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Fanfiction

The Bracelet - Kapitel 15

von Nitsrek

Hermine wachte spätnachts auf und starrte für eine Minute in die Dunkelheit, bevor ihr einfiel, was sie geweckt hatte. Es war nur ein Traum gewesen. Sie erinnerte sich nicht einmal mehr daran und hatte außerdem den Eindruck, dass sie das auch nicht wollte. Ihr war zuviel durch den Kopf gegangen, als sie sich schlafen gelegt hatte.

Sie konnte nicht entscheiden, was das Schlimmste am Vortag gewesen ist: Die endlose Reihe absolut sinnloser Aufgaben, die wohl nur dazu dienten, sie in den Wahnsinn zu treiben, oder die Demütigung, im Slytherin-Gemeinschaftsraum auf Abruf stehen zu müssen. Es war so schlimm gewesen, ihrem Hohn und ihren Blicken auf diese Art ausgesetzt gewesen zu sein. Als Malfoy schließlich kam, hatte sie gehofft, dass er endlich irgendwas – egal was – für sie zu tun hätte, dass ihr erlauben würde zu gehen. Stattdessen hatte er sie nur ignoriert und mit Zabini über sie gesprochen, als wäre sie nicht da. Es war herablassend gewesen… aber irgendwie auch ziemlich aufschlussreich.

Sie zitterte und blickte zum Ofen. Er war noch nicht aus. Das Zimmer war vermutlich warm und angenehm. Ihr war nur nicht mehr richtig warm geworden seit die Ausgeburt der Hölle sie nach draußen gezwungen hatte. Sie vergrub sich unter ihrer Decke und machte sich gedanklich eine Notiz, Zabini dafür zu danken, dass er sie von Malfoy losgebracht hatte, bevor sie richtig krank wurde.

+++++

„Sie ist nicht krank! Und jetzt lass mich in Ruhe, du armselige Entschuldigung für einen Zauberer, bevor ich dich ins Jenseits hexe!“

„Woher willst du das wissen?“, fragte Blaise und ignorierte die Drohung.

„Ich weiß es einfach, okay? Himmel, stehst du auch noch auf sie?“

Sie hatten am Morgen eine Freistunde und waren nicht weit weg vom Klassenzimmer, als Blaise seinen Angriff gestartet hatte. Draco war aufgefallen, dass Granger das Frühstück verpasst hatte, aber das war für Mädchen nicht weiter ungewöhnlich. Es gab zahllose Gründe. Er war sich ziemlich sicher, dass sie einfach nur ausschlafen wollte, aber Blaise redete ihm weiter Schuldgefühle ein. Das würde nicht funktionieren.

„Ich stehe auf niemanden“, stieß Blaise hervor.

Draco rollte mit den Augen. Wann würde der Blödmann aufhören, wegen seiner Beziehung zu Tracey zu lügen?

„Vergiss es“, knurrte Blaise. „Vergiss es einfach! Wenn du unbedingt derjenige sein willst, der es mit diesem albernen Rachespiel zu weit treibt und das Schlammblut so sehr schädigt, dass der Orden sich weigert, seine Mutter länger zu schützen… Bitte, tu dir keinen Zwang an!“

Draco schüttelte den Kopf. „Das würden sie nicht tun.“

„Würdest du das Leben deiner Mutter darauf setzen?“, fragte Blaise und seine Augen glitzerten gefährlich. „Meine Güte, Draco, ich wusste schon immer, dass du ein Egoist bist…“ Seine Stimme brach ab, als er heftig gegen die Wand gestoßen wurde. Draco hielt Blaises Umhang mit seinen Fäusten fest.

„Das reicht“, zischte Draco seinen dunkelhäutigen Freund an.

„Ach ja?“, beharrte Blaise. „Dann reden wir doch drüber, wie du Pansy etwas vorspielst. Alle können es sehen, nur sie nicht. Was hast du in dieser Frage vor?“

„Glaube nicht, du würdest mich kennen, Zabini“, flüsterte Draco. „Du weißt nicht, wer ich bin oder was in mir vorgeht.“

Blaise lächelte höhnisch und stieß Draco mit einiger Anstrengung von sich. „Und du schon?“, fragte er, dann drehte er sich um und ging.

