichen Gäste befanden sich im Saal – es mussten die Beiden sein, die dort draußen waren. Zögernd trat sie hinaus und erblickte Sirius und Remus nahe der Brücke. Sie stritten miteinander und sie trat langsam näher.
"Sag, dass es nicht wahr ist!", schrie Sirius eben.
Im selben Moment erblickte Remus sie und sah sie an, ohne eine Antwort zu geben.
„Sirius?“, fragte sie leise.
Sirius drehte sich ruckartig um. Sie sah, wie sich seine Brust hob und senkte und er sah sie scharf an.
„Sag du es mir, Marianne.“, sagte er. „Mit wem hast du dich die letzten Monate getroffen?"
Marianne schluckte. Sie merkte, dass er auf eine Antwort hoffte, die ihm zeigen würde, dass seine Wut unberechtigt war.
"Mit Severus.", flüsterte sie.
"Nein!" hauchte Sirius und schüttelte zusätzlich den Kopf. "Nein, Marianne, das kann unmöglich dein Ernst sein...“
Ihr Schweigen war ihm Antwort genug und plötzlich brach er in Gelächter aus.
"Ihr beide veräppelt mich doch!", rief er. "Und ich falle auch noch darauf rein! Du... du und er... du würdest niemals..."
Sirius konnte seine Vermutung nicht ausprechen - ob vor Lachen oder aus Verzweiflung konnte Marianne nicht sagen, aber sie stand einfach nur da und sagte nichts - genauso wie Remus. Sirius bemerkte ihre Reaktion und sah von einem zum anderen.
Das Lachen auf seinem Gesicht verschwand so schnell, wie es gekommen war.
"Du... du hast die Wahrheit gesagt?", fragte er tonlos.
Marianne nickte kaum merklich.
"Sag mal, bist du nicht mehr ganz bei Trost?", schrie er plötzlich. "Du triffst dich mit einem Ekel wie ihm?"
"Ich... ich liebe ihn, Sirius.", erwiderte Marianne leise, als würden die Worte dann weniger Effekt haben.
Sirius starrte sie ungläubig an und seine Brust bebte vor Aufregung.
"Hast du den Verstand verloren, Marianne? Er war ein Todesser, hast du das vergessen?““
Marianne starrte ihn geschockt an und brachte kein Wort heraus.
Sie fühlte, wie sehr sie seine Worte trafen. Man hatte also den Verstand verloren, wenn man sich auf Severus einließ?
„Ich habe bestimmt nicht den Verstand verloren, Sirius!“, schrie sie nun ebenso wütend zurück. „Vielleicht bist du es, immerhin hast du die letzten Jahre in Askaban verbracht!“
Marianne sah, wie Sirius‘ Augen sich bei der Erwähnung des Gefängnisses kurz weiteten. Er stockte und sie wusste, dass sie zu weit gegangen war. Die Erinnerung an diese schrecklichen Tage schmerzte ihn immer noch. Aber auch er war zu weit gegangen und es war ihr im Moment egal, ob sie ihn verletzte. Sie wollte es sogar, sie wollte ihn genauso treffen, wie es seine Worte bei ihr getan hatten.
„Egal ob bei Verstand oder nicht.“, zischte Sirius wütend. „Wenn man sich in einen wie den verknallt, kann man nicht ganz normal sein.“
„Du weißt ja gar nicht, wie er wirklich ist!“, rief Marianne zornig.
„Er ist immer noch wie damals, er hat sich kein Stück verändert!“, rief Sirius laut.
„Nein, du bist immer noch der Schuljunge von damals, Sirius.", erwiderte Marianne. "Wenn du reifer geworden wärst, dann hättest du euren blöden Streit irgendwann beigelegt!“
„Ach, denkst du etwa, er hätte es versucht? Er hat sich keine Spur verändert. Und jetzt ist er auch noch pervers und verführt seine eigenen Schülerinnen!“
Marianne sah ihn geschockt an und ihre Augen wurden nass. Diese Worte hatten gesessen.
„Ich bin nicht mehr seine Schülerin!“, rief Marianne wütend und versuchte, die Tränen zurück zu halten.
„Na und?“, erwiderte Sirius laut. „Denkst du, er sieht dich als irgendetwas anderes? Denkst du, er meinte es eine Sekunde lang ernst? Er ist doch nur darauf aus, mit dir zu spielen - und du fällst auch noch auf ihn herein!“
Marianne kämpfte mit den Tränen. Sie war sich sicher, dass Sirius unrecht hatte, und es tat ihr weh, diese Worte aus seinem Mund zu hören.
„Sirius!“, unterbrach Remus dessen Schimpftirade scharf, doch er ließ sich nicht aufhalten.