+++++

Zum Mittagessen war Dracos Stimmung noch nicht im Geringsten besser. Warum hatten seine Freunde beschlossen, das wertlose Schlammblut zu unterstützen? Er hatte bis jetzt noch nicht einmal etwas getan! Und so wie es lief, würde er auch keine Gelegenheit dazu bekommen.

Er sah Hermine direkt vor der Großen Halle, als er selbst gerade die Stufen zur Eingangshalle herunter kam. Er wusste, dass sie ihn bemerkt hatte, trotzdem versuchte sie, zu türmen. Er presste seine Lippen zusammen und ballte seine Hände zu Fäusten.

Alles ihre Schuld.

Er rief sie zu sich. Er wusste gar nicht, was er tat, bis er es tat. Nur ein paar Sekunden später stand sie vor ihm, anscheinend hatte sie sich sofort auf den Weg gemacht. Seine Lippen zuckten. Vielleicht konnte er sie doch noch erziehen. Er sah den Ärger und die Resignation in ihren Augen, aber sie sagte nichts.

Es ärgerte ihn nur noch mehr, dass er nicht die Chance hatte, ihr zu sagen, sie solle ihren Mund halten.

„Montage sind langweilig“, sagte er im Plauderton. „Meinst du nicht auch?“

„Nein“, antwortete sie.

Natürlich nicht. Er betrachtete sie. „Du siehst nicht krank aus. Bist du krank?“

Sie schüttelte den Kopf.

Er schnaubte. „Natürlich nicht. Ich werde diesem Wichser die Ohren abreißen.“

Hermine rümpfte die Nase.

„Oh, das Schlammblut mag meine Ausdrucksweise nicht. Ist mir egal.“

„Ich hätte krank sein können“, bemerkte sie. „Und dann hättest du Ärger.“

„Von wem?“, fragte er grob. „Du wirst niemandem hiervon erzählen. Niemals. Wenn die Leute sich um ihre Angelegenheiten kümmerten, würde ich dich nicht so verhätscheln.“

Sie erwiderte nichts.

Draco blickte nachdenklich auf die Türen zur Großen Halle. „Montage sind langweilig…“, murmelte er. „Vielleicht sollten wir etwas Leben reinbringen?“

Sie blickte die Türen beunruhigt an, dann wieder ihn.

Er grinste.

„Ja…“, sagte er. „Kannst du gut singen?“

Ihre Augen weiteten sich geschockt.

+++++
Betteln war nutzlos gewesen, aber Hermine hat es trotzdem versucht. Sie hatte sogar Dracos Arm gepackt, direkt dort, in der Mitte der Eingangshalle, in einem Versuch, seine Aufmerksamkeit zu kriegen, damit er seine Meinung änderte. Das war die falsche Taktik gewesen. Das Grinsen war von seinem Gesicht gewichen, als er sie angewidert von sich stieß und ihr sagte, sie solle ihn nie wieder mit ihren dreckigen Schlammblut-Hände anfassen, denn das würde ihr sehr leid tun.

Er konnte manchmal so kindisch sein.

Sie hatte realisiert, dass er seinen Entschluss niemals ändern würde. Kein Weg führte daran vorbei. Keine Möglichkeit, ihre Würde oder ihre Selbstachtung zu retten.

Er hatte ihr aufgetragen, es gleich zu tun.

Sie trat langsam in die Große Halle und bemerkte kaum, dass er sie überholte, um zu seinem Tisch zu kommen. Nach der Hälfte des Weges blieb sie stehen und sah sich um. Niemand bemerkte sie wirklich. Alle aßen, redeten, lachten… Alle. Am Wochenende nahmen die Leute die Mahlzeiten immer etwas lockerer, da die Essenszeit nicht beschränkt war, aber heute war ein Schultag.

Ihr Magen verkrampfte sich unangenehm und sie schluckte.

„Du wirst da rein gehen und die Schulhymne singen. Du wirst laut und deutlich singen, damit jeder dich hört; Anfang bis Ende, und du wirst nicht hetzen. Sie verdienen eine Chance, den Soloauftritt der Schulsprecherin zu genießen, oder nicht? Wenn du dich versingst, fängst du von vorne an. Wenn du fertig bist, wirst du nicht weglaufen. Du wirst zu deinem Tisch gehen, dich setzen und essen, wie eine brave, kleine Gryffindor.“

Sie schluckte wieder. Sie stand nicht gern im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Sie würde viel lieber Tag und Nacht draußen im Regen stehen, egal, wie krank sie dabei wurde. Vielleicht hätte sie ihm das sagen sollen. Ihre Augen huschten unfreiwillig zu seinem Platz am Slytherin-Tisch. Seine Augen waren auf sie gerichtet und wirkten ungeduldig.

Hermine atmete tief ein und öffnete ihren Mund, quietschte aber nur. Sie schloss die Augen.

Komm schon, Hermine. Du kannst das. Bring es einfach hinter dich. Was soll schon Schlimmes passieren?

Verschiedene Bilder blitzten in ihrem Kopf auf; wie sie ihre Position als Schulsprecherin verlor, wie sie ihre UTZe nicht ablegen konnte, wie sie verbannt wurde und zu einer merkwürdigen alten Hexe würde, die nur mit ihren Katzen zusammen lebte.

Konzentrier dich, Hermine!

Draco runzelte nun die Stirn und sie wusste, dass sie es bereuen würde, wenn sie nicht bald seinem Befehl Folge leisten würde.

Tu es einfach. Mut. Du standest Todessern gegenüber; du kannst dich ja wohl essenden Schülern stellen?

Aber den Todessern musste ich nichts vorsingen!

Diesmal, als sie ihren mund öffnete, kamen die ersten, zittrigen Verse der Schulhymne über ihre Lippen. Malfoy grinste bösartig und sie konnte es nicht ertragen, ihn anzusehen – oder irgendjemand anderen, den sie in Zukunft weiter sehen müsste – also starrte sie nur geradeaus; ihr Gesicht dunkelrot, ihre Augen blind.

Sie hörte, wie es still im Saal wurde, totenstill, und spürte alle Augen auf sich, während sie mit dem Lied fortfuhr. Sie versuchte, abwesend zu bleiben, aber ihre heimtückischen Augen wanderten zu ihren Freunden. Sie starrten sie genauso an wie alle anderen auch. Rons Mund stand offen und ein Stück Brot lag vergessen in seiner Hand, Harry wirkte verwundert und Ginny runzelte nachdenklich die Stirn.

Hermines Magen krampfte wieder ziemlich schmerzhaft und ihr Herz schlug so wild, dass sie glaubte, ihr würde schlecht werden.

Selbst die Lehrer starrten. Dumbledore selbst war anwesend, sein sanfter Blick ruhte auf ihr. Professor McGonagall sah aus, als wüsste sie nicht, was sie von ihrer Lieblingsschülerin halten sollte. Ihr missbilligender Blick sorgte jedenfalls dafür, dass Hermine am liebsten ein Loch gegraben hätte, in dem sie verschwinden konnte. Snapes Hohnlächeln hatte sie nicht anders erwartet und auch die Reaktion der anderen Lehrer war vorhersehbar.

Eine leichte Bewegung am Slytherin-Tisch erregte ihre Aufmerksamkeit. Zabini beugte sich mit einem Grinsen zu Malfoy. Malfoy wirkte überrascht, aber zufrieden, als er antwortete. Parkinson saß Malfoy direkt gegenüber und sie sah krankhaft fasziniert aus. Auch sie flüsterte Malfoy etwas zu. Er neigte sich zu ihr, um sie besser zu verstehen, lächelte als Antwort und nickte. Sie kicherte.