„Er ist niemals zu irgendwelchen Gefühlen fähig gewesen, und das ist er auch jetzt nicht.“, wetterte Sirius weiter. „Das einzige, was ihn befriedigt ist, andere in den Dreck zu ziehen.“
„Das ist nicht wahr!“, widersprach Marianne. „Du hast doch überhaupt keine Ahnung, du kennst ihn doch nicht einmal, wie er wirklich ist.“
Sirius lachte bellend auf.
„Danke, kein Bedarf. Bei dem, was ich von ihm kenne, ist mir die Lust schon lange vergangen!“
"Sirius, jetzt hör endlich auf! Lass Marianne in Frieden!", rief Remus und fasste ihn an der Schulter. Sirius schüttelte seine Hand ab.
Marianne war verstummt und hatte sich abgewandt, um sich die Tränen abzuwischen. Wie konnte Sirius sie nur so verletzen und so schlecht über den Mann reden, den sie liebte?
Sirius war wie ein Teil ihrer Familie und es war schrecklich, so mit ihm zu streiten. Sie hatte Angst, ihn für immer zu verlieren, aber gleichzeitig würde sie zu Severus stehen, egal was komme. Sie hatte damit gerechnet, dass Sirius nicht gut darauf reagieren würde, aber dass es so schlimm war, hatte sie sich nicht ausgemalt. Irgendwie hatte sie insgeheim immer gehofft, dass er es doch akzeptieren würde, aber so wie es jetzt aussah, war das völlig utopisch. Sie konnte sich nicht länger zusammenreißen und brach in Tränen aus, doch sie erstickte die Laute in ihren Händen. Sirius sollte nicht merken, wie schwach sie im Moment war und wie sehr er sie getroffen hatte.
Sirius stand hinter ihr und seine Brust bebte immer noch vor Wut und Unverständnis, aber er kam langsam wieder zu Atem. Der Anblick ihrer bebenden Schultern regte leises Mitleid in ihm, er hatte sie bisher nur selten weinen gesehen. Doch der Schock über das Wissen, wem Marianne ihr Herz geschenkt hatte, saß tief in ihm. Er fühlte sich verraten, weil sie denjenigen liebte, den er am meisten verabscheute, und gleichzeitig widerte es ihn an. Wie konnte sie diesen Ekel mögen, wie konnte sie ihn an sich heran lassen?
Da Remus ihn erneut zum Gehen bewegen wollte, drehte er sich energisch um und entfernte sich von den Beiden. Er ging bis ans andere Ende der Terrasse - kopfschüttelnd stand er dort und starrte in die Nacht hinaus.
Währenddessen ging Remus auf Marianne zu und sprach sie behutsam an:
„Marianne, alles in Ordnung?“
Er legte vorsichtig eine Hand auf ihre Schulter. Diese Geste zerstörte den letzten Rest ihrer Souveränität und sie schluchzte laut auf. Sie drehte sich zu ihm und er nahm sie in die Arme.
„Es... es tut mir Leid, dass es so gekommen ist.“, sagt er.
Marianne konnte nicht antworten.
„Gib ihm etwas Zeit, er wird schon damit klar kommen.“, sprach Remus tröstend auf sie ein, während sie weinte.
„Es ist eben ein Schock für ihn, das zu erfahren. Er war immer schon ein Hitzkopf und muss die Neuigkeit erst verdauen, aber er liebt dich und wird seine Wut bestimmt ablegen.“
Währenddessen strich er zärtlich über Mariannes Kopf.
Plötzlich hörten sie Schritte, die sich näherten, und einige Meter vor ihnen verstummten. Als Marianne aufsah, sah sie eine Gestalt am unteren Ende der Stufen und erkannte im leichten Schein der Fackeln Severus. Erschrocken sah sie ihn an – sie hatte nicht damit gerechnet, dass er hierher kommen würde.
Als Remus ihn erblickte, ließ er schnell seine Arme sinken. Er fragte sich, ob Severus missbilligte, dass er Marianne getröstet hatte, aber dieser schien sich nur für Marianne zu interessieren und ignorierte ihn.
„Was hat er getan?“, knurrte Severus.
Marianne sah ihn bloß verzweifelt an, während er näher kam.
„Severus.“, sagte Remus eindringlich. „Das hat doch keinen Sinn, du machst sie nur noch unglücklicher.“
„Misch dich nicht in Angelegenheiten, die dich nichts angehen, Lupin.“, zischte er.
Marianne stand bloß da und sagte nichts. Plötzlich ging alles drunter und drüber und sie hatte keine Ahnung, wie sie es aufhalten sollte. Verzweifelt sah sie Severus an – so hatte sie sich wirklich nicht vorgesellt, dass dieses Fest endete.