Oh, klasse. Meine Demütigung verschafft ihm sogar Pluspunkte bei seiner gemeinen Freundin!

Die Hymne wollte anscheinend einfach nicht zu Ende gehen. Immerhin erinnerte sie sich an den Text – Merlin sei gelobt. Sie wusste nicht, wie sie reagieren würde, wenn sie von vorne anfangen müsste. Ihr Gesicht wurde sogar noch röter und ihr Herz drohte, aus ihrer Brust zu schlagen, als sie sich vorstellte, was passieren würde, wenn das Lied vorbei wäre. Sie konnte das hier nicht. Plötzlich war sie froh, dass die Hymne noch nicht vorbei war. In der Grauzone zu schweben war immer noch besser als das, was ihr bevorstand. Ihre Stimme zitterte.

Ihre Augen wanderten zu Nott, dem Einzigen am Slytherin-Tisch, der nicht mit ihrer Demütigung zufrieden zu sein schien. Er blickte Malfoy stirnrunzelnd an, dann bemerkte er jedoch ihren Blick und nickte leicht mit dem Kopf.

Hermine verstand nicht. Sie schüttelte ihren Kopf fast unmerklich als Antwort.

Er wiederholte die Bewegung. Als sie nicht reagierte, rollte er mit den Augen, legte einen Finger unter sein Kinn und hob es an.

Kinn hoch.

Für ihn war es leicht, so etwas zu sagen, aber nachdem sie bemerkte, dass auch Draco sich Notts Plan inzwischen bewusst war und dass er missbilligend die Stirn runzelte, beschloss sie, dem Ratschlag zu folgen, wenn auch nur, um ihn zu ärgern. Zur Hölle mit allem. Der Schaden war angerichtet; also konnte sie es jetzt auch ausreizen.

Hermine hob ihr Kinn – erntete damit ein zufriedenes Lächeln von Nott, bevor er sich wieder seinem Mittagessen widmete – und beendete das Lied mit kräftiger und selbstsicherer Stimme, bevor sie sich zu einem Grinsen zwang und vor allen Anwesenden einen Knicks machte.

Für eine Sekunde herrschte Stille, während sie zu ihrem Tisch lief und ihre Knie zwang, nicht nachzugeben und dann… dann folgte donnernder Applaus und Pfiffe und Getrampel. Hermine wirbelte herum und erkannte, dass alle Tisch jubelten, außer Slytherin. Selbst Dumbledore trug ein gütiges Lächeln und klatschte.

Der Ausdruck auf Dracos Gesicht war unbezahlbar – er sah so erstaunt aus, wie sie sich fühlte, und er entschied schnell, dass Nott Schuld daran hatte, weshalb er ihn mit einem bösen Blick bedachte. Nott grinste in seinen Teller. Zabini sah aus, als wäre das der beste Witz aller Zeiten gewesen und Parkinson sah aus, als würde sie vor Wut schäumen.

Als Hermine sich ausreichend erholt hatte, spürte sie ein selbstgefälliges Grinsen auf ihrem Gesicht, knickste noch einmal und setzte sich dann selbstbewusst auf ihren Platz.

Sie wusste nicht, was gerade passiert war. Sie wusste nur, dass sie am Ende vermutlich dafür bezahlen würde, aber das war es wert.

„Verdammt“, murmelte Ron, als sie sich hingesetzt hatte. Sein Brot lag immer noch vergessen in seiner Hand, während seine Augen irgendwie benebelt starrten.

„Das war absolut brillant!“, rief Harry mit einem Grinsen. „Wusste gar nicht, dass du das kannst!“

„Ich auch nicht“, murmelte Hermine zu leise, als dass man sie über das aufgeregte Gemurmel und das Rascheln der Leute, die weiter aßen, hätte hören können.

„Verdammt“, wiederholte Ron, ohne zum Essen zurückzukehren.

„Das war echt mutig, Hermine“, sagte Neville, nachdem er sich zu ihr gebeugt hatte. „Ich hätte mich das nie getraut! Stell dir vor, wenn dich alle ausgelacht hätten!“ Er schauderte.