Auch Sirius hatte Severus erblickt und er eilte wütend auf die drei zu.
"Verschwinde von hier, Snape! Niemand will dich hier sehen!"
Marianne wünschte sich, sie würden einfach alle gehen, aber Severus tat ihr diesen Gefallen nicht. Er grinste spöttisch und erwiderte:
"Ich denke, du verwechselst da etwas, Black..."
Sirius holte seinen Zauberstab aus seinem Mantel und erwiderte:
„Zieh lieber deinen Zauberstab, sonst garantiere ich für nichts!“
Severus tat es ihm gleich. Remus erkannte den Ernst der Lage und eilte zwischen die Beiden.
„Hört sofort auf!", rief er und breitete die Arme aus. "Glaubt ihr ernsthaft, ihr macht damit irgendetwas besser? Glaubt ihr wirklich, dass ihr so ein Problem lösen könnt?“, rief er.
„Geh aus dem Weg, Lupin.“, zischte Severus mit kalter Stimme.
Marianne erschrak bei seinem Ton, denn plötzlich stand nicht mehr der Mann vor ihr, den sie kannte. Der Mann, der nun vor ihr stand, schien kaltblütig und zu allem bereit. Sofort assoziierte sie damit das Bild des ehemaligen Todessers, der nicht Halt machte vor jemandem, der sich ihm entgegen stellte – selbst wenn es ein Freund von ihr war.
„Geh aus dem Weg, Remus. Wir lösen das jetzt ein für alle Mal.“, sagte Sirius drohend.
Er schien ganz und gar keine Angst vor Severus zu haben – im Gegenteil, er schien sich sogar darauf zu freuen, endlich gegen ihn kämpfen zu können.
„Severus.“, kam es plötzlich streng vom Schloss. „Ich möchte dich auf ein Wort sprechen.“
Marianne wandte den Kopf und erkannte Dumbledore, der am Anfang der Treppe stand und auf die Vier hinunter sah. Erleichtert atmete Marianne aus. Gott sei Dank, Dumbledore konnte bestimmt eingreifen und Schlimmeres verhindern.
„Albus, ich kann jetzt nicht.“, knurrte Severus.
„Es duldet keinen Aufschub, Severus. Jetzt gleich.“, unterbrach Dumbledore ihn in einer Weise, die keine Widerrede duldete.
Damit wandte er sich um und ging zurück ins Schloss, ohne noch einen Blick auf ihn zu werfen. Severus stand da und starrte ihm wütend nach. Was fiel Albus bloß ein, ihn vor den anderen herum zu kommandieren? Noch dazu war er nicht einmal mehr offizieller Schulleiter...!
Er sah noch einmal zu Sirius.
„Ein Glück für dich, Black.“, sagte er, dann setzte er sich in Bewegung und folgte dem Direktor ins Schloss.
„Feigling.“, zischte Sirius, doch der Lehrer für Zaubertränke war bereits durch die Tür verschwunden.
Sirius fand, dass es nichts mehr zu sagen gab, und ging wütend davon.
Marianne sah bange zu Remus auf und fragte:
„Meinst du, Dumbledore hat das alles mitbekommen? Glaubst du, dass er ihn von der Schule werfen wird?“
„Nein, bestimmt nicht.“, beruhigte Remus sie. „Es ist nicht verboten, dass ihr zwei euch liebt."
Trotzdem blieb Mariannes Blick leer und verwirrt.
"Komm mit, es ist schon nach zwei Uhr. Wir gehen zurück zum Grimmauld Platz und legen uns schlafen.", sagte Remus. "Und du wirst sehen, am nächsten Tag sieht immer alles besser aus.“
„Meinst du?“, fragte sie zweifelnd.
„Oh ja.“, schmunzelte Remus. „Ich muss es doch am besten wissen, mir geht es jeden Monat so...“
Es tat gut, in dieser Situation jemanden lächeln zu sehen, denn es stimmte Marianne zuversichtlicher. Es ist alles nicht so schlimm, wie es aussieht, dachte sie und ließ sich von ihm ins Schloss bringen.
Als sie am Grimmauld Platz ankamen, brannte Licht in der Küche. Sirius musste also hier sein. Remus schickte Marianne nach oben, um alleine mit ihm zu sprechen.
Er trat in die Küche und sah Sirius mit dem Rücken gegen den Fenstersims gelehnt. Er hatte die Arme verschränkt und sein Kopf lag auf der Brust auf. Sein starrer Blick schien traurig und verletzt, doch Remus ließ sich davon nicht beirren.