„Ja, ich mich auch nicht“, stimmte Seamus zu.

Hermine sah auf und blinzelte, als sie bemerkte, dass alle Gryffindors ihres Jahrgangs und auch ein paar jüngere sich um sie gesammelt hatten.

„Wie war es?“, fragte Parvati. „War es nicht erschreckend?“

„Ich -“, begann Hermine, nicht sicher, was sie antworten sollte, aber sie wurde unterbrochen.

„Ja, warum hast du das gemacht?“, fragte Ginny. „Ich meine, du bist doch nicht einfach reingekommen und hast aus heiterem Himmel beschlossen zu singen?“ Ihre Augen waren auf etwas hinter Hermines Schulter gerichtet, ungefähr dort, wo Malfoy saß, wenn Hermine sich nicht irrte.

„Doch, genau so war es“, erwiderte Hermine. „Montage sind immer so langweilig, oder nicht?“

Alle, die sie gehört hatten, murmelte erstaunt.

„Verdammt“, sagte Ron wieder und ließ nun das Brot auf seinen Teller fallen.

Hermine lächelte. So schlimm ist das ja gar nicht gelaufen.

+++++

„Zabini, kann ich kurz mit dir reden?“

Der große, dunkelhäutige Junge erstarrte und drehte sich mit einem ungläubigen Blick halb zu dem Schlammblut um, das zwischen zwei Unterrichtsstunden in den Fluren zu ihm gekommen war. Das Gryffindor-Schlammblut. Das war noch nie vorher passiert.

„Für sowas wie dich habe ich keine Zeit, Granger“, antwortete er kühl.

Sie zog eine Grimasse. Es war eine so kindische Reaktion, dass er sie nur mit hochgezogenen Augenbrauen ansehen konnte.

„Ich wollte nur danke sagen“, sagte sie. „Also, danke.“

„Wofür?“, fragte er und suchte den Korridor nach anderen Schülern ab. Er hatte einen Ruf zu verlieren.

„Es wird niemand kommen“, informierte sie ihn. „Ich dachte mir schon, dass du nicht mit mir gesehen werden willst.“

Er nickte, akzeptierte, dass sie so weit gedacht hatte. „Okay, also warum bekomme ich den Schlammblut-Günstling des Jahres Award?“, fragte er wieder.

„Weil du auf meine Gesundheit achtest.“

Seine Augen wurden verschlossen. „Das hast du falsch verstanden, Granger. Deine Gesundheit ist mir egal.“ Er lief langsam weg.

Sie ignorierte die Andeutung und folgte ihm. „Der Grund ist egal; du hast dafür gesagt, dass Malfoy mich nicht krank macht. Dafür schulde ich dir was.“

Er lächelte höhnisch. Er wollte nicht, dass ein Schlammblut in seiner Schuld stand; es fühlte sich schmutzig an. „Ich habe es nicht für dich getan. Sondern für ihn.“

Er versuchte, um sie herum zu laufen, aber sie trat ihm in den Weg. „Wie meinst du das?“

Blaise grinste, dann fielen seine Augen auf ihr Armband. Vielleicht wäre es besser, wenn sie ein paar Dinge wüsste.

„Man verliert leicht seine Seele, wenn man hasst“, sagte er. „Ich versuche ihm dabei zu helfen, seine zu behalten.“

Wenn die so genannte klügste Hexe ihres Jahrgangs das nicht entziffern konnte, war es nicht sein Problem. Diesmal ließ er sich bei seinem Abgang nicht von ihr aufhalten.

+++++

Vorschau

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Draco hat einen ruchlosen Plan, um Hermine zu zerstören:

„Vergiss es, Granger“, unterbrach er. „Denkst du, mich interessiert es, was andere über dich denken? Denkst du, es kümmert mich, wer letztlich dein Wunschkandidat für eine Beziehung ist? Ich hoffe, es ist einer aus Gryffindor, denn die werden dich nicht einmal mehr anschauen, wenn ich mit dir fertig bin.“


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