„Gut gemacht, Sirius.“, sagte er. „Da hast du ja wieder mal was Schönes angerichtet.“
„Ach, ich habe also angefangen?“, brauste Sirius sofort auf. „Ich würde mich nie in jemanden verknallen, der andere Leute als Schlammblut beschimpft!“
„Sirius, das ist schon 20 Jahre her.“, sagte Remus scharf. „Du musst endlich einmal vergessen, was damals war.“
„Nein, ich werde nicht vergessen. Das ist nämlich das, was du tust!“, rief Sirius anklagend. „Du hast alles vergessen, alles! Du tust ja auch so, als hätte James niemals gelebt!“
Wie erstarrt blickte Remus ihn an und brachte plötzlich kein Wort mehr heraus.
Auch Marianne, die Remus in die Küche gefolgt und alles mitgehört hatte, starrte Sirius an. Sie sah, dass er mit den Tränen kämpfte. Meinte er das tatsächlich so, wie er es sagte?
„Du weißt, dass das nicht wahr ist, Sirius...“, sagte Remus mit trockener Stimme. „Du weißt ganz genau, dass ich genauso um ihn getrauert habe.“
„Ach ja?“, erwiderte Sirius laut und Marianne spürte die Verletzung in seiner Stimme. „Du erwähnst ihn nie, Remus, mit keinem Wort. Es ist, als hättest du ihn völlig vergessen, als hätte er nie existiert!“
Marianne sah ihn betroffen an. In den letzten Minuten schien einfach alles aus dem Ruder zu laufen, jetzt stritten sich sogar Remus und Sirius, die sonst die besten Freunde waren. Aber wie sollte sie bloß diesen Streit schlichten, dessen Ursprung sie gar nicht miterlebt hatte?
„Es tut mir leid, wenn es so auf dich gewirkt hat, Sirius...“, sagte Remus, dessen Stimme plötzlich dunkler schien als sonst. „Ich habe James niemals vergessen, aber ich habe damit abgeschlossen ... Ich weiß, dass es noch viel schwerer für dich ist: Er war dein bester Freund, ihr habt euch in allem ergänzt...“
Sirius wandte sich bei Remus‘ Worten von ihnen ab - scheinbar hatte Remus recht mit dem, was er gesagt hatte. Der Streit hatte alte Wunden wieder aufbrechen lassen und Sirius schien wütend und traurig zugleich.
„Ich wusste nicht, dass es dir wichtig ist, über James zu sprechen...“, sagte Remus leise. „Ich dachte immer, es wäre leichter für dich, nicht darüber zu reden.“
„Tja, da hast du wohl falsch gedacht.“, kam es zynisch von Sirius.
Alle drei standen da und sagten nichts. Keiner wusste darauf etwas zu sagen. Marianne hatte keine Ahnung gehabt, wie sehr Sirius die Vergangenheit noch belastete.
„Ich vermisse die alten Zeiten...“, kam es schließlich leise von Sirius. „... und es ist schrecklich, wenn man die Erinnerungen nicht teilen kann. Wenn man sie nicht einmal mit dem einzigen Freund teilen kann, der noch übrig geblieben ist...“
Marianne blickte Remus an, er erwiderte kurz ihren Blick und wandte sich dann ab. Er schien sich schlecht zu fühlen und Gewissensbisse zu haben. Aber er konnte doch gar nichts dafür, dachte Marianne. Sie merkte, dass die beiden Freunde das unter sich ausmachen mussten. Wenn sie danach überhaupt noch Freunde waren, dachte sie bange.
Remus ging langsam auf Sirius zu.
„Es tut mir Leid, Sirius.“, flüsterte er.
Schnell verließ sie die Küche und ging so leise wie möglich nach oben, schloss die Tür und setzte sich auf ihr Bett. Sie starrte vor sich hin und konnte es immer noch nicht glauben. Diese Feier hatte sich zu einem wahren Alptraum entwickelt! Wegen ihr stritten Remus und Sirius – und was war mit Severus? Er hatte ein Gespräch mit Dumbledore – warum auch immer – und es war möglich, wenn nicht sogar sehr wahrscheinlich, dass er wütend war. Bisher hatte ihre Beziehung gut funktioniert, aber würde sie die jetzigen Komplikationen aushalten? Würde Severus sie aufgeben, wenn Sirius sich weiter so aufführte?
Besorgt starrte Marianne in die Dunkelheit. Sie merkte kaum mehr, dass ihr Arm schmerzte, denn sie war zu beschäftigt, die Geschehnisse zu verdauen. Sie wusste nicht, wie lange sie so dagesessen hatte, doch irgendwann übermannte sie eine wohlige Müdigkeit, die sie endlich alles vergessen ließ. Die Augen fielen ihr zu und schließlich sank sie zurück auf ihr Kissen, wo sie in einen tiefen Schlaf fiel.
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